Hier haben einige etwas nicht verstanden. Z.B. Herr Schneider, dass er mit seiner Schleimerei (s.o.) nicht landen kann. Anscheinend kennt er Birgit doch nicht soo gut.
Fangen wir doch mal mit der Würzburg AG an. Da findet sich also eine hohe Zahl an Geschäftsleuten zusammen, um gemeinnützig für Würzburg tätig zu werden. Wohlgemerkt ist die AG gemeinnützig, die Aktionäre derselben dagegen nicht. Derart seinen Klüngel zu organisieren, hat schon was. Unter anderem dabei: Unser Herr mit der lustigen (Rechtschreib)schwäche für Konnsonnantenverdoppelung.
Nach der tollen Idee mit der „Provinz auf Weltniveau“ hätte ja alles so schön in trockenen Tüchern sein können, aber diese blöden Blogger geben keine Ruhe. Dann schlagen wir sie halt mit eigenen Waffen, denkt man sich, und unter lautem „JOVOTO(ho)“-Geschrei folgt der 2. Akt. Das Web 2.0 wird also eingesetzt.
Nun siebt man ein bisschen aus, und stellt euch vor: Man erfindet glatt „Eine 50-köpfige Findungskommission“ bestehend aus „Vertreter[n] aus Wirtschaft, Politik und öffentlichem Leben“ (Mainpost). Ja, gibts denn so viele Vertreter in Würzburg? Oder waren da vielleicht auch ein paar Aktionäre der Würzburg AG eingeladen? Man weiß es nicht, aber es trifft sich gut, dass  auch der Chef der Mainpost und des lokalen Schleichwerbeportals Fernsehsenders mitmischen. Die publizistische Übermacht wäre also gesichert, so ein bisschen wie bei Honnecker (sic.), aber da sind immernoch diese Blogger, die einfach mal ihre Privatmeinung vertreten und noch nicht mal mit Aufdecken ihrer wahren Identität (so´n bisschen wie bei Mielke) mundtot zu machen sind.
Provinzniveau? Auf jeden Fall. Herrn Schneider kann ich nur folgendes Zitat von Tacitus ans Herz legen: „Wer sich über Kritik ärgert, gibt zu, dass sie verdient ist.“ Also von mir aus macht endlich diese Kampagne, und kümmert euch wieder um die echten Probleme. Im übrigen: Wäre es nicht dumm, wenn das Beste an Würzburg ein dummer Werbespruch wäre?