Dauerflattern

Es gibt ja doch ein paar Leute, die Beiträge im Würzblog durch Flattr würdigen, manche sogar jeden Monat. Um solchen Dauerspendern das Leben zu erleichtern, hat Flattr gestern ein Abonnement-System für Beiträge eingeführt. Wenn man einen Beitrag geflattrt hat (wie ich auf dem Bild den Beitrag bei Papiergeflüster) und dann nochmal den Flattr-Button klickt, dann wird die “Subscribe”-Option angezeigt.

Man kann entscheiden, wie lange Flattr automatisch jeden Monat (solange Geld auf dem Flattr-Konto ist) den Beitrag flattrt. Sehr praktisch — und nimmt durch diese Micropayment-für-Faule-Funktion Kachingle etwas die Butter vom Brot.
Was mit bei der Gelegenheit auch aufgefallen ist: Für alle, die nicht flattern, nur weil sie Paypal nicht trauen, gibt es jetzt auch die Möglichkeit über Moneybookers zu zahlen. Wer denen traut. 😉

8 Gedanken zu „Dauerflattern“

  1. Hauptprofit ist jetzt nicht in dem Sinne gemeint, dass für Flattr insgesamt mehr abfällt als für das geflattrte Blog (oder anderes), das ist doch klar. Insgesamt läppert sich aber bei monatlich 10% doch so einiges zusammen (auch wieder relativ gesehen).

    Wenn ich jetzt einen Blog wirklich gut finde und ihn dauerhaft unterstützen will, statt nur ab und an einen guten Beitrag honorieren, dann ist es aber wesentlich geschickter einmal im Jahr vielleicht 20 Euro direkt per PayPal zu überweisen als jeden Monat einen per Flattr.

    Aber ihr dürft natürlich weiterhin gerne Dauerflattrn wenn ihr wollt, ich wollte euch nur sagen wer sich dabei am meisten freuen kann. Obwohls ja jetzt für Flattr gar keinen Unterschied macht, wohin man sein monatliches Budget bringt, die Gebühren bleiben dabei immer die Gleichen.

    1. Noch viel mehr freut sich allerdings Paypal! 😉

      Aber ich gestehe – ich freue mich auch, auch wenn das eingeflatterte Geld nur für einen Schoppen im Monat reicht. Vielleicht auch mal zwei.

  2. Naja, den Hauptprofit macht bei so einer Art des Micropayments dann aber der Dienst Flattr, für den Wuerzblog oder was auch immer sonst geflattrt wird bleibt dafür weniger. Jeden Monat werden dann nämlich wieder die Gebühren fällig!

    Ich nutze selbst Flattr, bin also kein genereller Gegner des Dienstes. Jedoch sind die Gebühren schon noch sehr hoch (auf Nachfrage habe ich erfahren, dass diese in Zukunft noch fallen sollen). Also wenn man ein Angebot im Netz wirklich dauerhaft unterstützen will, ob einen Blog wegen seiner Inhalte, CreativeCommons-Musik oder auch OpenSource-Software bleibt in jedem Fall eine größerer Spende alle paar Monate oder ein mal im Jahr die weit bessere Alternative. So kommt wesentlich mehr dort an wo es eigentlich hin soll!

    Flattr eignet sich dagegen wunderbar, um einzelne Artikel oder andere kostenfreie Beiträge mit einer kleinen Spende (deswegen heißt Ganze ja auch Micropayment) zu versehen, um den Beitrag zu honorieren.

    1. Ich sehe meinen Dauerflattr für das Würzblog als garantierte Unterstützung für die Institution “Würzblog” an sich. Und wenn es nur dazu reicht, den monatlichen Beitrag für Flattr zu refinanzieren.
      Das entbindet mich ja nicht davon auch Beiträge zu flattrn, die ich gut finde.

  3. Pingback: wuerzblog

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