KulturGut 01 liegt in Würzburg aus

KulturGut 01

KulturGut 01

Nach langem Hin und Her im Vorfeld ist es endlich zum Bewundern und Bejammern, zum Erfreuen und zum Zerreißen da — das Kulturmagazin der Stadt Würzburg namens KulturGut, seit gestern liegt es an vielen Stellen in der Stadt aus. Da soll alles über Kultur in der Region Würzburg drinstehen. Alles! Naja, nicht ganz alles, eigentlich recht wenig. Aber das liegt in der Natur der Sache, vor allem als vierteljährlich erscheinendes Magazin.

Im Morgenwelt-Verlag, die neben dem von der Stadt Würzburg finanziell unterstützten KulturGut auch das Frizz herausgibt, muss im März wohl ein großer Zettel mit “Würzblog interviewen!!!” an den Pinnwand gehangen haben. Denn ein paar Tage nach der Dame vom Frizz kam der Herr vom KulturGut, um mit mir zu Reden. Über Kultur und Würzburg. Haben wir auch gemacht, obwohl nicht sicher bin, ob ich alles wirklich genau so gesagt habe, wie es im kleinen Beitrag rüberkommt. Das Gespräch mit dem Mann — Joachim Fildhaut — hatte ich irgendwie origineller und witziger in Erinnerung — kann aber auch an dem wunderschön sonnigen Tag gelegen haben, an dem wir das Interview auf einer Bank am Marktplatz gemacht haben.

Aber was soll’s, meine Grundaussage hat er korrekt wiedergegeben: Bleibt neugierig!
Sehr geehrt fühle ich mich aber, dass es das “Bleibt neugierig!“-Motto sogar auf das Cover geschafft hat. Entehrt fühle ich mich als gebürtiger Schweinfurter, der im Magazin zum Arnsteiner gemacht wurde. Meine Familie stammt aus der Arnsteiner Ecke, ich selbst habe aber von Geburt an mehr auf Lager! 😉 Und wenn Mutti sieht, dass ich auf dem Bild im Magazin eine Zigarette rauche, dann gibt es was mit ihrer Arnsteiner Hand auf meinen Schweinfurter Hintern.

Heute Abend werde ich das Magazin dann in Ruhe lesen

5 Gedanken zu „KulturGut 01 liegt in Würzburg aus“

  1. kulturungut find ich, dass der kleine fröhliche laden “21qm” zu macht. am samstag, 24.04.2010 ist dort dann die Sale-Party.

    kulturgut find ich, dass das “immerhin” bald wieder an anderer stelle aufmacht – im untergrund der posthallen (siehe http://immerhin-wuerzburg.de/).
    (hoffentlich ist der eingang dort nicht auch kamera-überwacht, wie am haupteingang der posthalle.)

    lieber Ralf,
    programmier doch mal ein kleines eingabe-formular (name,email,textfeld,senden) z.b. unter impressum, wo man dir solche ereignisse oder terminbekanntgaben direkt schreiben, senden kann, anstatt diese hier so offtopic in einen der kommentare reinzubasteln, damit dus mitkriegst (andererseits, was kriegst du nicht mit ;)). naja, irgendwas schon …

    zzz…

  2. Sieht optisch ganz schön aus! Aber bestimmt wird es wieder im Jahrmarkt der Eitelkeiten in den Kreisen der Hoch-Sub-Pseudo-Jugend-Sozio-Kultur verrissen werden … “Darüber haben die nichts geschrieben … hierüber haben sie zu gut geschrieben … darüber haben sie zu negativ geschrieben … wo ist das Portrait meines Lieblingspostkartenmalers … keine Rezension unseres Punkrockkonzerts mit 3 Zuschauern … warum werde ich nicht interviewt … die Sprache ist zu schwer … die Sprache ist zu niveaulos … blablabla”
    Hier in Würzburg herrscht in der Kulturlandschaft schon ein starkes Gartenzaundenken. Und so sehr ich dein Bleib-Neugierig-Motto, das du auch hier im Blog “lebst”, bewundere und unterstütze: hier in Würzburg wird es auf wenig fruchtbaren Boden fallen, dafür sind die meisten Köpfe zu eng und die meisten Hintern zu träge. Und damit wird wohl auch das KulturGut, dem ich alles Gute wünsche, zu kämpfen haben!

  3. Pingback: Würzburg Retweets

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