Mir war das zuviel Nazi – zu wenig 1. Mai. Will heißen: Gut wars, dass sich die Zivilgesellschaft in Würzburg gegen „Braun“ organisiert hat. Und das über das gesamte Spektrum von „PDS-Linke“ bis „CSU-Rechte“ hinweg. Eine Meisterleistung des DGB, aber auch ein Highlight von demokratischer Einigkeit. Nur die wirklichen Themen wie z.B. globale Finanzmärkte gegen Griechenland, oder Spekulation gegen Wirtschaft & Arbeit nicht genügend angesprochen worden. Denn die globalen Finanzmärkte verbrennen nicht nur Euros, sondern vor allem kosten sie langfristig Arbeitsplätze und Arbeitseinkommen. Die längst fälligen Spekulationssteuern (Finanz´TransaktionsSteuer) müssen dringend eingeführt werden. Das hätte man auch in Würzburg in den Mittelpunkt stellen müssen. Nicht nur gegen Nazis sein.