• Kultur

    KulturGut 01 liegt in Würzburg aus

    KulturGut 01

    Nach langem Hin und Her im Vorfeld ist es endlich zum Bewundern und Bejammern, zum Erfreuen und zum Zerreißen da — das Kulturmagazin der Stadt Würzburg namens KulturGut, seit gestern liegt es an vielen Stellen in der Stadt aus. Da soll alles über Kultur in der Region Würzburg drinstehen. Alles! Naja, nicht ganz alles, eigentlich recht wenig. Aber das liegt in der Natur der Sache, vor allem als vierteljährlich erscheinendes Magazin. Im Morgenwelt-Verlag, die neben dem von der Stadt Würzburg finanziell unterstützten KulturGut auch das Frizz herausgibt, muss im März wohl ein großer Zettel mit “Würzblog interviewen!!!” an den Pinnwand gehangen haben. Denn ein paar Tage nach der Dame vom…

  • Events,  Kultur,  Musik

    Ikonen statt Icons

    Nachdem so langsam das Outing derer, die der re:publica in diesem Jahr fernbleiben, beginnt, will ich auch einen der Gründe dafür nennen: Das The Notwist-Konzert am Mittwoch in der Posthalle. Da kann mir natürlich die Frage gestellt werden (und so ähnlich wurde sie mir schon gestellt), ob ich wirklich den wohl coolsten und wichtigsten Web2.0-Event in Deutschland gegen ein Konzert mit einer Indie-Band tauchen will? Darauf kann ich nur antworten: Ich zweifle etwas, ob die re:publica so cool und wichtig ist. Ja. Ich freue mich auf das Notwist-Konzert schon ein halbes Jahr, und wenn auf der re:publica etwas Wichtiges passiert, dann werde ich es schon irgendwie mitbekommen. Wer mit mir…

  • Events,  Kultur

    KulturRäume: Neue Mitte Würzburg?

    Morgen gibt sich der Dachverband freier Würzburger Kulturträger die Ehre, wieder zu einem Abend “KulturRäume” einzuladen. Wir tingeln langsam durch die Stadt. Das letzte Mal war die Frankenhalle dran, morgen das Mozart-Gymnasium. Oder besser: Im Mozart-Gymnasium, der attestierten Allerwelts-Architektur. Denn es geht nicht so richtig um das Mozart-Gymnasium. Als  der Dachverband den Abend im Moz plante, kam er zu der Erkenntnis, dass es besonders beim Mozart-Gymnasium nicht bringen wird, den Abend mit ortsansässigen Politikern und Kulturellen zu gestalten. Zu oft gab es schon Diskussionen ohne Ergebnisse und Selbsthilfetreffen von Erinnerungsverklärern. Warum also mal nicht schauen, wie andere Städte so mit ihrer Innenstadt umgehen. Gesucht, gefunden — Ulm. Dort wurde in…

  • Events

    Psst! Zuschauen beim Blindenfußball

    Wenn ich mir vorstelle, mir zieht jemand einen Sack über den Kopf und ich soll einen klingelnden Ball in ein Tor befördern, dann weiß ich, dass das für mich ein recht aussichtsloses Unterfangen wäre. Da waren heute die Spieler beim Blindenfußball um Lichtjahre souveräner. Im Spiel BFW Würzburg gegen den Deutschen Meister MTV Stuttgart rannten je vier blinde Feldspieler auf einen sehenden Torwart zu — und trafen den Schellenball erstaunlich gut. Klar gab es viele Fehlpässe, aber wer mal bei einem Regionalligaspiel beim Sehenden-Fußball dabei war, hätte da kaum einen Unterschied bemerkt. Blindenfußball ist nichts für Weicheier. Obwohl die Spieler sich zwar immer, wenn sie auf den Spieler mit Ballbesitz…

  • Zeuch

    Würzblog-Bilderrätsel #23

    So leid es mir tut (nicht wirklich), aber im Würzblog-Bilderrätsel Nummer 23 kommt wieder einmal der Volksmund ins Spiel. Wegen ihrer Größe – sie ist von der Grundfläche her hinter dem Kiliansdom und Stift Haug das drittgrößte Gotteshaus im Stadtgebiet – wird die Kirche auf unserem Rätselbild im Volksmund auch der „Sanderauer Dom“ genannt. Benannt ist sie nach einem Mann, der vor tausend Jahren als Graf von Lambach-Wels in Österreich geboren wurde und ab dem Jahr 1045 Fürstbischof in Würzburg war. Der „Sanderauer Dom“ ist die einzige deutsche Kirche, die seinen Namen trägt, obwohl er im Jahr 1883 heilig gesprochen wurde. 1900 war der Kirchenbau vollendet, in diesem Jahr wurde…

  • Zeuch

    Würzblog-Bilderrätsel #22

    Nummer 22: Früher war die Marienkapelle ein „Kristallisationspunkt städtischen Engagements gegen die Dominanz von Bischof, Stiften und Klöstern“. Heute steht sie im Eigentum der Marienkapellenstiftung und ist eine Nebenkirche der Pfarreien Dom und Neumünster. Sie gilt als Höhepunkt spätgotischer Baukunst in Unterfranken. Die Marienkapelle wurde von den Bürgern der Stadt im 14. und 15. Jahrhundert nach der Ermordung der jüdischen Gemeinde auf den Überresten ihrer Synagoge errichtet. Die Bauzeit betrug über hundert Jahre. Weil sie bis heute keine eigene Pfarrei hat, muss sie nach Kirchenrecht als „Kapelle“ bezeichnet werden. Den Grundstein legte im Jahr 1377 Bischof Gerhard von Schwarzburg, geweiht wurde der Steinbau im Jahr 1392. Knapp hundert Jahre später…

  • Zeuch

    Würzblog-Bilderrätsel #21

    Würzblog-Bilderrätsel Nummer 21, und heute gibt es wieder ein einfaches Suchbild: Die Windrose auf dem Foto befindet sich am Boden eines öffentlichen Gebäudes in der Innenstadt. Die Frage: Im Vorraum welcher Service-Einrichtung läuft man drüber? Für die Lösung kommen der dritte, sechste oder neunte Buchstabe in Frage. Wird an der 55. Stelle gebraucht.

  • Zeuch

    Würzblog-Bilderrätsel #20

    Schön sieht er aus, der Residenzplatz, wenn man die Autos nicht sieht. Das Würzblog-Bilderrätsel Nummer 20 ist eine direkte Fortsetzung von Nummer 19. Auf dem Bild zu sehen: Der Frankoniabrunnen vor unserem UNESCO-Weltkulturerbe, an dessen Stelle bis 1821 die Auflösung der letzten Rätselfrage stand. Er wurde von Ferdinand von Miller dem Jüngeren geschaffen und 1894 als Hommage der Würzburger Bevölkerung und ganz Frankens an den 1821 in der Residenz Würzburg geborenen Prinzregenten Luitpold enthüllt. Die heutige Frage: Mit welchem Geschenk an die Stadt Würzburg revanchierte sich der liebe Prinzregent am 8. Juli 1895? Hinweise: Kaiserplatz, italienisches Gestein, Frankenhalle, Spendenaktion. Der zweite oder auch der vierte Buchstabe steht in der Lösung…