Archiv für den Monat: April 2011

Die kanadischen Crumbs und die fränkischen Kaktussen

Crumbs im Cairo – frankokanadischer Improfreakout

Die kanadischen Crumbs und die fränkischen Kaktussen

Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass das kanadische Improtheater-Duo Crumbs mindestens einmal im Jahr nach Würzburg kommt. Und ebenso Tradition ist, dass ich mich wie ein Schnitzel darauf freue. Denn die beiden sind so ziemlich das Witzigste, was ich jemals auf einer Improbühne gesehen habe — eigentlich überhaupt auf einer Bühne.

Am Freitag, 29. April 2011, spielen Lee und Stephen zusammen mit den Kaktussen auf der Bühne im Innenhof des Cairo. Wer sie noch nie gesehen hat — hingehen! Die Jungs sprechen zwar nur Englisch, aber das kann man auch mit minimalen Fremdsprachenkenntnissen verstehen. Außerdem beruht das auf Gegenseitigkeit, die beiden verstehen das Publikum auch schlecht! 😉

Karten gibt es im Vorverkauf zu 10 € bzw. 9 € im Cairo oder H2O, an der Abendkasse kosten sie 12 € — falls es da noch welche gibt.

Der Aufstieg – die s.Oliver Baskets in der ersten Liga!

Laut, actiongeladen, erfolgreich:

Das letzte Spiel der s.Oliver Baskets Würzburg. In der ProA. Ab sofort dann in der Beko BBL.

Vielleicht war ich auch nur zur richtigen Zeit beim richtigen Spiel, beim ‘Endspiel’ gegen die Chemnitz 99er. Wer gewinnt, steigt auf.

Und? Yep, die Baskets haben es geschafft. Der Endstand 77:61 war nur kurz in Gefahr, schon zur Halbzeit hatten die Baskets mit 40:30 die Nase vorn.
Der Anfang ging ein wenig schleppend, Chemnitz kam zwischendrin bis auf 6 Punkte heran, aber keine größere Gefahr für die Baskets.

Jeder Korb war hart umkämpft, der körperliche Einsatz der Spieler soll höher als sonst gewesen sein. Ok, ich hab da ja keine Ahnung von.

Laut eigener Aussage haben die Fans die Mannschaft in die erste Liga getragen.

Kann mir noch kurz einer diesen Brauch erklären:

Auf in die erste Liga! Ihr packt das, Jungs!

Kompletter Spielbericht hier.

Rhythmusstörung, aber alles wird gut

Des Würzburgers Biorhythmus wird bestimmt von diversen Weinfesten, Kiliani, Umsonst & Draußen, dem Africa-Festival und dem Filmwochenende. Wird dieser Rhythmus irgendwie gestört, reagiert der Würzburger mit Schlaflosigkeit, Gereiztheit, vermehrtem Speichelfluss und vereinzelt mit Haarausfall.

Das Internationale Filmwochenende beginnt morgen in Würzburg. Ja, wirklich morgen. Das scheint sich schon ein weiten Kreisen herumgesprochen haben, aber vorgestern wurde mit die Frage, ob man sich am Filmwochenende sieht mit einem verwirrtem “Hä? Des war doch scho Anfang vom Jahr!” beantwortet. Die Macht der Gewohnheit kann manchmal kraftvoll sein.

Neu in diesem Jahr ist, dass das Filmwochenende im Cinemaxx und im Programmkino Central stattfindet. Das Programm wurde deswegen ein wenig gekürzt, was zum Beispiel die für mich bittere Folge hat, dass es nur noch einen Kurzfilmblock statt wie sonst zwei gibt. Das Central als Spielort erklärt auch, dass man in den nächsten Tagen Leute mit dicken Sitzkissen vom Cinemaxx ins Mozartgymnasium pilgern sehen könnte — daran erkennt man die Profigucker.

Ich kam bisher noch kaum dazu, mir mein Filmprogramm zusammenzustellen. Einzig “Burke & Hare”  fiel mir ins Auge, da ich mich gewundert habe, dass eine Film von John “Blues Brothers” Landis bei einem wenig mainstreamigen Filmfestival zu sehen ist. Der Film klang aber ganz witzig und den werde ich mir mal reinziehen.

Sonst habe ich nur zwei Sonderveranstaltungen auf dem Schirm. Die eine ist die Stummfilm-Matinee am Sonntag, wo der Lubitsch-Film “Ich möchte kein Mann sein” gezeigt wird, live von einem kleinen Orchester musikalisch untermalt.

Als Zweites ist fest das Doppelkonzert von Hundreds und The Wind-up Robots killed my Cat in der Posthalle in meinem Terminkalender. Die beiden unterfränkischen Bands — Hundreds weit über die Grenzen hinaus bekannt, die Wind Ups arbeiten noch daran — machen nicht nur Musik sondern unterstützen sie durch großartige Videoprojektionen — darum passt es auch so gut zum Filmwochenende. Karten im Vorverkauf gibt es im Cairo und im H2O in der Karmelitenstraße.

Karten für die einzelnen Filme gibt es bei den jeweiligen Kinos zu kaufen, wer Mehrfachkarten will, der sollte sich schleunigst auf die Socken zu einer der Vorverkaufsstellen machen. 10er-Karten gibt es fast gar nicht mehr und 5er-Karten auch nur noch wenig.

So, und heute muss ich mal Zeit finden, das Programm durchzuackern. Sonst muss ich wieder auf gut Glück in irgendwelche Filme gehen, was schon manchmal passiert ist. Obwohl — das waren nicht die schlechtesten Filmwochenenden für mich! 😉