„Bei der Chancenregion-Mainfranken(GmbH) kostet die Mitgliedschaft, laut Berichten, bis zu über 6-mal so viel, wie bei der Metropolregion Franken. Es wurden zudem bis jetzt keine sachlichen Argumente gegen die Metropolregion-Nürnberg genannt. Nürnberg hat immer die Zusammenarbeit und Gleichberechtigung in den Vordergrund gestellt, bei allen Gesprächen die ich verfolgt habe. Die Namensgebung war einfach eine politische Entscheidung, schließlich wurde die „Genehmigung“ des „Freistaates Bayern“ benötigt. Eine Umbenennung in Metropolregion-Franken wäre für eine Identifikation aller Franken mit dieser Institution förderlich gewesen, allerdings hätten die „Mainfranken“ halt auch was dafür tun müssen. Stattdessen wurde mit unsachlichen Pseudoargumenten gearbeitet und voll auf den Kurs, der Rautenpartei, des Zentralstaates und dessen Statthalters – Hr.Beinhofer- eingeschwenkt. Besonders Frau Grieser(CSU), bei allem Respekt, hat die altbayerische Linie „Teile und Herrsche“ unterstützt, für Schweinfurt hat sich das ja zumindest vorübergehend auch gelohnt. Die Chancenregion wollte nie eine Zusammenarbeit mit dem größten Teil Frankens, und Würzburg hat auch nie etwas dafür getan. Und wer hat gegen eine Deutsche-Rentenversicherung-Franken gestimmt? Richtig – die Unterfranken. Seltsam das vor über 200 Jahren –als wir Franken noch selbst entscheiden durften- eine Zusammenarbeit in Franken im Vergleich zu anderen Regionen hervorragend funktioniert hat; ohne Telefon, Internet, KFZ, Bus, Bahn … Da erträumt man sich lieber die Wunschvorstellung das man in der Region Rhein-Main mit offenen Armen empfangen wird, holt sich Berater aus Hamburg oder sonst woher; und veranlasst Studien, die Dinge über die Region erzählen die eh und je schon bekannt sind. Wie viel Steuergeld wurde denn da eigentlich sinnlos in den Sand gesetzt? Was kommt da noch auf uns zu, Hr.Beinhofer?“
Jochen Pfeuffer
Mitglied im Landesvorstand Fränkischer Bund e.V.