Ich habe ja rund um „unsere“ Äktschn „Verschönert den Hotelturm“ etwas recherchiert. Dabei sind mir drei Dinge aufgefallen:
1. Zusammenhänge: Der gemeine Neubürger blickt offensichtlich kaum durch. Viele Studenten (und keineswegs alle) beispielsweise wissen gar nicht wo der Hotelturm sich befindet, haben ihn kaum wahrgenommen. Und was noch schlimmer ist, von wem dieser „schiefe Turm von Pia“ politisch durchgesetzt, von wem finanziert, daß spekuliert, verkauft, beschissen und keine Bankenaufsicht vorhanden war – kaum Kenntnisse und Interesse. Ähnliches gilt für viele Neu-Würzburger und Land-Nummern (die mit nur einem Buchstaben hinter dem WÜ)
2. Lachnummer: Die meisten Leute finden „Verschönert den Hotelturm“ witzig, eine gute Idee, weil man offensichtlich durch die ästhetische Dimension aufzeigen kann, wie ohnmöchtig nicht nur der Normalbürger diesem Turm gegenübersteht und wie die Kommunalpolitik „schönt“.
3. Architekten: ‚Wenn man im Internet herum-googelt findet man schnell „Lobgesänge“ und gegenseitiges „Schulterklopfen“ unter Architikten und deren Foren – nicht nur in der Provinz sondern bundesweit. Das lässt tief blicken.
Also ran. Verschönert das Würzburger Stadtbild. Zuerst auf dem Papier. Die besten Entwürfe werden prämiert, vielleicht kann man das eine oder andere auch realisieren. Aber bitte nicht den Weltrekord in gleichzeitigem Selbstmord, so einer der Vorschläge für die Aktion die sicherlich ins „Guiness Buch der Rekorde“ aufgenomen werden würde.