Archiv für den Monat: September 2013

My favourite tracks, S9E1 – Roland Breunig

Am Dienstag, 1. Oktober 2013, geht die Musik-Talkshow “My favourite tracks” in die 9. Runde. Der erste Gast der Staffel wird der Architekt Roland Breunig von Archicult sein.

Ich kenne Roland eigentlich nur als Architekten, der zum Beispiel die Vinothek des Staatlichen Hofkellers in Würzburg oder die neue Residenzgaststätte gestaltet hat und aktuelle die neue Nutzung des Bürgerbräu/AKW-Geländes in der hinteren Zellerau plant .  Dazu wird auch auch morgen bestimme was erzählen.
Auf der MFT-Webseite konnte ich jetzt lesen, dass er auch mal geschauspielert und Bühnenbilder gebaut hat — und Manager von diversen Musikgruppen war. Könnte also ein querbeet interessanter Abend werden.

Wie schon eine Legion von Gästen vor ihm wird Roland bei My favourite tracks seine zehn liebsten Lieder mitbringen, Moderator Dennis Schütze wird mit ihm über die Musik und sein Leben und seine Arbeit plaudern.

Die Musiktalkshow wird am 1. Oktober 2013 um 20 Uhr im Archicult-Büro auf dem Bürgerbräu-Gelände stattfinden, der Eintritt ist frei.

Wo genau das Archicult-Büro auf dem Gelände ist, weiß ich — noch — nicht. Wird aber schon zu finden sein! 😉

Die Gäste der nächsten beiden Episoden sind schon bekannt: Am 5. November 2013 gibt sich Posthallen-Betreiber Jojo Schulz die Ehre, am 3. Dezember 2013 die Malerin Ines Schwerd. Und ich hoffe, da fehlen noch die Gäste ab Januar auf der Liste. ;

Sonneborn – Er kommt!

Die Bundestagswahl ist vorbei, der Drops ist vielleicht noch nicht gelutscht, aber zumindest schon ausgepackt. Die Union, SPD, Grüne und Linken scheinen die politische Beute unter sich aufzuteilen, kleine Parteien winken resigniert ab.

Martin Sonneborn. Foto: Tanja Rethmann
Martin Sonneborn.
Foto: Tanja Rethmann

Doch einer gibt nicht auf: Martin Sonneborn von der PARTEI. Der ehemalige Titanic-Chefredakteur, WM-nach-Deutschland-Bringer, Heute-Show-Reporter oder Heimatfilmer kommt am Montag, 2. Dezember 2013, nach Würzburg, um den Rahmen des harmlosen Literatur Deluxe im Saalbau Luisengarten schamlos für seine politischen Hetzreden zu missbrauchen.

Wir können dieses Vorhaben nur unterstützen.

Schön, dass das Ganze auch im Saalbau Luisengarten stattfindet — dem Ort, an dem Horst Seehofer vor ein paar Wochen meinte, unbequeme Journalisten müssten “raus aus Bayern”.

Wer für diesen satirischen Abend mit dem Titel “Krawall & Satire” zwei Karten für kein Geld haben will, der kann bei unserer Verlosung teilnehmen — zweimal zwei Karten gibt es zu gewinnen.

Ihr müsst nur hier im Blog kommentieren, mit wem ihr zu Sonneborn gehen wollt und mit wem ihr eigentlich viel lieber hingehen würdet — das sorgt unter Umständen für frischen Wind bei Freundschaften und Beziehungen.
Hinterlasst beim Kommentieren eine gültige Mail-Adresse, damit ihr benachrichtigt werden könnt, falls ihr gewinnt.

Die Gewinner werden passenderweise am 3. Oktober 2013 gezogen. Von … der Glücksfee!

Wem das Glück nicht hold ist, der muss wohl oder übel die Karten im Vorverkauf in der Buchhandlung Hugendubel und in der Tourist Information im Falkenhaus kaufen.

Würzburg verliert nix: Fundsachen zu ersteigern

Es ist ein Grundsatz des Universums — nichts verschwindet wirklich, außer einzelne Socken in der Waschmaschine.

Und ein Teil des Krempels, der im Winter 2012/2013 in Würzburg verloren wurde, taucht am 12. Oktober 2013 im Felix-Fechenbach-Haus in Grombühl auf. Denn dann ist wieder Fundsachen-Versteigerung. Ab 9 Uhr ist Einlass und Besichtigung, ab 10 Uhr wird der Hammer geschwungen.

Bei den Fundsachen ist so ziemlich alles dabei: Von wirklichem Schrott bis zu wirklich wertvollen Dingen. Interessant für mich sind die etwa 70 Fahrräder, die versteigert werden sollen. Vielleicht wird ja eines davon mir gehören.

Handys und Smartphones, auf denen die Daten gelöscht wurden,  kommen laut Ankündigung unter den Hammer. Die Klassiker Brillen, Schmuck, Armbanduhren und natürlich Regenschirme wird es wohl reichlich geben und in diesem Jahr auch zwei iranische Kamel-Satteltaschen.

“Amüsant wird es dann wieder, wenn unser Auktionator, auch hochwertige Kleidungsstücke oder Kleinteile in den berühmten Wundertüten entdeckt und entsprechend kommentiert …”
Aus der E-Mail vom Auktionshaus Gilz-Thein

Ja, wer schon mal bei der Fundsachen-Versteigerung war, weiß, das hat auch schon Unterhaltungswert. Die im Zitat erwähnten Wundertüten sind immer der Renner. Da packen die vom Auktionshaus wahllos irgendwelche Fundsachen — vorwiegend Klamotten — in eine Plastiktüte, die man dann ersteigern darf. Ob da irgendwas Wertvolles oder Brauchbares drin ist, bleibt dann Glückssache.

Ich war schon ein paar Mal bei der Fundsachen-Versteigerung dabei und frage mich, warum so manches Stück dort landet. Vermisst niemand sein iPhone oder sein Notebook, die es schon zu ersteigern gab? Teuere Kleidung oder wertvoller Schmuck sind weg — fragt man da nicht mal beim Fundbüro nach, ob die Dinge da abgegeben wurden (das Online-Fundbüro der Stadt Würzburg funktioniert leider gerne mal nicht)? Ganz verstehen kann ich das oft nicht.

Ich nenne es Grupfter!

Ein schöner Herbsttag in Würzburg. Und zum Herbst in Unterfranken gehört kulinarisch der Grupfte. Ja, das heißt hier verdammt noch mal “Grufpter“! Wenn man es vornehm aussprechen will, von mir aus “Gerupfter”. Aber auf keinen Fall ist das in Unterfranken ein “Obatzda” — den gibt es in Bayern. Und “angemachter Camembert” klingt wie von einem Beipackzettel der Lebensmittelindustie abgeschrieben.  Aber so steht es schon auf den Schildchen an diversen Käsetheken in Würzburg.

Gerupfter

Ich esse hier auch Fleischküchli und keine Bouletten, Fleischpflanzerl oder Frikadellen. Und ich will mit Hiffenmark gefüllte Krapfen, keine Berliner Pfannkuchen. Oder Zwiebelblootz statt Zwiebelkuchen.

Schlimm genug, dass immer weniger Leute die regionalen Namen verwenden. Noch schlimmer ist es aber, wenn die Namen gar nicht mehr verstanden werden — wie es mir letzte Woche beim Metzger mit meiner Grupften-Bestellung ergangen ist. In Würzburg! Kann einfach nicht sein!

Dann mach ich meinen Grupften hat selbst — ist ja keine große Sache.

Einfach zwei Stücke Camembert in kleine Stücke schneiden oder rupfen, dazu etwa 50 Gramm Butter, die auch schon klein schnippeln. Viele nehmen auch mehr Butter, aber ich brauch es nicht noch fettiger. Eine Zwiebel kleinhacken und auch mit dazu geben.  Nach Belieben Paprika reinstreuen, dazu noch Salz und etwas Pfeffer. Manchmal geb ich noch einen Schuss Sahne dazu, aber diesmal habe ich — um dem Ganzen etwas mehr Charakter zu verleihen — einen guten Schuss Silvaner reingeschüttet. Damit die Mischung schöne geschmeidig wird und wirkt! 😉

Wenn der Käse und die Butter relativ warm und weich sind, dann kann man das Ganze mit der Gabel leicht zusammenmanschen. Wer so ungeplant an den Grupften rangeht wie ich heute, der kann die Masse auch mit dem Handrührer klein machen — hat wunderbar funktioniert. Nicht zu klein, da dürfen ruhig noch Camembert-Brocken drin sein — das ist schließlich kein Käse-Püree.

‘N Gudn!

Gerupfter

Hauptbahnhof Würzburg

Eine halbe Stunde kostenloses WLAN am Würzburger Hauptbahnhof

Neben den elf WLAN-Hotspots von Kabel Deutschland, an denen man pro Tag 30 Minuten kostenlosen Internetzugang hat, bietet nun auch die Deutsche Bahn am Würzburger Hauptbahnhof — und 104 anderen Bahnhöfen in Deutschland — kostenloses WLAN an.

Hauptbahnhof Würzburg
Hauptbahnhof Würzburg
Foto: Bicycle Bob, CC-BY-SA

Am Bahnhof kann man nun am Tag auch eine halbe Stunden lang mobil über das WLAN surfen, die Anmeldung ist allerdings ein wenig komplizierter als bei den KD-Hotspots, denn bei der Bahn — bzw. bei deren Provider Telekom – muss man sich mit der Handynummer anmelden und bekommt dann die Zugangsdaten per SMS geschickt.

Schön wenn mal ausnahmsweise der Zug Verspätung hat und sich ein wenig im Netz die Zeit vertreiben will — auf mitfahrzentrale.de oder so. Ob man seine Handynummer an die Telekom verschleudern will, muss jeder selbst entscheiden.

(via Golem)

Wenig Zeit in Bildern

Wenig gebloggt in den letzten Tagen. Und so wird es auch erst mal bleiben, die Landtags– und Bundestagswahl verlangt mir so ziemliche jede Minute ab — geschlafen wird in einer Woche wieder! 😉

Die wenigen freien Stunden (und auch ein paar unfreie) der letzten Zeit in Bildern …

Band des Jahres, Qual der Wahl – egal!

Boah, ich hätte da keine Jury sein wollen, bei “Band des Jahres”-Finale der Main-Post bzw. Main-Ding auf dem Boot. Am Donnerstag traten die vier Bands der Endrunde in Würzburg gegeneinander an und ich wäre mir gar nicht sicher gewesen, wen ich auf den Platz 1 gewählt hätte.

Ich bin bekennender Andi-“The Voice”-Kümmert-Fan, der an dem Abend auch einen tollen Auftritt hingelegt hat — irgendwie wird seine ohnehin schon beeindruckende Stimmen von Auftritt zu Auftritt besser. Und Conrads Kartell — deren CD ich vor ein paar Wochen für das Radio Würzblog bekommen habe — brillierten mit guten Texten und einer musikalischen Komplexität. Rafiki, von denen ich bis dahin nie etwas gehört habe, haben das große Ska-Punk-Fass aufgemacht und wohl den Preis für die beste Stimmung bei ihrem Konzert an dem Abend verdient. Und Karisma … nun, für mich die schwächste Band auf hohem Niveau, aber ich glaube die brauchen noch mal ein paar Jahre zum reifen — den Namen merke ich mir aber mal.

Von daher war es mit fast egal, wer gewinnt, ich hätte es fast jeder Band — Sorry, Karisma, lasst euch nicht entmutigen — gegönnt zu gewinnen. Gewonnen hat letztlich Conrads Kartell, Zweiter wurde Andreas Kümmert mit Band, Platz 3 ging an Rafiki und Vierte wurden Karisma.

Für mich als Zuschauer war es ein guter Abend mit Live-Musik, leider war das Verhältnis Konzert : Umbaupausen beinahe 1 : 1, ein wenig mehr Zeit für die einzelnen Bands wäre schön gewesen.

Bilder in gut gibt es bei der Main-Post.

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