Archiv für den Monat: September 2012

Julia Schramm auf dem Bundesparteitag der Piraten 2011. Foto von Tuxwurf, CC-BY-SA, http://www.flickr.com/photos/tuxwurf/5726510231/

erLesene Julia Schramm im Oktober

Julia Schramm
Julia Schramm bei Bundesparteitag der Piraten 2012.
Foto Ben de Biel, CC-BY-SA

Ach, das erLesen, auch wenn ich von Grombühl weg in die Sanderau gezogen bin, ist und bleibt es meine liebste Buchhandlung in Würzburg. Nicht nur weil man dort kompetent-menschlich bedient wird, sondern auch, weil sie neben Bücher verkaufen auch noch Ausstellungen oder Lesungen veranstalten.

Apropos Lesung: Am 19. Oktober 2012 um 20 Uhr könnte es im kleinen erLesen recht eng werden. Oder zumindest wäre es vermutlich voll, wenn die Lesung in diesen Tagen stattfinden würde. Denn Julia Schramm, ihres Zeichens Beisitzerin im Bundesvorstand der Piratenpartei Deutschland,  liest aus ihrem heute frisch erschienenen Buch “Klick mich: Bekenntnisse einer Internet-Exhibitionistin” — nach dem aktuellen Terminplan des Random House-Verlags ist Lesung die sogar zweite in Deutschland und die erste in einer Buchhandlung.

Und das ist fast schade, denn wenn Frau Schramm schon länger mit ihren Lesungen durch das Land getingelt wäre, dann könnte sie geübt auf die Frage antworten, die mir (und vielen anderen Menschen vermutlich auch) auf den Lippen liegt: Von Kulturoligarchien sprechen , die “Freiheit der Gedanken” in Gefahr sehen und dann bei einem großen Verlag ein Buch veröffentlichen, was doch eigentlich nicht im Sinne des Parteiprogramms der Piraten sein kann? Wie geht das zusammen? Und ich meine diese Frage gar nicht beleidigend, polemisch oder zynisch — ich würde mir das wirklich gerne erklären lassen, so dass ich es auch verstehen kann. Denn nachvollziehen kann ich das bisher nicht, aber das kann sich an diesem Abend ja ändern.

Wer das Buch vorher lesen will, für den gibt es folgende Möglichkeiten:

Zwei nachträgliche Bemerkungen:
  1. Zum Buch selbst habe ich deswegen nichts geschrieben, weil ich es noch nicht gelesen habe. Und irgendwelche Rezensionen von Leuten die ich nicht kenne, will ich nicht nachbeten.
  2. Das erLesen bittet, da es wirklich sehr voll bei der Lesung werden kann (wer das erLesen nicht kennt — es ist ein wirklich kleiner Laden), dass man sich für die Veranstaltung anmeldet, also anrufen, E-Mail schreiben oder vorbeigehen.

Headerbild von Tuxwurf, CC-BY-SA
Bild im Artikel von Ben de Biel (den ich übrigens mal interviewt habe), CC-BY-SA

#mainit12

Die Katzen auf der mainIT

Am Donnerstag, 13. September 2012, bin ich auf der mainIT in Eibelstadt. Nicht nur als Besucher der IT- und Medienkonferenz, sondern auch auf dem Podium bei der Diskussionsrunde “Wie Katzencontent unsere Timeline beeinflusst”.

Mit Katzencontent sind nicht nur die vielen Katzenbilder in den sozialen Medien gemeint, die manchmal zu wahren “Like-Orgien” führen, sondern auch die vielen harmlosen und inhaltlich kaum relevanten Nachrichten, die uns minütlich auf Facebook und Co um die Ohren gehauen werden. Aber solche Inhalten kommen an. Egal ob es der 10000. Foto eines Sonnenuntergang in Würzburg oder das 99999. Bild der Festung — eine hohe Zahl von “Gefällt mir” ist fast schon sicher. Darum, so behaupte ich, wird dieses Mittel gerne bewusst eingesetzt, um Aufmerksamkeit zu generieren — sei es “Würzburg erleben” auf Facebook, die Fanseite der Stadt Würzburg selbst oder auch ganz viele Firmen. Und da dem gemeinen Leser nicht mehr zugetraut wird, dass er Inhalte von sich aus kommentiert, wird auch schon mal plump und aufdringlich nahgefragt: “Was meinst du dazu?”

Ich bin kein Freund dieser Katzencontent-Posts auf den sozialen Netzwerken und entfolge oder blende auch gerne mal deren Macher aus. Und mit dem Würzblog bin ich auch relativ zurückhaltend, was solche Aufmerksamkeitshascherei angeht. Zu zurückhaltend, wie mir schon öfters gesagt wurde. Die Suchmaschinenoptimierer ermahnen mich immer, dass meine Überschriften viel zu schlecht für eine gute Potitionierung bei Google sind. Und ich sollte mir ein paar falsche Accounts bei Facebook und Twitter zulegen und darüber meine Inhalte teilen — andere würden das schließlich auch so machen.

Darüber diskutiere ich als Blogger am Donnerstag auf der mainIT. Was der Journalist in mir zu dem Thema sagt, steht auf einem ganz anderen Blog … 😉 (bzw. wird stehen, wenn ich mal zu schreiben komme) — wäre schön, dort viele von euch zu treffen! 🙂

 

 

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Reinbloggern in den Herbst

Es nähert sich der 9.9., die traditionelle Zeit für das Herbstbloggertreffen in Würzburg. Da der 9. September aber ein Sonntag ist, fangen wir am Samstag, 8. September 2012, ab 19 Uhr im Gehrings in der Neubaustraße mit dem Reinbloggern an und am Mitternacht ist dann wirklich Bloggertreffen. Alles klar?

Eingeladen sind neben den Bloglesern wie immer alle Blogger und Twitterer — die Microblogger — unabhängig von Zugriffszahlen, Katzencontenquoten oder Blogalter. Themen, Tagesordnung oder Programm gibt es beim Treffen nicht, da stehen wir drüber. Einfach kommen, da sein und quatschen — über was auch immer.

Wäre schön, wenn alle Blogger in ihren Blogs auch dazu einladen — ist schließlich keine Veranstaltung des Würzblog, wir sind einfach auch an dem Abend da. 🙂

Und wie es die Tradition verlangt gibt es wieder die Möglichkeit — überhaupt kein Muss — sich in den Kommentaren oder wenn es sein muss, bei Facebook oder Google+ seine An- oder Abwesenheit anzukündigen.

Es kommen

Es kommen vielleicht

Es kommen nicht