Ich bin sehr erfreut über das neue Programmkino, kenne ich Würzburg doch noch aus alten Tagen als große Film- und Kinostadt. Ein wenig enttäuscht bin ich doch über das Kommunikationsverhalten und -vermögen der Genossenschaft i. Gr. Nach der enthusiastischen Veranstaltung im Saalbau Luisengarten fand alles weitere hinter verschlossenen Türen statt, Informationen über den aktuellen Stand drangen nur, wenn überhaupt, tröpfchenweise nach außen. Und plötzlich gab es eine Genossenschaft mit Satzung und Zielen, ohne dass „die Masse“ hätte mitreden können. Natürlich wäre ein Satzungsdebatte mit 300 Personen schwierig gewesen, aber gerade in Zeiten des Internets wäre zumindest ein Diskussionsforum leicht möglich gewesen, um dem inneren Kern der Gruppe Rückmeldungen und Anregungen zu geben, oder um die Interessierten auf dem Laufenden zu halten. So hat das Programmkino einen Hauch von Geheimbund bekommen (ich werfe ihnen gar nicht vor, dass sie im Grunde keine gute Arbeit leisten würden).
Apropos Informationspolitik: Warum muss ich solche Meldungen im Würzblog lesen und nicht auf der Homepage des Programmkinos? Auch da muss sich dringend etwas ändern.