„stefan, dein kommentar zu dem von katja wolf war deiner intelligenz nicht würdig, unterste schublade.“

Verstehe ich nicht. Was hat Katja Wolf denn eigentlich gesagt? „Meine Familie und ich (und auch unser großer Freundeskreis) gehen eigentlich nicht wegen der Musik auf’s U&D, sondern wegen der angenehmen Stimmung.” sowie „Die Musik schauen wir uns auch an, aber meist bummeln wir zwischen den Ständen.” Das heißt, die Musik ist für sie und ihren großen Freundeskreis „eigentlich“ verzichtbar. Es handelt sich beim U&D aber „eigentlich“ um ein Musikfestival, richtig? Damit wir uns nicht falsch verstehen: Katja Wolf (und ihr großer Freundeskreis) können „angenehme Atmosphäre“ haben wo und wie sie wollen – aber offenbar benötigen sie dazu keine Live-Musik. Was völlig o.k. ist. Aber es gibt nun mal Menschen, die *beruflich* Musik machen. Ernsthaft. Lebenslang. Dazu gehört (als einer von vielen) der langjährige U&D-Teilnehmer und -Moderator Dennis Schütze aka Songwriter. Er hat hier lediglich auf die Tatsache verwiesen, dass heuer Musiker ERSTMALS in der Geschichte des U&D Gagen bezahlt bekommen – warum auch immer. Das „Umsonst“ in „Umsonst & Draußen“ bezog sich nämlich IMMER auch auf die Musikerhonorare, nicht nur auf den Eintritt. Dass das relativ unbekannt blieb all die Jahre, mag auch daran liegen, dass das Festival-Management kein großes Interesse daran hatte, diese Tatsache allzu publik zu machen.

„Kommerziell? Kostet doch keinen Eintritt und die Getränke sind nicht günstig, aber kosten glaube ich seit Jahren das Gleiche. ” Hier habe ich verstanden, dass Katja Wolf das U&D für „unkommerziell“ hält, weil das Festival keinen Eintritt kostet. Und da konnte ich eben, Entschuldigung, nur noch mit Sarkasmus reagieren.