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Moviebrats, Asternauts und das wenige Geld von Vielen

Kennt ihr noch die Moviebrats? Diese Filmproduktionsfirma, gegründet von Studenten der FH Würzburg? Obwohl sie ihren Sitz mittlerweile nach Berlin verlegt haben — trotz den Drei Musketieren ist Würzburg wohl nicht so eine Filmstadt –, kennt man vielleicht noch ihre hier gedrehten Werke wie “O sole mio” (Dencklerblock) oder “Fremdkörper” (Karlstadt).

Alex Weimer und seine Moviebrats planen nun mit der texaninischen Regisseurin Marta Masferrer ein neues Projekt — einen Science-Fiction-Komödien-Kurzfilm namens “Asternauts”. Kurzer Auszug aus dem Pressetext:

Für Earl, der mit beiden Beinen fest auf der Erde steht, und seinen tagträumerischen Bruder Joel ist das Leben auf der kleinen Farm im texanischen Hinterland ziemlich ereignislos: Aufstehen, Rinder füttern, und auf der Veranda sitzen und Bier trinken bis es Zeit ist schlafen zu gehen… Doch eines Tages kracht etwas aus dem Weltall direkt auf ihr Weideland und tötet ihre beste Milchkuh und den einzigen Zuchtbullen.

In dem sich daraus entspinnenden skurrilen Abenteuer müssen die beiden sich fremd gewordenen Brüder ein drohendes Armageddon verhindern, eine Horde unheimlicher Regierungsbeamter abwehren und die Wahrheit über das geheimnisvolle Objekt aus dem All herausfinden.

Eine aberwitzige Geschichte, die die Frage nach dem Platz des Einzelnen im Universum stellt und die Notwendigkeit vom Blick über den eigenen Tellerrand verdeutlicht.

Da der Film im Ausland gedreht wird, gibt es von der deutschen Filmförderung kaum Geld. Und so gehen die Moviebrats einen Weg, der zumindest in Deutschland noch recht ungewöhnlich ist — den des Crowdfundings.

Beim Crowdfunding versucht man, innerhalb einer Frist viele kleine und große Geldbeträge von vielen Leuten zu bekommen. Am Ende der Frist wird geschaut, ob das geplante Budget erreicht ist. Falls ja, dann wird das Projekt durchgezogen — und die Förderer je nach Betrag eine Prämie –, falls nicht, bekommen die Förderer ihr Geld wieder zurück. Eine Projektfinanzierung über die breite Masse also.

Da Crowdfunding am Besten über das Internet zu machen ist, habe die Moviebrats “Asternauts” auf den beiden großen Crowdfunding-Plattformen vorgestellt:

Ziel ist es, über beide Plattformen 18.000 € (gut $ 25.000) an Fördergeldern zu bekommen. Prämien gehen von einem Dankeschön auf Facebook für 1€ bis zum 7000 €-Paket mit Eintritt zum Filmfest in Cannes plus einem Haufen an Kunst und Concept-Art vom Film, DVD, Plakate, Händeschütteln und Umarmen.

Ich selbst bin mit 35 € dabei, was mir den “Film Lover DVD Premium”-Status einbringt. Wenn der Film gedreht wird, dann bekomme ich neben einem passwortgeschützten Download, einer signierten Special-Edition-DVD, ein limitiertes signiertes Filmposter und ein Dankeschön im Abspann. Da sind 35 € doch ein Schnäppchen! 🙂
Falls ich das Geld noch zweckgebunden geben könnte: Auf der Wunschliste von Asternauts stand “Eine kleine Kuhherde und einen professionellen Tiertrainer”. Für meine 35 € will ich eine Kuh! 🙂

Freunde der Moviebrats und von Science-Fiction-Komödin haben eh keine Wahl, die müssen das Projekt “Asternauts” unterstützen. Und alle anderen sollten zumindest überlegen, ob sie für einen kleinen Beitrag die Idee des Crowdfundings nicht unterstützen wollen. denn das ist ein Weg, kreative Ideen ohne große bürokratische Hürden auf die Beine zu stellen — wenn genug Leute die Idee gut finden.

Und an alle Blogger, Twitterer, Google-Pluser und Facebooker: Diesen Beitrag verlinken, retweeten, plussen und was was ich noch. Oder selbst was drüber schreiben. Wenn viele mitmachen, ist die Finanzierung des Kurzfilms ein Klacks!

5 Gedanken zu „Moviebrats, Asternauts und das wenige Geld von Vielen

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