Eiswein und Regendorf

Wenn es nicht um Verkehr, Kultur und Architektur geht, ist der Würzburger schon eine harte Sau.

Als ich heute Abend bei gepflegter Februarwitterung über den Marktplatz heimwärts schlenderte, hatte ich erwartet, das Weindorf so gut wie menschenleer vorzufinden. Von wegen! Es war nicht gerade überfüllt, aber in den Hütten und Zelten saßen doch überraschend viele Menschen vor ihren Schoppen. Wobei ich vermute, dass heute beim Weindorf mehr Liter Propangas für die Heizpilze als Wein für die Gläser verbraucht wurde. Aber welchen Schrecken hat schon die Klimaerwärmung angesichts dieses Wetters.

Ich wäre in dem Regen und bei der Kälte auch gar nicht auf die Idee gekommen einen Schoppen zu trinken, doch ich habe Schreibmaschine — etwas durchgefroren — beim Medienstammtisch getroffen. Dann hab ich doch noch einen getrunken, aber im Gegensatz zu den Medienmenschen selbst gezahlt. 😉

Wieder etwas gelernt: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur zu wenig zu trinken.

Ein Gedanke zu „Eiswein und Regendorf“

  1. Was heißt hier “etwas” durchgefroren? Meine Füße waren Eiszapfen, meine Hose war nassgeregnet, und die Frisur hat auch nicht gerade gegen den kalten Wind geholfen 🙂

    Bin offenbar keine “harte Sau”, wenn es um’s Schoppenfetzen geht.

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