Ralf, ich war ja auch da. Und bei all den Leuten, da kann man sich nicht sehen. Mit Bekannten, mit denen ich mich dort verabredet habe. Die waren auch da. Aber gesehen hatten wir uns nicht an dem Abend. Im großen und ganzen waren wir offensichtlich im gleichen Film. Denn ich maile Deine Zusammenfassung weiter. Weil mich einige Leute gefragt hatten, was so gelaufen ist. Denn sie wollten was wissen, was über die Main-Post hinausgeht. So eine Einschätzung.
Ich würde gerne ein paar andere Schattierungen des Gesamtbildes malen. Erstens glaube ich, dass es wichtig und richtig war, dass mal die unterschiedlichen Gruppierungen in einem Saal versammelt wurden. Und Al Ghusain hat seine Funktion als Kulturreferent hervorragend wahrgenommen und die Strömungen in der Stadt moderiert. Denn der Würzburger — und da muss man auch das Umland hinzuzählen, so 10-20 km Umkreis um Würzburg herum — ist verletzt, weil man ihm und ihr das letzte Stück der Kinowelt genommen hat. Es ist das Ende der Kinowelt, wie wir sie kannten. Der Untergang des Nachkriegs-Würzburg, vielleicht auch das der 20-iger Jahre. Und auch für die Zugezogenen ist ein Stück Lebensqualität genommen worden. Ein Kino das nicht nur Mainstream zeigt.
Und zweitens: vielleicht kann ich das noch mal formulieren, denn das langt jetzt ….. ist genug