Archiv für den Monat: November 2009

Crumbs am Neunerplatz

Und wieder was, auf das ich mich vorfreuen kann, obwohl es noch ein gutes viertel Jahr dauert — die Crumbs kommen wieder nach Würzburg. Die Crumbs sind ein Improtheater-Duo aus Kanada, das schon öfters mit den Kaktussen im Cairo gespielt hat und sie beginnen ihre Europatournee 2010 in Würzburg.

Diesmal erfüllen sie meinen Herzenswunsch und treten ohne die Kaktussen auf. Nichts gegen die Kaktussen, wirklich nicht. Aber die beiden Jungs sind so gut, dass ich mir schon immer einen Abend gewünscht habe, an dem nur sie auftreten. “Nur sie” stimmt nicht ganz, denn unterstützt werden sie diesmal noch durch DJ Hunnicutt, der akustisches Improtheater beisteuert.
Diemal ist ihr Auftritt auch nicht im Cairo, sondern im Theater am Neunerplatz.

Also, schon mal den 10. März 2010, 20.00 Uhr vormerken, am Besten rechtzeitig Karten kaufen — das wird wiiiiitzig! 🙂

Dicker Dienstag

Naja, besinnlich geht die Adventszeit hier in Würzburg nicht unbedingt los. Gerade morgen könnte ich mich beim Abendprogramm wieder mal zerreißen. Was steht denn für den morgigen Dienstag auf der Liste?

Die Dezemberausgabe von my favourite tracks. Dennis Schütze hat diesmal einen Mann zur Musiktalkshow eingeladen, den viele vielleicht nicht namentlich kennen, aber ohne den viele kulturellen Veranstaltungen in Würzburg gar nicht stattfinden würden — Peter Grethler von der Distelhäuser Brauerei, die Sponsor von diversen Kulturförderpreisen, von Events wie dem Hafensommer und einigem mehr ist. Leute, die Geld für eine Veranstaltung wollen, sollten morgen, 1. Dezember 2009,  vielleicht mal ab 20.00 Uhr in den Keller des Pleicherhofs schauen und ein sympathisches Gesicht aufsetzten, vielleicht bringt es ja was. Dennis hat mir schon den Hidden Track verraten, also die Aktion, die der Gast immer nach dem Talkshow-Teil veranstaltet. Für mich ist sie überhaupt nichts, für viele andere könnte sie aber ein Genuss werden.

Weniger für die Kulturliebhaber als für Leute die Webseiten entwickeln ist eine Veranstaltung der PHP User Group Würzburg zum Thema “Barrierefreiheit im Internet in Theorie und Praxis”. Wie surfen Blinde und Sehbehinderte im Internet. Was geht gut, was geht schlecht, was könnte besser sein, wie sollte es sein? Der Vortrag/Workshop findet morgen ab 19.30 Uhr in den Räumen der Frankfurter Fünf statt, in der Frankfurter Straße 5, das ist rechts neben Herrn Rossis Wohnzimmer. Die Anmeldefrist ist eigentlich schon abgelaufen, aber man kann ja in den Kommentaren mal nachfragen, ob noch was geht. Da ich an der Grundidee des Abends nicht ganz unschuldig bin, werde ich zumindest mal vorbeischauen.

Nur vorbeischauen werde ich deswegen, da ich eigentlich am Abend in die Posthalle will. Dort gibt Wishbone Ash ein Konzert, besser gesagt: Teile von Wishbone Ash, darum heißt es jetzt eigentlich Martin Turner’s Wishbone Ash. Bin gespannt, wie es ist die über 30 Jahre alten Songs mal live zu hören, im zweiten Teil des Konzerts soll das komplette Argus-Album gespielt werden. Könnte wirklich gut werden, aber bei so alten Bands ist ein Restrisiko an Peinlichkeit nie auszuschließen. Ich bin aber optimistisch! 🙂

Caffeehaus fertig gelesen

Caffeehaus-Gespräch im Café

Vorwort: Nachdem Roman Rausch mir schon sein neuestes Werk überlassen hat, wollte ich auch was darüber schreiben. Rezensionsunerfahren suchte ich aber Beistand bei Semiprofi Emily von Papiergeflüster. Wir haben beide andere Literatur auf Seite gelegt, und ganz dem Rausch hingegeben und uns gestern — passend zum Buchtitel und auch zum Inhalt — in der Bar D.O.C. zur gemeinsamen Buchbesprechung getroffen. Also — los geht’s!

Caffeehaus fertig gelesenRoman Rausch, der bisher einige Würzburg- und zwei Hamburg-Krimis geschrieben hat, wagte sich jetzt an ein neues Genre: den historischen Roman. Räumlich ist er damit aber wieder zurück zu den fränkischen Wurzeln gekehrt, „Das Caffeehaus“ spielt im Würzburg des 18. Jahrhunderts. Hauptcharaktere sind die ehemalige Haremsdame Sabiha und der uns allseits bekannte Balthasar Neumann, die es beide rein zufällig nach einer ersten Begegnung im Türkenkrieg bei Belgrad nach Würzburg verschlug.

Ralf: Überhaupt ist Gevatter Zufall ein stetiger Begleiter in diesem Buch.

Emily: Was ja leider in vielen durchschnittlichen historischen Romanen üblich ist.

Ralf: Ich glaube, dass es schon eine dramatische Notwendigkeit hat. Auch in hochkarätigen Filmen und Büchern, was mich aber immer nervt.

Emily: Stimmt, selbst die von mir verehrte Rebecca Gablé kommt nicht ohne aus.

Ralf: Rebecca Gablé?

Emily: Hier.

Ralf: Ahhhh ja. Historische Romane sind ja wirklich nicht so mein Ding. Ich habe auch beim Caffeehaus gemerkt, dass mich die Fülle an historischen Daten und Ereignissen überfordert.

Emily: Das hängt aber auch sehr vom Autor ab, wie er sie verpackt. Beim Caffeehaus fand ich, dass die Historie mehr im Vordergrund stand als in anderen historischen Romanen. Es ähnelte stellenweise schon einem Sachbuch.

Ralf: Stimmt. Wenn man interessiert ist an den verwandtschaftlichen Verhältnissen der Fürstbischöfe wird man in dem Buch viel lernen können. Aber das Buch erzählt ja nicht nur Geschichte, sondern auch „Gschichtli“. Da wäre zum Beispiel die vom Zufall gebeutelte Sabiha, die in Würzburg das erste orientalische Caffeehaus eröffnet. Eine Powerfrau.

Emily: *räusper* Typisch „in-Roman“ (meint die spezielle Gattung historischer Romane mit verweiblichtem Titel wie „Die Pelzhändlerin“)

Ralf: Mir wurscht. Powerfrau. Für das 18. Jahrhundert fast schon zuviel Powerfrau.

Emily: Das meinte ich.

Ralf: Trotzdem. Im Roman klingt es ab und zu, als würden die wirtschaftlichen und politischen Geschehnisse Würzburgs von ihr, sei es nur indirekt, bestimmt. Ihr Caffee beeindruckt Fürstbischöfe und Kaiserinnen. In der Science Fiction würde man diesen Effekt wohl „deux ex machina“ nennen. Die Allwunderwaffe Caffee.

Emily: Wobei ich den Caffeeteil recht interessant fand, ich wusste zum Beispiel vorher nicht, das zu der Zeit das Mostfrühstück üblich war. Die Caffeegeschichte fand ich ganz schön, sie hat selbst mir, einer Nichtkaffeetrinkerin Lust auf Caffee gemacht.

Ralf: Da hake ich gleich mal ein, als bekennender Caffeesnob fand ich den Kult, den eben diese Sabiha um das Rösten und Zubereiten macht durchaus nachvollziehbar. Es erinnert mich an ambitionierte Caffeedealer in Würzburg, wie zum Beispiel das D.O.C., wo wir gerade diese Rezension schreiben. Dieser Teil ist glaube ich auch für jeden Caffeefetischist lesenswert.

Emily: Das wäre dann der Teil, der auch für Nichtwürzburger interessant wäre. Der historische Teil bezieht sich ja schon sehr auf die Geschichte Würzburgs.

Ralf: Wobei ich mir vorstellen kann, dass es für Würzburginteressierte-Nichtwürzburger – potentielle Touristen – quasi als Reiseführer dienen könnte.

Emily: Zumindest für die Residenz, deren Entstehung detailliert beschrieben wird.

Ralf: Ach ja, Neumann.

Emily: Hättest Du den fast vergessen?

Ralf: Könnte man fast vergessen, wobei sein Part im Buch schon recht groß ist. Aber als menschliche Person nimmt man ihn gar nicht so wahr, mehr in seiner Funktion als Bauleiter und Architekt. Aber wenn ich mir den Caffeehaus-Neumann mit seinen offenen und originellen Ideen, für damals zumindest, heute vorstelle, dann würde ihn der Verschönerungsverein wahrscheinlich mit Steinen aus der Stadt treiben. Denn laut Roman musste auch Neumann gegen Betonköpfe und konservative Kräfte ankämpfen.

Wie fanden wir jetzt den Roman?

Emily: Ich fand es einen netten historischen Schmöker, der schnell gelesen ist und mir als Nichtwürzburgerin einiges über die Geschichte der Residenz beigebracht hat. Sabihas Teil war schön, aber nicht notwendig.

Ralf: Dann wäre es nur noch halb so dick. Es ist sowieso schon luftig gesetzt.

Emily: Und Dein Fazit?

Ralf: Es ist ein historischer Roman, damit hat es bei mir schon mal schlechte Karten. Da kann aber Roman Rauscht nichts dafür. Historienfreunden wird er gefallen.

Emily: Wobei er meiner Meinung nach an Tilman Röhrigs „Riemenschneider“ nicht heran reicht, der handwerklich ein Stück besser ist.

Ralf: Von mir aus, aber ich glaube nicht, dass es ein schlechter Roman ist.

Emily: Das stimmt, er war besser als ich erwartet hatte.

Ralf: Lässt sich locker lesen und ich würde ihn, darf man gar nicht so negativ sehen, als nette Urlaubslektüre bezeichnen.

Jetzt trinken wir einen Caffee!

Rüdiger Hoffmann verspätet sich um ein halbes Jahr

Ohhhh! Rüdiger Hoffmann, der am 2 Dezember 2009 in der Posthalle in Würzburg auftreten sollte, wird am 2. Dezember 2009 nicht in der Posthalle in Würzburg  auftreten. Er geht lieber zu einer Fernsehaufzeichnung. Dafür wird er am 16. Mai 2010 in der Posthale auftreten — falls nicht irgendwas anderes wichtiger ist. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Weitersagen.

Dazu drei Bemerkungen

  1. Weiß man nicht vorher, wann man zu einer Fernsehaufzeichnung soll, kann, musss?
  2. Falls der Termin für die Fernsehaufzeichnung erst nach dem Tourneeplan reinkam — muss man da nicht sagen “Nein, keine Zeit, da spiele ich vor Livepublikum”? Oder liegen die Prioritäten da ganz anders? Das wäre ja ein tolles Kompliment an das Publikum in der Posthalle.
  3. Der Beitrag ist eine Serviceleistung. Meinetwegen muss Rüdiger Hoffmann gar nicht nach Würzburg kommen, mein Tränenfluss hält sich in Grenzen.
Nach der Captain Duff-Aufnahme

Captain Duff bei Radio Würzblog

Nach der Captain Duff-Aufnahme
Und wieder wird bei Radio Würzblog eine neue CD vorgestellt. Nun, nicht ganz neu, denn Captain Duffs Seaside Curse ist schon im August diesen Jahres erschienen. Kompakt, kurz und planlos vorgestellt wird sie am Anfang der Sendung “Ralf und die Unterfranken”, die täglich von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr läuft. Einfach reinhören. Die Sendung “Zukunft” (täglich 21.00 – 0.00 Uhr), in der Musik von Künstlern gespielt wird, die demnächst in Würzburg auftreten werden, habe ich auch wieder aktualisiert.

Die nächste CD bekomme ich auch schon bald von einer Band, so langsam nimmt das Radio Fahrt auf. Wer sich beim Hören wundern sollte — laut.fm hat nun einen Sponsor gefunden, zweimal pro Stunde ist eine für 13 Sekunden eine Giotto-Werbung zu hören. Ich kann mit Leben, schließlich ist sonst die Nutzung von laut.fm für mich kostenlos. Klar fände ich es ohne Werbung besser, aber so ein Webradio auf die Beine zu stellen würde mich im Monat mal locker um die 100 € kosten. Da ertrage ich lieber 26 Sekunden Werbung in der Stunde.

Dass das Radio Würzblog mittlerweile auch twittert und ein Facebook-Seite hat, dürfte sich ja herumgesprochen haben.

Wem gehört eine Stadt?

Ein Augsburger Blogger reserviert sich die Domain “augsburgr.de”, fragt sogar bei der Stadt Augsburg nach, ob die was dagegen hat, und erhält von eben dieser Stadt eine Abmahnung, bei der schon die Anwaltkosten sich auf knapp 2.000 € belaufen. Die Aufregung im Netz war groß, die Stadt Augsburg ist (deswegen?) heute zurückgerudert und hat die Abmahnung zurückgenommen — aber sie fühlt sich noch im Recht.

Neben dem Image- und PR-Desaster für die Stadt Augsburg, neben dem unsäglichen Abmahnrecht und auch neben jeglichem juristischen Namens- und Markenrecht — was passiert da eigentlich?

Hat eine Stadtverwaltung das alleinige Nutzungs- und Vergaberecht am Stadtnamen? Wohlgemerkt, es ging nicht um die Domain “augsburg.de”, da kann ich noch verstehen, dass die Kommune diesen selbst nutzen will. Aber augsburgr.de? Eine web-zwei-nullige Verkürzung von dem Wort “Augsburger”? Der Blogger ist Augsburger Bürger, ein inhaltlicher Zusammenhang zwischen der Person und dem Domainnamen ist also erfüllt. Dürfen Bürger, Firmen, Organisationen nicht von sich aus den Stadtnamen verwenden? Denn wenn es bei Augsburgr anfängt, dann hört das bei der Augsburger Allgemeinen auf? Darf diese Zeitung sich so nennen? Augsburger und auch noch ganz allgemein? Darf die Domain “ich-in-augsburg.de” (noch frei) nur dem Augsburger Oberbürgermeister zugesprochen werden? Wird der Stiftung “mein-augsburg.de” jetzt die Planung eines Putschversuchs unterstellt?

Schon wurde beim Twitter-Account der Stadt Würzburg nachgefragt, wie das in Würzburg gehandhabt werden würde und es kam die rechtsunverbindliche Antwort:

Namensrecht ist wichtig!! Manchmal ist aber etwas mehr Fingerspitzengefühl besser als die Holzhammer-Methode…:)

Aber es geht mir gar nicht um die Wahl der Methoden, sondern um das moralische Recht, den Namen einer Stadt zu verwenden. Der Anspruch des Rathauses auf den Namen Würzburg hört bei mir bei wuerzburg.tld bzw. würzburg.tld auf. Bin ich der Gnade des Stadtrats ausgeliefert, um den phonetisch ähnlich klingenden Domainnamen wuerzblog.de verwenden zu dürfen? Sagt die Stadtverwaltung zu unser-wuerzburg.de “Nein, das ist nicht euer Würzburg, das ist unseres”? Oder der-wuerzburger.de? Muss Vogel Media jeden Tag zitternd zum Briefkasten gehen und hoffen, dass eine Abmahnung der Stadt die Portkasse plündert? Man muss nur mal die Würzblog-Linkliste durchgehen und findet etliche Domainnamen, die nach Augsburger Rechtsempfinden bedenklich wären.

Augsburg den Augburgrn, Würzburg den Würzburgern. Augsburg, Würzburg und andere Stadtnamen sind neben Marken auch eben einfach auch Ortszeichnungen, auf die man sich beziehen darf. Oder dürfen muss. Egal in welchen Zusammenhang. Auch wuerzburg-ist-scheisse.de (auch noch frei) muss von der Stadt ertragen werden — in Bezug auf das Wort Würzburg, nicht unbedingt in Bezug auf die Beleidigung. Genauso wie wuerzburg-ist-die-beste-stadt-auf-der-ganzen-welt.de (ebenfalls noch frei). Und ich fühle mich absolut im Recht, ein Blog unter dem Namen wuerzblog.de zu betreiben. Ich bin seit 15 Jahren Bürger der Stadt Würzburg, mit Freud und Leid. Und darauf darf ich ja wohl in dem Domainnamen Bezug nehmen.

Vielleicht war der Vorfall mal nötig um den Stadtverwaltungen wieder vor Augen zu führen, dass sich die Welt seit der Wappen-und-Wachssiegel-Zeit geändert hat. Und die Emanzipierung der Bürger auch.

Gehrings oder Luisengarten?

Warum muss sowas immer am Mittwoch stattfinden? Jetzt muss ich mich schon wieder entscheiden, ob ich zum Bloggerstammtisch ins Gehrings gehe oder zum Stadtgespräch über die geplante Linie 6 in den Saalbau Luisengarten. Wo werden vermutlich die Diskussionen auf dem niedrigsten Niveau ablaufen? Wer schon bei einem Bloggerstammtisch war wird behaupten, das dort der absoluten Nullpunkt liegt. Doch wer schon bei Stadtgesprächen oder anderen lokalen Diskussionsabenden war, könnte das Gleiche von diesen Veranstaltungen behaupten.

Ich werde wohl den Magen bestimmen lassen …

Gepächaufbewahrung und Lieferservice

Nachtragend

Gepächaufbewahrung und Lieferservice

Ab heute kann man sich in Würzburg zwar nicht den Arsch, aber doch die Einkaufstüten nachtragen lassen. Im ehemaligen Schokoladen in der Eichhornstraße, zwischen Hypobank und Schuh Leiser, kann man bis zum 23. Dezember 2009 alles, was man in Würzburg eingekauft hat, nicht verderblich ist und in eine Tüte passt, dort abgeben und der Krempel wird noch am selben Tag bis 21.00 Uhr nach Hause geliefert — allerdings nur ins Stadtgebiet Würzburg (wobei die Gerbrunner, Rimparer, Höchberger vielleicht mal feilschen sollten). Kostenlos, wobei Spenden wohl nicht abgelehnt werden. Die Aktion ist ein Pilotprojekt von Würzburg macht Spaß und kaufladen.de.

Das Ganze wird natürlich mit Freund Computer erledigt. Man muss sich bei bringbag.de (Fränglisches Wortspiel) anmelden — dabei helfen einem zur Not auch die freundlichen WümS-Praktikantinnen in der Annahmestelle –, die Tüte erhält eine codierte Banderole um die Henkel, Codierung einscannen, die Tüten den Damen geben, fertig. Wer die Selbstbedienungskasse bei IKEA gemeistert hat, der sollte mit dem System keine Probleme haben.
Man muss die Tüten aber nicht nach Hause liefern lassen, man kann sie auch einfach zu Aufbewahrung dort abgeben und bis 19.00 Uhr dort abholen und heimschleppen.

Ziel des Ganzen ist nicht nur den Konsumenten eine Tragehilfe zu bieten, vor allem sollen die Kunden dazu gebracht werden, nicht mit dem Auto, sondern mit Bus, Straba, Fahrrad oder zu Fuß zum Einkaufen zu gehen. Und das finde ich eine gute Idee — wobei ich skeptisch bin, ob die faule Würzburger Bevölkerung das auch so sieht. Und ich hoffe, dass WümS auf meinen heutigen Vorschlag nachkommt und die Nutzer des Services fragt, mit welchem Verkehrsmittel sie in die Stadt gefahren sind. Ich weiß, eine völlig absurde Idee, aber vielleicht wäre es nach der Aktion mal nett zu wissen, ob man eigentlich das erreicht hat, was man erreichen wollte.