Archiv für den Monat: Februar 2012

Shirt nach Bloggertreffen

Trifft ein Blogger im Frühling einen anderen Blogger …

Wir haben den Bereich der Minusgrade in Würzburg verlassen. Es ist an die Zeit, die Schals, Handschuhe und Mützen langsam einzumotten und sich auf das Frühjahrs-Bloggertreffen einzustellen. Wenn ich richtig gezählt habe, dann müsste es das 24. Treffen nach der Einführung des Mehrfachen-Dreier-Pasch-Kalenders sein.

Am 3.3.2012 ist es also wieder mal soweit: Das Bloggervolk in und um Würzburg trifft sich — glücklicherweise an einem Samstag — zum einem entspannten Zusammensein. Der Ort der Zusammenkunft ist das bewährte Gehrings in der Neubaustraße, als Uhrzeit dient die ebenfalls bewährte 19.00 Uhr.

Für alle Neulinge: Eingeladen sind alle, die in und um Würzburg bloggen, ungeachtet ihrer Leserzahl und Themen. Microblogger, sprich Twitterer oder Status-Netler, sind ebenfalls gern gesehen. Auch Blogleser dürfen kommen und den Blogautoren huldigen.
Es gibt keine Gesprächsführung, keine Themenliste, keine Vorstellungsrunde oder sonstige Pförtz — jeder muss selbst schauen, wie er oder sie durch den Abend kommt. 🙂

Ich lade wieder mal quer durch die Blogliste ein, das ist aber eher zufällig. Wer gezielt einen Blogger oder eine Bloggerin einladen will, der soll das einfach machen. 🙂

Die traditionelle  An-, Ab- und Weiß-nicht-Meldeliste — wie immer nur optional und unverbindlich. Wer mag, darf auch die Datenkrake Facebook füttern.

Es kommen:

Es kommen vielleicht:

Es kommen nicht:

 

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Hosen runter!

Gestern hatte ich die Verkehrsunfallstatistik 2011 für Unterfranken in der Hand — um die geht es jetzt gar nicht. Ich kam aber auf die Idee, mal die Würzblog-Statistik für das vergangene Jahr anzuschauen. Die Jahre zuvor hatte ich nie eine Möglichkeit, eine solide Jahresstatisik für das Blog zu erstellen. Google Analytics habe ich nur hin und wieder mal laufen lassen, genau wie andere Statisik-Tools. Irgendwie habe ich mich gescheut, meine Zahlen einem fremden Anbieter in den Rachen zu werfen.

Aber es gibt ja eine sehr gute Open-Source-Alternative, die auf meine eigenen Webspace läuft: Piwik, das so ähnlich aussieht wie Google Analytics und Zugriffe auf das Würzblog seit Mitte 2010 mitzählt. Das Jahr 2011 ist das erste Jahr, dass ich komplett mit Piwik erfasst habe. Übrigens werden die Daten anonymisiert, bei der IP-Adresse wird der letzte Block gelöscht.

Und wie sah das Jahr 2011 im Würzblog nun aus?

Noch nie habe ich in einem Jahr so wenig gebloggt wie 2011, schäbige 124 Artikel sind in der Zeit entstanden, die meisten davon im zweiten Halbjahr. Zum Vergleich: Das nächstschlechtere Jahr war 2009 mit 265 Artikeln. In diesem Jahr2012 sieht es schon jetzt übrigens deutlich besser aus.

Und wieviele haben nun diese wenigen Artikel gelesen? Im gesamten Jahr 2011 hatte das Würzblog 69720 Besuche (Piwik filtert übrigens gut Bots aus, die Zahl sollte sich also ziemlich mit der wirklichen Leseranzahl decken) und 123702 Seitenaufrufe.

Zu den Besuchen der Website kommen auch noch die RSS-Feeds. Die werden im Würzblog normalerweise über den Umweg über Feedburner abonniert. Pro Tag hatte das Würzblog im Schnitt 389 Feed-Abonnenten — wie genau das Feedburner auch immer zählt. Im gesamten Jahr waren es 141834 Abonnenten. Für Feedburner-Fetischisten: Im Jahr hatte der Feedburner-Feed einen Reach von 17279, Item Views vom 37660, Item Clickthroughs von 9546 und 599968 Hits. Die Feedburner-FAQ erklärt die Bedeutung von manchen Werten. Die Bewertung der Feedzahlen ist für mich schwierig. Viele Leser werden es vielleicht wie ich machen, und Blogs fast nur über die Feeds lesen. Manche lesen den Feed und die Webseite. Und dann gibt es noch Leute, die den Feed abonniert haben, ihn aber nicht lesen.

Interessant für mich als Webdesigner, der ich ja auch immer noch bin, ist die Browserverteilung 2011. Und ich kann aufatmen: Der Internet Explorer kommt auf weniger als ein Viertel der Besucher. Brave Besucher! 😉

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Oder die Betriebssysteme 2011: Viel Windows, ein wenig Mac OS, der Rest ist vor allem Linux, dann iPhone und Android. Interessantes Nebenergebnis: Die Linux-Nutzer bleiben im Schnitt am längsten pro Besuch auf dem Blog, nämlich 2 Minuten und 36 Sekunden.

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Gibt es noch Fragen oder der Wunsch nach speziellen Daten?

Moggadoddes Buch

Gedrucktes ist tot? Scheinbar nicht!

Moggadoddes BuchSchon faszinierend: Da saßen gestern beim Stammtisch im Gehrings 14 gestandene Web 2.0-Freaks, die es zusammen auf über 20 Twitteraccounts und 10 Blogs bringen, mit Facebook, Google+ und Diaspora verheiratet sind und zig Gigabyte an Texten und Bildern im Internet veröffentlicht haben. Doch hatten selbst die eBook-Fanboys fast Pipi in den Augen, als Moggadoddes gesammelten  Blog- und Twitterbeiträgen in Form eines 254-seitigen Buchs auf dem Tisch lagen. Das Blook Zeichen der Weisheit — 140 oder mehr war das Geburtstagsgeschenk des Stammtisch-Verlags an Moggadodde.

Etwas in gedruckter Form in der Hand zu halten, ist nach wie vor etwas Besonderes. Nicht nur, weil es Geld kostete so ein Buch zu drucken und man sich damit noch mal viel genauer überlegt, was als Inhalt reingepackt wird. Die Texte verlieren ihre “digitale Beliebigkeit”, sie sind von der virtuellen in die wirkliche Welt gewandert. Das Buch kann ich anfassen, und darin in einer Weise blättern, wie es kein iPad oder Kindle simulieren kann.

Ich glaube auch, dass diese Faszination nicht nur damit zusammenhängt, mit welchen Medien man aufgewachsen ist. In meiner Kindheit hatte ich noch keinen Computer, das Internet hielt in Deutschland Einzug, als ich schon erwachsen war. Ich bin also vorwiegend mit gedruckten Texten — Bücher, Zeitungen, Zeitschriften — aufgewachsen (Fernsehen hab ich nie sooo viel geschaut). Aber beim Blogger- und Twitterstammtisch waren ja auch deutlich Jüngere anwesend — die der selben Faszination verfallen sind.

Wohlgemerkt — wenn man Scheiße in Buchform presst, wird das kein gutes Buch werden, sondern nur streng riechen. Aber gute Texte in guter Form, das hat schon was.
Und im Fall von Zeichen der Weisheit hat ein mehrköpfiges Redaktionsteam einige Wochen lang Moggadoddes Blog- und Twitterbeiträge  gesichtet (sehr, sehr, sehr viele) und ausgewählt, korrekturgelesen und in Form gebracht. Ein Blog eins zu eins in Buchform gießen wird wohl selten gut gehen.

Inhalte werden sich meiner Meinung nach in Zukunft noch viel mehr ins Netz verlagern, was auch durchaus positiv zu sehen ist — was soll ich als Blogger auch anderes sagen? 😉 Im Netz kann auch viel mehr Leute erreichen und hat ganz andere Möglichkeiten.  Aber wenn man Texte so richtig veredeln und wertig machen will, dann klappt das nach wie vor besser mit einem Buch. Und Moggadoddes Texte waren einfach überfällig, dass man sie in Buchform präsentiert. Jetzt müssen wir sie nur noch zu einer öffentlichen Autorenlesung herumkriegen … 🙂

Übrigens: Die 1. Auflage ist schon vergriffen. Aber wenn es genug Interessenten gibt … wer weiß? 🙂

Update: Hazamel ist auch noch ganz gerührt.

Update 2: Emily hat das Buch bei Papiergeflüster auch schon rezensiert.

Update 3: Und die Autorin selbst kriegt sich nicht mehr ein. 🙂

Update 4: Leseratte und Schatzmeister des Buchs Rööö meldet sich auch zu Wort.

Moggadoddes Buch

WSB-Anzeige mit Uhrzeit

Uhrzeit statt Minuten

Ich traue mich ja kaum noch das Thema Straßenbahn in Würzburg anzusprechen. Noch weniger die Anzeigetafeln. Das hatte ich ja erst. Und diesmal ist es auch kein wirklicher Aufreger, mehr eine Irritation.

Seit fast einer Woche gibt es keinen Straßenbahnverkehr in die Zellerau mehr, da dort ein Strommast umgefallen ist. Soweit verstehe ich das. Nun fahren hab dem Bahnhof in die Zellerau Busse statt Straßenbahnen. Völlig verständlich, klappt scheinbar auch.

Warum jetzt aber seitdem die Abfahrtzeiten für die Zellerauverbindung nicht mehr in Minuten angezeigt werden, ist mir nicht klar. Jetzt steht nur noch die Uhrzeit angezeigt, wann die Straßenbahn (Sanderau bis zum Bahnhof) oder der Bus (Bahnhof bis Mainausstraße) an der Haltestelle ankommt. Und dafür brauche ich keine hochelektronische Anzeige, da reicht mir der Zettel an der Haltestelle.

Und vor allem kommt man sich dermaßen dämlich vor, wenn man beim Warten wie gewohnt jede Minute zur Anzeige hochschaut — aber an der Ankunftszeit ändert sich nix! 🙂

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Der Zug und der Zugger

Trotz meiner Faschingsmuffelei komme ich um eine Sache nicht herum — den Faschingsumzug in Würzburg. Ich kann zu meiner zauberhaften Begleitung einfach nicht Nein sagen. Und in diesem Jahr war es sogar richtig aufregend für mich. Denn da ich jetzt in der Sanderau wohne, durfte ich den Umzug an einer völlig anderen Stelle wie sonst anschauen, nämlich in der Sanderstraße. Uiiiihhhhhh!

Und da standen wir — ein paar Nachbarn und deren Kinder, meine zauberhafte Begleitung und ich. Und wir spulten das alljährliche Programm ab. Sobald ein Wagen vorbeifuhr, haben wir uns mit Helau-Rufen angebiedert, in der Hoffnung, dass die Narren kurz vor Ende der Zugstrecke noch Lust haben, uns ein paar Süßigkeiten zuzuwerfen. Alles nur, damit wir den Kinder die Kamellen in die Tüten stopfen konnten, wir rückgratlosen Zuckerbettler.

Vollprofis im Kamellenklauben greifen übrigens zu den IKEA-Taschen, in die locker 180 000 Kalorien passen.

Zuckertüten

Zuckertüte

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Mehr Bilder vom Faschingszug liegen im Flickr-Album.

P.S. Herb vom Senioren-Forum war auch da und hatte Spaß!

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“Déja -vu” von Wilson Jr. im Radio Würzblog

Wilson Jr. - Déjà-vuKaum habe ich für das Radio Würzblog mit den Wimpern geklimpert, schon war es im Briefkasten — das neue Album “Déjà-vu” von Wilson Jr. Und das läuft jetzt im Programm von Radio Würzblog, häufiger in der Sendung “Ralf & die Unterfranken” ab 10 Uhr.

Nach vier Jahren Pause haben die Würzburger Wegner-Brüder und Martin 8er wieder eine CD aufgenommen. Vom Stil her sind sie sich treu geblieben, das kann man jetzt gut oder schlecht finden. Ich finde es eher gut, da ich den recht schnörkellosen deutschen Indiepoprock mag, den sie spielen. Doch die Weiterentwicklungs-Innovations-Junies werden heulen — was sie aber meistens tun.

Das einige, womit ich Probleme habe — aber habe ich bei den meisten Bands aus dieser  musikalischen Ecke — ist die Tatsache, dass die Lieder oft so kurz sind. Der Longplayer auf  “Déjà-vu” ist das Lied “Held”, das es gerade mal auf 4 Minuten und 2 Sekunden bringt — für einen Progressive-Rock-Liebhaber wie mich ist das ein Intro. Kaum hat man sich in das Lied reingehört, ist es auch schon vorbei. Ich vermute aber, das Problem entsteht nur durch meine etwas wirren Hörgewohnheiten. 😉

Nach dem ersten Hören: Mein liebstes Lied ist “Soundtrack meines Lebens”, am wenigsten gefällt mir “Im Raumschiff”. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass sich das nach wiederholtem Hören wieder ändern kann. 🙂

Das Album ist ab dem 24. Februar 2012 zu kaufen, die Release-Party wird wohl auch so um den Dreh stattfinden. Heute spielen sie übrigens in Schweinfurt bei ON3 Südwild.

050212: WinzigeWürzburgerWebWanderung

Was war los im Würzburger Web?

TV Touring macht in seinem Blog nun auch eine WinzigeWürzburgerWebWanderung. Hätte vielleicht niemand bemerkt, wenn Hazamel dort nicht erwähnt worden wäre, was ihn auf Twitter zu dem Schluss brachte (geschützter Tweet, zitiert mit Erlaubnis vom Hazamel):

#tvtouring sollte sich gedanken machen wenn sie seit 2009 bloggen und nach 3 jahren die überraschung groß ist dass sie nen blog haben

Hazamel selbst war vor ein paar Tagen im Kino und hat die neue Folge von Dadord Würzburg angeschaut. Ihm hat’s gefallen. Bis auf den Auftritt von OB Rosenthal.

Die Kleinode in Würzburg wurden gefunden. Die Gewinner des Fotowettbewerbs wurden von einer guten Woche erwählt, auf dem ersten Platz ist ein Bild vom ehemaligen Zeller Torhaus gelandet.

Ballin’ Würzburg war mit dem Spiel der s.Oliver Baskets gegen Hagen zufrieden — kein Wunder, die Würzburger haben ja auch gewonnen. Und sogar der Ersatz-Hallensprecher hat sein Wohlwollen gefunden.

Das Bretagne-Blog blüht wieder auf. Mit einer Meldung, die vermutlich nur Freunde bretonischer Musik vom Hocker hauen wird, aber vielleicht gibt es ja viel mehr davon, als man vermutet.