ach ja… das tanzverbot mal wieder… kann mich gerade nicht entscheiden was ich gerade wieder polemischer finde… „eingriff in privaten lebensraum“ oder „dann geht aber auch arbeiten…

fakt ist: stille tage sind für betreiber von „erlebnissgastronomie“ eine belastung… vor allem wenn diese auf das wochenenden fallen… damit meine ich aber weniger „big player“ wie das air oder ähnliches sondern eher die kleineren läden die eh schon mit geringeren gewinnspannen arbeiten als die großraumtempel… da schmerzt jeder tag an dem kein umsatz generiert wird… und das kenne ich aus eigener erfahrung mit dem akw oder dem pleicher hof…
aber gerade jetzt an ostern finde ich das eigentlich nicht so tragisch… man kann ja statt freitag, samstag auch einfach samstag, sonntag veranstalten oder feiern gehen… anders sieht das im november aus… volkstrauertag, totensonntag… und allerheiligen mit pech noch am wochenende… das kann einem schon den monat vermiesen…

für privatpersonen ist das natürlich wieder was ganz anderes… die einen sind damit aufgewachsen, wurden so erzogen oder legen vielleicht sogar selber wert darauf… den anderen ist es einfach völlig fremd… gerade hier in wü haben wir ja viele studenten von anderswo… und das hat dann in meinen augen wenig mit fehlender toleranz zu tun wenn man sowas scheiße findet…
bleibt ja allgemein die frage wie viel einfluss man den kirchen in gesellschaftlichen belangen zugestehen möchte… sie kindergärtnerin die gegen den willen der eltern vom kirchlichen träger gefeuert wird weil sie sich von ihrem mann getrennt hat oder ein schachtunier welches morgen in weißenburg nicht stattfinden darf…

ich möchte nicht dass die kirchen diesen einfluss weiterhin haben… es passt nicht zu einem staat der eigentlich ja ein weltlicher sein sollte… und zu dem eigentlich ja auch religionsfreiheit gehört… also auch die freiheit mich nicht durch „kirchliche rituale“ „unterdrücken“ lassen zu müssen… es hat mich früher beruflich behindert… es behindert mich jetzt im privaten…
und ja… ganz ehrlich… lieber geh ich arbeiten