Hallo, hier Jan vom Carrotmob-Team!
Ich will nochmal versuchen aufzuklären wieso nur nicht-preisgebundene Artikel für die Aktion genutzt werden durften. Die Aktion könnte laut Rechtsberater tatsächlich als eine Art versteckter Rabatt gewertet werden selbst wenn der Endpreis gleichbleibt und der Kunde nichts davon merkt und würde wohl mit der entsprechendung Abmahnung quittiert. Anderen carrotmobs wurde diese Unwissenheit zum Verhängnis und wurden abgesagt. Auch wir erfuhren darüber erst kurz vor dem carrotmob und mussten daher zur rechtlichen Absicherung die Bedingungen offiziell einschränken oder wohl oder übel alles abblasen. Wir haben uns für das erstere entschieden!
Ob wir für einen evtl. zweiten Mob auf Buchhandlungen verzichten steht aber jedenfalls noch nicht fest.
Übrigens gilt die Buchpreisbindung nicht für Bücher aus dem Flohmarkt im unteren Stockwerk des Neuen Wegs, also Remittenden oder aufgekaufte Insolvenzbestände. Auch Kalender, CDs, Postkarten und Spiele gibt es natürlich ohne Preisbindung.
Angeschrieben wurden ursprünglich gut 40 Läden, die wohl rein subjektiv gewisse ethische Mindestvoraussetzungen erfüllen, vor allem eben kleinere Läden, die von Energiesparmaßnahmen am meisten profitieren sollten. Das Spektrum war sehr breit angelegt und reichte von Tee Gschwendner über das Neuseelandeck zu diversen Buchhandlungen. Das nächsthöhere Gebot kam z.B. von der Buchhandlung Erlesen!
Mittlerweile findet man auch in der Mainpost einen Artikel: http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Buecher-und-Karotten-in-die-Tueten;art735,5854606
Habt Nachsicht! Auch für uns war es der erste Carrotmob! 😉 Ich verpreche mehr Transparenz und halte euch auf dem Laufenden was denn nun als ökologische Maßnahme im Januar dabei herauskommt.
Da gab es wohl einige Lücken zu füllen, hätte aber alles auch unkompliziert per mail nachgefragt werden können! Gerne auch auf facebook, studi oder twitter 😉
Viele Grüße an den Teilzeitnikolaus!
Jan