Klettermaxe

Ja, das bin ich, gesichert mit zwei Karabinerhaken in 3 Metern Höhe. Am Samstag war ich im Klettergwald bei Einsiedel im Gramschatzer Wald und habe versucht, mit meinen dünnen Ärmchen 90 Kilogramm Körpergewicht über Abgründe zu wuchten. Hat sogar geklappt, es ist weniger die Körperkraft als der Schweinehund, mit dem man kämpfen muss.
Auch die Höhe war gar nicht das Problem. Ich habe ein gute Sicherheitseinweisung bekommen, die den Umgang mit den Haken und Rollen erklärt. Und ob ich jetzt in 3 Metern oder 14 Metern gesichert an einem Stahlseil hänge, ist mir relativ egal.

Hat wirklich Spaß gemacht, die Trainer vor Ort sind richtig nett und helfen auch, oft durch psychologische Betreuung vom Boden aus. Und es gibt kaum was schöneres als die Kinder, die bei der Sicherheitseinweisung noch rotzfrech waren, dann bei einem schwierigen Hindernis den Tränen nahe zu sehen — aber am Boden angekommen sind sie stolz wie Oskar und genauso rotzfrech wie vorher. 😉

Jetzt mache ich jeden Abend Liegestütze und in ein paar Wochen geht’s dann wieder hin … 🙂

6 Gedanken zu „Klettermaxe“

  1. Oh, da muss ich doch gleich mal auf die Konkurrenz in Heigenbrücken aufmerksam machen:
    http://www.kletterwald-spessart.com/
    Der ist etwas weiter entfernt (von Würzburg) aber dafür größer. Und es gibt eine Riesen-Seilbahn, 280 Meter am Stück in 30 Meter Höhe über das Tal dort.
    Ich war schon in beiden und würde mal behaupten Heigenbrücken ist etwas höher und größer, aber vielleicht nicht so abwechslungsreich.
     

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