@ Ralf:
Der ganze Artikel geht davon aus, dass im Stadttheater nur Schauspiele aufgeführt werden.
Zitat: „Was brauche ich also ein Mainfrankentheater, wenn ich doch das Theater Ensemble, das Theater am Neunerplatz, die Werkstattbühne, den Kunstkeller, das Cairo, das KHG-Theater oder die Hobbit-Bühne habe — plus noch ein paar Theaterbühnen, bei denen ich noch nie war.“
Das Stadttheater umfasst jedoch um einiges mehr als Schauspiele, wie gesagt: drei Sparten (Musik, Schauspiel, Tanz). Wenn man schon unfundiert (Zitat: „ich war bei noch keiner einzigen Vorstellung im Mainfranken Theater und es hat mir auch nicht gefehlt.“ – Und das als „kulturinteressierter“, wenn alle so denken würden hätten wir das Rad noch nicht erfunden, hat ja bis dahin nicht gefehlt.) seine Meinung propagiert sollte diese wenigstens was die Fakten angeht korrekt sein. Mag sein, dass einzelne kleinere „Theater“ als Substitut für das Schauspielhaus des Stadttheaters bestehen können, für die im Stadttheater eingegliederten Bereiche Konzert, Oper, Operette, Musical, Ballett usw. allerdings gibt es kein alternatives Angebot. Ich würde dir empfehlen einfach mal das Stadttheater zu besuchen, anscheinend hast du eine ziemlich verschobene Vorstellung davon, was dort geboten ist. Hätte aber wahrscheinlich am meisten Sinn gemacht dies im Vorfeld des Artikels zu erledigen…
@ Beate: Ralf geht es ja eher um die Existenz des Stadttheaters als den Umbau. Ob die Sanierung der Frankenhalle jetzt sinnvoll ist sei einmal dahingestellt (Ich als Würzburger bin da auch unschlüssig) – der Fortbestand des Stadttheaters sollte allerdings, vor allem dir als Theaterwissenschaftlerin und Ex-Würzburgerin, in einer Stadt wie Würzburg gar nicht erst zur Disskussion stehen (tut er ja auch aktuell zum Glück nicht, die Zeiten sind erst einmal vorbei).