Archiv für den Monat: Februar 2013

Winter Würzburg Dezember 2012

Frühling, Blogger und Treffen

Reden wir nicht lange darum herum, die Zeit wird knapp! Am Samstag ist wieder das Frühlings-Bloggertreffen in Würzburg. Ja, ich weiß, sehr frühlingshaft ist es nicht. Aber dafür sehr bloggerhaft und man kann einfach nicht alles haben.

Eingeladen ist wie immer jede und jeder, die oder der ein Blog betreibt. So einfach ist das. Die Leser eines Würzburger Blogs sind natürlich auch eingeladen. Programm gibt es nicht – wir treffen und einfach und haben Spaß! Reicht doch! 🙂

Der traditionelle Termin für das Frühlings-Bloggertreffen ist ja der 3.3. jeden Jahres. Aber da der 3.3. ein Sonntag ist, treffen wir uns am Samstag,  2.3.2013. Und zwar im Gehrings in der Neubaustraße in Würzburg. Und nachmals zwar um 19 Uhr.

Jeder darf gern spontan kommen oder auch fernbleiben. Wer aber mag, kann ihr oder sein Kommen in den Kommentaren hier im Blog ankündigen, oder auch bei Facebook oder Google+

Es kommen

Es kommen vielleicht

Es kommen nicht

Wozu Amazon? Bücher kaufe ich in Würzburg!

Nicht erst seit der ARD-Reportage “Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon” dürften die möglichen Schattenseiten des Online-Versandriesen in das Bewusstsein der Konsumenten getreten sein. Aber man muss gar nicht gleich an die Problematiken der Leiharbeit oder an rechtsradikale Sicherheitsfirmen denken. Die Folgen des Über-20-Prozent-Anteils am deutschen Online-Versandhandel sind ganz konkret in der eigenen Stadt zu spüren — den kleinen, unabhängigen Buchhandel trifft es.

Ich habe gerade mal in meinem Amazon-Account gestöbert: Meine letzte Buchbestellung war am 9. Oktober 2007, der 7. Harry Potter (danach außer einem Bluetooth-GPS nur noch kostenlose eBooks und kostenlose Musik — und das Verzweiflungs-Weihnachtsgeschenk-2012, das aber eine eigene Geschichte wert ist und mir den Onlineversand endgültig versaut hat). Seit dem habe ich alle Bücher in Buchhandlungen gekauft.

Ein Grund, warum ich meine Bücher in Würzburger Buchhandlungen kaufe, ist auch, weil ich die lokale Wirtschaft unterstützen will. Ja, warum auch nicht? Ich wohne in Würzburg und arbeite in Würzburg. Ich freue mich, wenn es dem lokalen Einzelhandel gut geht. Oder der Kulturszene. Oder der Gastronomie. Ok, ganz besonders der Gastronomie. Ich gebe hier mein Geld aus und hoffe, dass es möglichst lange in der Stadt bleibt.

Und ehrlich — es gibt für mich kaum einen Grund, warum ich Bücher bei Amazon bestellen sollte. Ich finde Buchhandlungen einfach toll. Das Papier riechen, mit den Buchhändlern plaudern, herumstöbern … ich mag das einfach.

Lass den Klick in Deine StadtVier Würzburger Buchhandlungen haben sich Ende letzten Jahres zu dem Aktionsbündnis “Lass den Klick in Deiner Stadt” zusammengeschlossen. Die Buchhandlungen Dreizehneinhalb, Knodt, Neuer Weg und Schöningh bieten auch Online-Shops an. Vielleicht nicht so ausgefeilt wie der von Amazon, aber sie tun ihren Dienst und ersparen denen, die ihren Hintern auf Biegen und Brechen nicht aus dem Sessel bekommen, einen anstrengenden Marsch in eine Buchhandlung.  Übrigens geht digital lustigerweise auch andersrum — im Laden vor Ort kann ich ein eBook kaufen. Verrückte Welt! 🙂

Shop Wuerzburg erleben
(Screenshot: http://wuerzburgerleben.de)

Das klappt natürlich nur, wenn es auch unterstützt wird — was aber anscheinend nicht jeder machen will. So hat die Würzburger Bildzeitung Würzburg erleben gleich mal einen ganzen Amazon-Shop auf seiner Seite. Dass die beiden Macher von “Lass den Klick in Deiner Stadt” nie etwas gehört haben, ist eher unwahrscheinlich, da die eine Hälfte Geschäftsführer des Vereins “Würzburg macht Spaß” ist, dessen Ziel es unter anderem ist, “die Attraktivität Würzburgs als Wohnstadt und Einkaufsstandort (zu) unterstreichen“.  Ich sehe da zumindest einen Interessenskonflikt.

Im WürzburgWiki wurde die schon 2010 die ISBN-Suche auf eine lokale Buchhandlung — in dem Fall Schöningh — umgestellt, und seit der Lass-den-Klick-Aktion auf die vier Online-Shops. So kann man zum Beispiel einen Roman-Rausch-Roman direkt aus dem WürzburgWiki bestellen — und den Klick trotzdem in der Stadt lassen.

(Headerbild by txeski, CC-BY-SA-NC)

Fünfzig Mal “Drei, zwei, eins – Knips!”

Mein Haardouble macht Pause auf der Decke.

Heute habe ich einen Spaziergang in die Sanderstraße gemacht. Das ungewöhliche Abenteuer habe ich aus zwei Gründen auf mich genommen: Zum einen musste ich nach fast einer Woche krank im Bett liegen einfach mal an die frische Luft, ganz einfach. Zum anderen fand heute — und auch am Montag noch — ein Fotoshooting in den KÖR-Räumen statt.

Wer oder was KÖR ist? Die Abkürzung KÖR steht für Kunst im Öffentlichen Raum und der gemeinnützige Verein gleichen Namens zur Förderung des selbigen in Würzburg ist im Moment in den alten kleinen Geschäftsräumen der Buchhandlung zum Neuen Weg in der Sanderstraße Ecke Rotlöwengasse.  Dort soll nun Raum und die Schaltzentrale für künstlerische Aktionen im öffentlichen Raum sein. Zumindest so lange, bis die Räume verkauft werden, das kann recht schnell gehen, aber auch noch sehr lange dauern.

7-20130216_130024Der junge Fotograf Benjamin Brückner hat über Facebook zur Mithilfe bei seinem Experiment “fifty faces” gerufen — 50 Personen sind gesucht, die sich für ein Porträt vor die Balgenkamera setzen. Also habe ich mich auf den Stuhl gesetzt, Benny hat eine Jacke über sich und die Kamera geworfen, an den Hebeln und Rädchen herumgestellt, “Jetzt nicht mehr bewegen” befohlen, die Jacke weggelegt, einen Schwarz-weiß-Polaroid-Film in die Kamera gesteckt und “Bist du bereit” gefragt. Ich habe genickt und während Benny von Drei rückwärts zählt krampfhaft daran gedacht, jetzt nicht allzu doof aus der Wäsche zu schauen. Ein Klick, ein Blitz — und das war es für mich schon.

Matthias Braun vor der Kamera

Im Gegensatz zu Matthias Braun vom LP10Blog durfte ich sogar zweimal vor die Kamera, da der Film beim ersten Mal leicht streifig war. Ein netter Effekt, aber nicht im Sinne des Künstlers. Aber dafür bekam ich eben einen Umschlag mit gleich zwei schönen Polaroid-Porträts  mit nach Hause.

Ich hab noch überlegt, ob ich die Porträts von mir hier zeige, habe mich aber dagegen entschieden. Schaut sie euch als Gesamtkunstwerk bei der Ausstellung an. Nur soviel: Ich bin sehr zufrieden! 😀

Wer bei dem Projekt noch mitmachen will, kann am Montag, 18. Februar 2013, von 12 Uhr bis 18 Uhr in die KÖR-Räume kommen und sich ablichten lassen. Am 1. März 2013 werden alle Bilder in Groß bei der abendlichen Vernissage im KÖR zu sehen sein.

Roller-Reißaus

Ok, es steht schon mal ein Pferd auf dem Flur — zumindest häufen sich zu dieser Jahreszeit die Pferdesichtungen, da werden sogar Lieder von gesungen –, aber warum steht ein Roller in der Sanderau? Und das mitten in der Nacht, wo andere Pferde schon schlafen.  Wer sein Gefährt vermisst — es steht oder stand an der Haltestelle Ehehaltenhaus.

Ich habe es nachts noch gefüttert und ihm gut zugeredet, aber das Zuckerbeutelchen, das ich ihm angeboten habe, das hat es verweigert. Hoffentlich streunt es jetzt nicht in der Sanderau herum und durchwühlt die Mülltonnen oder erschreckt alte Omas.

Roller in der Sanderau

Buntes Designzeugs im kalten Neubau

Fachhochschule Würzburg am Sanderheinrichsleitenweg
Fachhochschule Würzburg am Sanderheinrichsleitenweg

Da ich heute arbeiten muss, war ich gestern schon bei der Semester- und Abschlussausstellung der FH Gestaltung. Dabei habe ich auch das erste Mal das nicht mehr brandneue Gebäude am Sanderheinrichsleitenweg gesehen, wegen dem es vor ein paar Jahren so einen Wirbel gab.

Grundstätzlich find ich den Neubau ganz schön, allerdings auch recht steril. Wenn die Gestaltungsarbeiten am Montag wieder weggeräumt sind, dann ist das schon ein extrem nüchternes Ambiente, der Gemütlichkeitsfaktor, der in der Münzstraße vorhanden war, geht da schon etwas ab.

Heute Abend steigt ab 21 Uhr die Fete der Bachelor- und Masterabsolventen im alten Fotostudio in der Korngasse — wohl die letzte Feier in den abgeranzten Räumen.

Ausstellung der Semester- und Abschlussarbeiten FH Gestaltung Würzburg Wintersemester 2012/2013

Sehr schön: Eine Infografik über Shitstorms in Sozialen Netzwerken.

Ausstellung der Semester- und Abschlussarbeiten FH Gestaltung Würzburg Wintersemester 2012/2013

 

Konzepte, Studien und Ideen zum nicht näher definierten Begriff “Permaaktiv”

Ausstellung der Semester- und Abschlussarbeiten FH Gestaltung Würzburg Wintersemester 2012/2013

Semesterausstellung auf der Höh

Semesterausstellung der FH Gestaltung in WürzburgHeute am Freitag und morgen am Samstag stellen die Studenten der Fakultät Gestaltung  der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt — auf gut Fränkisch die Studis der FH Gschdaldung — ihre Semester- bzw. Abschlussarbeiten vor.

Wie in jedem Jahr wird man ein wildes Gemisch an typografischen Spielereien, Illustrationen, Fotografien, Designstudien, interaktivem elektronischen Gedöns sehen — und was den jungen Läusen sonst noch so einfällt. Und ich erwarte die übliche qualitative Mischung von Gähnanfällen bis zu Mir-fällt-die-Kinnlade-runter-so-geil-ist-das. Ich fand es aber jedesmal wirklich interessant und spannend und kann jeden wirklich nur empfehlen, das man anzuschauen.

Für alle, die schon ein paar Jahre nicht mehr bei der Semsterausstellung der Gestalter waren — die ist jetzt nicht mehr in der Münzstraße, sondern im Neubau am Sanderheinrichsleitenweg oben am Hubland-Berg, in der Nähe der Sport-Uni.

Die Ausstellung kann man am Freitag, 8. Februar 2013,  von 14 Uhr bis 19 Uhr anschauen oder am Samstag, 9. Februar 2013, von 10 Uhr bis 17 Uhr.

 

 

 

My favourite tracks mit Wolfgang Schmock – ganz weit draußen

Morgen ist es wieder soweit: Nach der grandiosen Jahresanfangsfolge von My favourite tracks mit Norbert Bertheau geht es auch im Februar weiter mit der Musiktalkshow von Dennis Schütze. Morgen, 5. Februar 2013 um 20 Uhr, ist Wolfgang Schmock bei ihm zu Gast, der die Trinitatiskonzerte in der Evangelischen Trinitatiskirche in Würzburg/Rottenbauer veranstaltet, Lieder schreibt und neben seinem Job als Lehrer auch an der Uni arbeitet.

Der Ort dieser Folge von My favourite ist ein bisschen am Ende von Würzburg und mir bis jetzt nicht ganz klar: Im Büro der Architekten Stahl und Lehrmann in Rottenbauer (auf der Karte hier zu sehen). Warum auch immer. Auf jeden Fall geht es wie gewohnt um 20 Uhr los und der Eintritt ist frei.