@hmmjaa

also ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Gastronomen wie beim Odeon, Studio oder Ludwig derart risikofreudig Kohle in die Hand nehmen, um dann wenn´s blöd läuft den Laden wieder schließen zu müssen…

Die Tatsache dass seit 5 Jahren kein Gegenwind kam, kann daran liegen dass auch erst ein „Diskobetrieb“ nach regelmäßigen Veranstaltungen angenommen werden kann.
Im übrigen denke ich nicht das die Stadt personel die Möglichkeit hat jeden Keller zu überprüfen, wenn es anderswo (direkt um die Ecke) mehr „brennt“.
Es bleibt ja auch noch dass es am Besitzer liegt einen derartigen Betrieb so anzumelden, das er erlaubt ist. Kann ja nicht sein das die Stadt da hinterherrennen muss, wenn der PH keine Genehmigung beantragt.

Versteht mich nicht falsch, ich bin der letzte (war lange Jahre selbst Gastronom) der die Engstirnigkeit der Stadt für Gut heißt, nur finde ich es Verantwortungslos mehrere Menschen in einem Keller Party machen zu lassen, während es noch nicht mal sicher ist ob der Keller die Anforderungen an den Brandschutz usw. für so einen Betrieb erfüllt.

Wenn da mal was passiert wäre, hieße es am Schluss die Stadt war Schuld weil sie den Laden nicht dicht gemacht hat.

Grundsätzlich bin ich dafür, dass solche individuellen Läden erhalten bleiben – nur sollten gerade solche Läden sich doch nicht selbst zur Zielscheibe machen in dem sie einen Laden betreiben der nicht genehmigt ist. Das ist doch für Presse, Biwa und Lärmempfindliche Bürger gefundenes Fressen.

Wie gesagt – selbst Schuld, leider.