Archiv für den Monat: Februar 2010

Es hat Plusgrade, Zeit für das Bloggertreffen

Am nächsten Mittwoch ist der 3. März, was für den langjährigen Leser ein Zeichen sein dürfte, dass wieder ein Bloggertreffen vor der Tür steht. Manch Blogger mag auch ohne diesen Beitrag zu lesen beim Bloggertreffen auftauchen, da sich Zeit — Mittwochabend — und Ort — Herrn Gehrings gute Stube — nicht von dem allwöchentlichen Stammtisch unterscheiden.

Also: Am 3.3.2010 findet ab 18.30 Uhr das Frühjahrsbloggertreffen in Herrn Gehrings guter Stube in der Neubaustraße statt. Eingeladen sind Blogger, Twitteristas, Blogleser und Freunde. Die Tagesordnung besteht wie immer aus Essen, Trinken und Labern.

Traditionell darf man sein Kommen, Nichtkommen oder seine Unentschlossenheit in den Kommentaren verewigen, muss aber nicht. Für Facebook-Junkies gibt es natürlich auch eine Veranstaltungsseite. 😉

Es kommen

Es kommen vielleicht

Es kommen nicht

Das Panoptikum

Kleine Kultur in Kneipen

Gestern Abend war ich, wenn man so will, auf Kneipentour. Nein, nicht um Gott Bacchus und König Cuba zu huldigen, sondern um meinen kulturellen Horizont ein klein wenig zu weiten.

Das Panoptikum
Im Café zum schönen René fand “Das Panoptikum” statt, der nun allmontagliche Kinoabend im Caféclub am Bahnhof. So laut es dort am Wochenende war, so leise war es gestern Abend.
Die Jungs haben es wirklich geschafft, Kinoatmosphäre in den Laden zu zaubern. Schlichte Holzstühle dienten als Sitzplätze, an der DJ-Durchreiche war die Leinwand und sogar ein Vorhang — Show muss sein –angebracht. Der Laden duftete nach Popcorn und Vorfreude — einfach schön. Die beiden Besitzer der ehemaligen Empire-Videothek gegenüber der Stadtmensa zeigten sich für die Filmwahl verantwortlich — aufgeführt wurde als Vorfilm ein Kurzfilm, den ich nicht mal ansatzweise verstanden habe, aus Versehen noch ein zweiter Kurzfilm, den ich ganz nett fand und als Hauptfilm der koreanische Liebesfilm “I’m a cyborg, but that’s ok” des eher für Blutspritzfilme bekannten Regisseurs Park Chan-wook. Der Eintritt war frei, der Abend finanziert sich über die Getränke. Und damit das auch kinotauglich leise klappt, durfte man die Getränkewünsche während des Films auf Zettel schreiben, die zur Theke durchreichen lassen und dann hoffen, dass das Getränk auch von Lippen unberührt den Weg zurück findet. Scheint aber geklappt zu haben.

“Scheint” schreibe ich aus dem Grund, weil ich den Hauptfilm gar nicht gesehen habe. Als ich so im René stand, kam ich immer mehr zur Erkenntnis, dass mit heute eher nach Musik als nach Film ist, was nicht mit der Veranstaltung im René an sich zu tun hatte — da geh ich auf jeden Fall an den nächsten Montagen mal öfters hin.

Fusion-Session im Gehrings
Es trieb mich aber in mein zweites Wohnzimmer, in Herrn Gehrings gute Stube. Da war Fusion-Session angesagt, ein wilder Jazz-Rock-Funk-Mischmasch. Es waren fast so viel Musiker wie Gäste da, was einerseits daran lag, dass nicht so viel Gäste da waren, andererseits aber auch daran, dass so viel Musiker auf der “Bühne” standen. Sieben Männer und eine Frau improvisierten nach Lust und Laune — und auf einem musikalisch hohen Niveau. Ich gebe zu, die Art vom Musik muss man mögen, und der Session-Charakter macht die Musik noch etwas chaotischer. Aber Hey — auf jeden Fall besser als den Abend vor der Glotze verbringen. Und Kneipen-Konzerte haben dazu noch ihren eigenen Charme. Sie kosten keinen Eintritt, es gibt lecker Essen und Trinken, man hört im Hintergrund wie ein betrunkener Gast laut mit der Bedienung flirtet, Leute und Bekannte kommen und gehen, man kann locker zum Rauchen oder auf’s Klo gehen und kann auch ohne schlechtes Gewissen mit den Nachbarn plaudern. Wunderbar! 🙂

Schöner Abend, besonders auch weil man draußen ohne Jacke rauchen konnte. Leise natürlich. Und vor dem Heimgehen bin ich nochmal brav auf’s Klo, damit ich nicht an Hauswände pinkeln muss. Ich weiß, was sich gehört.

Fusion-Session in Herrn Gehrings guter Stube

Wer statt alternativem Kino lieber den Abend mit experimenteller Livemusik verbringen will, der kann heute Abend in Herrn Gehrings gute Stube. Da spielen Jochen Volpert und Konsorten … Musik. Welche Musik, das wird sich bei der Fusion-Session eher spontan entscheiden. Alles ist möglich und kann sich minütlich ändern. Leckeres Essen gibt es wie immer auch! 🙂

Montag ist Kinotag bei René

Auch woanders wird in Sachen Programmkino nicht lange gefackelt — im Café zum schönen René wird nun an jedem Montag ab 19.30 Uhr ein Film gezeigt. Codename: Panoptikum.
Welcher Film? Keine Ahnung, da ist wohl alles drin, die Jungs machen das schon. Ob alle Zuschauer drin sein werden, das wird sich zeigen, denn auf der Facebook-Veranstaltungsseite gibt es schon 26 bestätigte Gäste. Wenn da alle an einem Tag kommen, könnte es ein wenig eng werden. Aber egal, das Café hat zwei große Glasfronten und es wird draußen langsam wärmer.

Bürgerversammlung im Ratssaal

Am kommenden Dienstag, 23. Februar 2010, findet um 18.30 Uhr mal wieder eine Bürgerversammlung statt. Die Tagesordnungspunkte sind potenziell explosiv:

  1. Interessenskonflikt “Wohnen versus Gastronomie” in der Würzburger Altstadt
  2. Nutzung Mozart-Areal
  3. Entwicklung Straßenbahn Linie 6
  4. Verschiedenes

Gut, bei “Verschiedenes” weiß man nicht, was kommt. Aber die Punkte 1 – 3 versprechen hitzige Debatten, ich empfehle Nacktscanner am Eingang des Würzburger Ratssaals.

Ja, am Eingang des Ratssaals, nicht am Eingang des Mozart-Gymnasiums, wie man vermuten könnte. Denn Stadtrat Michael Gerr hat kritisiert, dass das Mozart-Gymnasium nicht zu alle zugänglich — sprich: nicht barrierefrei — ist, womit er Recht hat. Und eine Bürgerversammlung soll für alle zugänglich sein — womit er auch Recht hat. Und überraschenderweise war die Stadt wirklich spontan und flexibel und hat den Ort der Bürgerversammlung in den Ratssaal verlegt. Vielleicht nimmt das dem Punkt 2 etwas die Emotionen raus.

Mozart-Areal und Linie 6 sind ja schon lange in den Würzburger Charts und man kann die Texte schon mitsingen, aber der Neuzugang  “Wohnen versus Gastronomie in der Würzburger Altstadt” hat seinen ersten großen Live-Auftritt, und das gleich auf Platz 1. Werfen wir ihm Blumen zu …

Bon Scott zu Ehren: Bon’s Balls und Captain Duff in der Posthalle

Heute vor 30 Jahren starb Bon Scott, Sänger — für manche der Sänger — bei der Rockband AC/CD. Da darf natürlich ein Gedenkkonzert nicht fehlen. Und das findet in Würzburg morgen, 20. Februar 2010, um 21.00 Uhr in der Posthalle statt. Niemand anderes als meine AD/CD-Lieblingscoverband Bon’s Balls spielt dort Bon Scott zu Ehren auf. Und auch auf die Vorgruppe freue ich mich, denn auch wenn Captain Duff musikalisch eher Motörhead als Vorbild hat, so bin ich nach der Vorstellung ihrer neuen Scheibe bei Radio Würzblog auch auf einen Liveauftritt gespannt.

Die Karten kosten im Vorverkauf — H2O in der Karmelitenstraße ist vermutlich dein Freund — 8 €, an de Abendkasse 10 €. Und ich seh mal zu, dass ich bis dahin wieder richtig gesund bin, denn mit kurzen Haaren Headbangen strengt bestimmt an. 😉

Nebenbei: Das ist Beitrag Nummer 1500 im Würzblog! 😀

Hätzfelder Fasching und Gefrierbrand

Es war bitter kalt und bitter Fasching am Dienstag in Heidingsfeld — Verzeihung: Hätzfeld und die paar Stunden dort brachten mir eine grandiose Erkältung ein. Aber das hat Faschingsnarr Alex und Faschingsmuffel mich nicht davon abgehalten, eine Würzmischung vom Zug aufzunehmen. Leider wurde unser kleiner grüner MP3-Recorder abgehalten, ordentlich aufzunehmen, so kalt war es. Und so blieben nur 11 Minuten des Podcasts zum Anhören übrig — der größte Kälteverlust war das Würmle-Gedicht vom Hätzfelder Dieter. Darum müssen wir im nächsten Jahr nochmal hin. Bis dahin könnt ihr euch die Würzmischung #46 anhören.

Immerhin im Keller

Der wue_reporter hat es vor drei Tagen über Twitter schon verkündet, ich habe noch abgewartet, bis sich die Macher zu Wort melden und selbst die frohe Nachricht verkünden: Das Immerhin hat ein neues Zuhause! Am Mittwoch hat der Bauausschuss der Stadt Würzburg einer Nutzungsänderung zugestimmt und dem Immerhin den Weg in die Keller der Posthalle freigemacht. Dort sind sie ab Mitte bis Ende April 2010 zu finden. Vermutlich werden sie dort auch nicht in den Ruhestand gehen, dafür ist die Zukunft der Posthalle selbst zu unsicher, aber ein paar Jahre lang kann man dort wieder auf guter Konzerte freuen.
Und ich melde schon mal ein Bloggertreffen dort an! 🙂