Archiv für den Monat: Oktober 2013

Kulturgut Pauline

Das ist mal eine steile Karriere: Kaum ist Pauline Füg — Autorin, Poetry-Slammerin und nebenbei auch Psychologin — nach Würzburg gezogen, bekommt sie auch schon zwei Seiten im “Kulturgut” der Stadt. Ulrike Schäfer — Hörer der Würzmischung kennen sie schon vom Hörensagen — hat sie für das Magazin porträtiert, nachzulesen auch in der Online-Ausgabe.

Und Pauline Füg hat auch ein Blog. Darum schreibe ich auch über sie! Ein herzliches Willkommen in Würzburg von Würzblog, Pauline, fühle dich zum Bloggerstammtisch jeden Mittwoch im Gehrings und zum nächsten großen Bloggertreffen am 12.12, eingeladen.

Und als Gutzerl das großartige Justus Jonas Liebsgedicht von Pauline Füg:

Die Zipfel, die blauen!

Zutaten für Blaue Zipfel
Zutaten für Blaue Zipfel

Bei der Minx-Fashion-Night in der Residenz vor gut einer Woche sagte Schauspielerin Eva Habermann, dass ihr fränkisches Lieblingsessen Blaue Zipfel seien und fügte hinzu:

“Die meisten Leute kennen das nicht und gucken mich verstört an und denken, das ist eine Geschlechtskrankheit” (Quelle: Main-Post)

Gut, wenn man weiß, dass Eva ein in beinahe eine Liebessklavin  transfomierter 200 Kilo-Klops vom Planeten B3K ist und in einer zehn Kilometer langen Libelle ohne Flügel durch das Weltall fliegt, kann man sich die “meisten Leute” schon vorstellen, die das denken.

ZwiebelnAber ich kann mich Zev Eva nur anschließen — Blaue Zipfel sind schon was leckeres, darum kamen sie am Samstag mal wieder auf den Tisch.

TränenAls erstes heißt es Zwiebeln schneiden. Viele Zwiebeln. Drei große kamen mir unter das Messer, davon eine rote. Von der Farbe Rot bleibt später in der Zwiebel nicht mehr viel übrig, dafür geht das Rot aber etwas in den Sud über und macht ihn etwas hübscher.

Normalerweise macht mir Zwiebelschneiden nicht viel aus, aber diesmal war eine ganz garstige dabei — da sind die Tränen geflossen. Aber als Mann im Jahr 2013 muss man sich seinen Tränen nicht mehr schämen — abwischen, Nase hochziehen und weiter schnippeln!

Dann noch ein paar Karotten in kleine, aber nicht zu kleine Stücke schneiden und die gröbste Arbeit ist schon gemacht.

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Jetzt geht es eigentlich schnell. Den Topf auf den Herd, den Herd einschalten, die Zwiebeln und die Karotten rein und nur leicht anschwitzen. Das Ganze mit etwa einen viertel Liter Weißwein und einem viertel Liter Essig ablöschen und noch mal — sagen wir einen drittel Liter — Wasser dazu. Das genaue Verhältnis der Flüssigkeiten kann man nach eigener Lust und Laune variieren — man kann es weiniger, saurer, kräftiger oder weniger kräftiger machen.

Eine gute Priese Salz und eine ziemlich ordentliche Portion Zucker — wegen der Säure — dazu streuen, Pfeffer — gemahlen oder ganze Körner — dazu. Abrunden kann man den Sud noch mit Lorbeerblättern, einen Hauch Muskat und/oder Gewürznelken (nicht übertreiben).

Zum Schluss kommen die Bratwürste rein und man lässt das alles gut einen halbe Stunde auf kleiner Hitze nur ganz, ganz leicht köcheln. Fertig sind die Blauen Zipfel.  Ob und wie blau die Zipfel Würste werden, hängt von der Art der Würste und vom Säuregehalt des Suds ab. Mehr als eine ganz, ganz zarte bläuliche Färbung konnte ich aber noch nie rausholen.

Blaue Zipfel im Sud

Und meine haben überhaupt nicht nach Geschlechtskrankheit geschmeckt! 🙂

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Freakshow-Podcast

Ich bin ein großer Fan des Progressive Rock und ein Bewunderer von Charly Heidenreichs Hartnäckigkeit bei der Arbeit in diesem eher undankbaren Bereich der Konzertveranstaltungen. Darum hab ich mich gefreut, dass er am Samstag in meiner Küche saß und mit Alex und mir bei einer Flasche Federweißen über seine Arbeit als DJ, Radiomoderator und Konzertveranstalter geplaudert hat.

Heraus kam die Würzmischung #91, die längste Episode, die wir je gemacht haben — aber beim Progressive Rock haben die guten Lieder auch immer Überlänge! 😉

Futtern bei der Fischerzunft

Ich kann nicht dran vorbei - knusprige Meefischli.
Ich kann nicht dran vorbei – knusprige Meefischli.

Völlig zufällig und angenehm überrascht bin ich heute Vormittag am Vierröhrenbrunnen zum Tag der Fischerzunft Würzburg gestoßen. Und auch wenn es erst dreiviertel neun war — eine Portion heiße Meefischli und ein Glas Federweißer musste einfach sein.

Eigentlich wollte ich dort mittags noch frischen Fisch kaufen, konnte allerdings da noch nicht ahnen, dass der Podcast mit Charly Heidenreich, wegen dem ich erst noch mal heim musste, dermaßen lang dauert wird — aber dazu später mehr.

Also war es heute nichts mit frischem Fisch,  das muss ich im nächsten Jahr mal besser planen! 🙂

Fotoausstellung “10 Jahre Stramu”

Stramu 2013 Zu einem ordentlichen Jubiläum gehört auch ein ordentlicher Rückblick in Bildern. Das Stramu bekommt zum 10. Geburtstag eine Fotoausstellung im Foyer des Rathauses.

Heute um 17 Uhr ist Vernissage, die Ausstellung geht dann noch bis zum 7. November 2013. Zur Eröffnung gibt es — es geht ja um das Straßen-Musik-Festival — auch ein Mini-Konzert. Es spielt Lilly, die als Konzerttermin den gestrigen Montag im Kalender hatte und der ich glücklicherweise den freundlichen Wink gegeben hatte, dass die Vernissage am Dienstag ist. Ach, was würde die Welt ohne mich machen! 😉

Zum Einstimmen mal ein Video von Perlen.tv:

Deutscher Phantastikpreis mit ein klein wenig Würzburg

Orks vs. ZwergeNeben dem Würzburger Pascal Heiler, der mit seinen Cartoons auf hametschu.de den Cartoon-Nachwuchspreis auf der Frankfurter Buchmesse erhielt, ging auch noch ein zweiter Preis im Umfeld der Buchmesse — genauer gesagt, auf der Buchmesse-Con — zur Hälfte nach Unterfranken:

Den Gebrüdern T.S. Orgel wurde der Deutsche Phantastik Preis 2013 für das beste deutschsprachige Romandebüt verliehen, dem Ende letzten Jahres erschienenen “Orks vs. Zwerge”. Band 2 wird übrigens in Kürze erscheinen.

Und dass T. Orgel aus dem Landkreis Main-Spessart kommt, reicht schon aus, dass das Buch im Würzblog erwähnt wird? Natürlich nicht! Aber dass sich  im Buch der Plan der fiktiven Stadt Derok — grob — an dem Grundriss von Würzburg orientiert, das reicht aus! 🙂

Ich habe das Buch vor Urzeiten von Emily ausgeliehen, die es im Papiergeflüster-Blog besprochen hat, und habe noch keine einzige Seite gelesen — das muss ich jetzt unbedingt mal nachholen.

“Orks vs. Zwerge” in den Online-Shops der Würzburger Buchläden:

Zwei von Drei zum Morgen

Wenn Michael Reiß noch dabei wäre, dann wäre das Trio “Drei” in dem Musikvideo komplett. So machen Sevi Krieger und Isabelle Pabst mal zu zweit ein schönes Lied — gefällt mir. Vielleicht schon mal ein Vorgeschmack auf das Jazzfestival in Würzburg Ende Oktober, wo Drei auch auftreten wird.

Mehr Musikvideos aus Würzburg könnt ihr in dieser Playlist finden.