– die Innenstadt wird immer schlafmütziger.
– schade, denn z.B. so Veranstaltungen wie die „Globale“ von ATTAC waren alljährlich eine gute und auch hervorragend besuchte Attraktion. Ob die im Casablanca oder im Cinemax auch so erfolgreich sein wird, das sei dahingestellt.

– die Aufgabe des Corso war offensichtlich schon seit längerem absehbar. Denn wieviele Filmsäle verträgt die Stadt? Spätestens seit der Eröffnung des Cinemax und des Cineworld fand ein Verdrängungswettbewerb statt. Und es wurde kaum mehr in das Corso investiert. Alles ins Cineworld. Das Corso war ein abgeschriebenes Objekt, das man nur noch ohne Engagement weitergeführt hat.

Alex – betriebswirtschaftlich ist das kaum ein großer Unterschied. Kleine Investitionen sind einmal laufend zu tätigen, größere Investitionen halt alle paar Jahre. Und wenn Michel sein Geld in das Cineworld gesteckt hat, dann bleibt halt für ein weniger besuchtes (sprich profitables) Corso-Kino nicht mehr soviel übrig. Wenn genügend Leute ins Corso kommen würden, dann wäre mehr Umsatz und mehr Profit auch bei Sanierungsmaßnahmen möglich.