Archiv für den Monat: Dezember 2013

Ein Jahr, genannt 2013

Oh, was für ein Elend! Was wollte ich Ende des Jahre noch alles bloggen. Über Das Phänomen Andreas Kümmert, über das eher gruselige Phänomen Mainfrankentheater, über die anlaufende Kommunalwahl 2014 und etliche andere Sachen. Aber alles was ich in aller Eile zusammenbekommen haben, ist ein Jahresrückblick in Bildern, was im Würzblog, im Schwesterprojekt Würzmischung und überhaupt in Würzburg so los war — soweit die Bilder reichten.

Der sollte aber mit ganz anderer Musik ablaufen, denn eigentlich war das Video auf das Lied “You” von Jochen Volpert und Carola Thieme getaktet. Da ich ihn aber in eben genannter aller Eile nicht erreicht habe, um nach den Rechten zu frage, gibt es hat “normale” CC-BY-Musik.

Darum Musiker, merktet auf: Wenn ihr Musik auf eurer Website zum Download anbietet, gebt doch an, unter welcher Lizenz man die Songs verwenden darf oder auch nicht verwenden darf. Das erschließt unter Umständen völlig neue Verbreitungskanäle. Siehe dazu http://creativecommons.org/

Ich wünsche euch allen einen guten Beschluss, wir lesen uns spätestens im Jahr 2014 wieder.
Und vielleicht schaffe ich es in dem Jahr auch endlich mal, zeitlich wieder ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und meinen eigenen Web 2.0-Projekten herzustellen. Wünschen würde ich es mir!

Reich beschenkt

Foodblogs und ihre besten RezepteGestern hatte ich Geburtstag und am Abend schlug ein Großteil des Blogger- und Twitterstammtischs bei mir auf — mit Gaben, die mich von der Last des Alters ablenken sollen.

Ich koche ja wirklich gerne, was sich hin und wieder auch mal hier im Würzblog niederschlägt. Also war es auch sehr passend, dass ich das Buch “Foodblogs und ihre besten Rezepte” geschenkt bekam, eine unterhaltsame und spannende Sammlung von Rezepten von und Interviews mit Foodbloggern. Zwei der vorgestellten Blogger durfte ich schon bei Foodbloggertreffen in Würzburg kennen lernen — Heike und Robert.

Wer das Buch auch haben will, hier kann man es kaufen:

GewürzgeldDazu bekam ich “Gewürzgeld”, mittlerweile nach Vanille riechende Euroscheine, die ich bei einem Ausflug des Bloggerstammtischs in das Alte Gewürzamt in Klingenberg ausgeben werde.

Da freue ich mich schon drauf! 😀

Und obendrauf gab es natürlich eine handge- und unterzeichnete Karte! Danke an alle, die sich daran beteiligt haben! 🙂

Geburtstagskarte

Nicht lang fackeln – Karten für das Filmwochenende

Fiwoplakat_2014

In den letzten paar Jahren musste ich den Januar mit einem leichten nervösen Zucken der Augenlider überstehen. Denn der Körper war jahrzehntelang um diese Zeit an ein Filmwochenende gewöhnt, dass aber nicht mehr im Januar stattfand.

Dieses körperliche und seelische Leiden gibt es für mich in diesem Jahr nicht mehr — das Internationale Filmwochenende Würzburg ist in seinem 40. Festivaljahr  wieder an seinen angestammten Termin zurückgekehrt, vom 30. Januar 2014 bis zum 2. Februar 2014.

Und für dieses lange Filmwochenende gibt es nun Karten im Vorverkauf — wenn man der Website glauben kann, schon seit Freitag. Es gibt Zehnerkarten für 50 Euro, Fünferkarten für 30 Euro und am Festival selbst Einzelkarten für sieben Euro.
Vorverkaufstellen sind hier:

Akademische Buchhandlung Knodt
Textorstraße 4
Tel: 09 31-5 26 73

Buchladen Neuer Weg
Sanderstraße  23
Tel: 09 31-3 55 91 – 0

Würzburg Universitätsbuchhandlung Schöningh
Am Hubland (Mensagebäude)
Tel: 09 31-7 05 63 – 0

Buchhandlung dreizehneinhalb
Eichhornstraße 13 1/2
Tel: 0931-465 22 11

Central Programmkino
Maxstr. 2 (Eingang Hofstraße)
Tel: 0931- 78011055

VR-Bank Würzburg
Forum
Marktplatz 2
Tel: 0931-35 97 35

Auswärtige Besucher — damit sind nicht Leute aus Rimpar oder Veitshöchheim gemeint — können Mehrfachkarten auch im Büro der Filminitiative telefonisch (0931/15077) vorbestellen oder auch per E-Mail ( info@filmwochenende.de ) und beim Festival die Karten abholen.

Cinemaxx ade!

Eine weitere Neuerung bzw. Alterung bei diesem Filmfestival: Es findet nur noch an einem Ort statt — nur noch im Central Programmkino im Mozartgymnasium.
Der Nachteil ist natürlich, dass es weniger Filme geben wird  — nur noch drei statt sechs Säle – und damit die Karte im Vorverkauf noch schneller weg sein werden.

Aber der Vorteil für mich ist, dass damit vielleicht mal wieder mehr Festivalatmosphäre aufkommen wird. Denn für mich war das eigentliche Filmwochenende immer im Central bzw. davor im Corso, im Cinemaxx habe ich nur Filme geschaut. Das Plauschen und Schöppeln mit Gästen, Organisatoren, Regisseuren und Schauspielern fand für mich nie in dem Multiplex statt, dort war ich nie in der Stimmung dafür — und viele andere auch nicht.

Kurze Filme vor Weihnachten

banner-kft-web-225x225pxAls kleine Vorgeschmack auf das Filmwochenende gibt es in der kürzesten Nacht im Jahr:

Am 21. Dezember 2013 ist Kurzfilmtag in Deutschland, und Würzburg ist durch die Filminitiative vertreten.
Um 20 Uhr gibt es im Coworking Space Würzburg Kurzfilme zu sehen.

 

Weißt du mehr zum Thema "Internationales Filmwochenende"? Dann schreibe dazu etwas im WürzburgWiki.

My favourite tracks mit Ines Schwerd

Morgen, 3. Dezember 2013, findet die 9. Staffel der Musiktalkshow My favourite tracks erst mal ihren Abschluss. Moderator Dennis Schütze ist zu Gast im Atelier der Malerin Ines Schwerd und redet mit ihr über ihr Leben und künstlerisches Wirken — und über ihre zehn Lieblingslieder, die sie den Zuschauern vorspielen wird.

Ich haben selbst keine Ahnung der Ines Schwerd ist und was sie gemacht hat, der Name ist mir noch nie begegnet. Aber das ist nur ein Grund mehr, morgen zu My favourite tracks zu gehen, denn darum geht es ja in der Reihe: Mal den eigenen Horizont erweitern.

Die Musiktalkshow findet am Dienstag, 3. Dezember 2013, um 20 Uhr im Atlier Schwerlinien in der Rotkreuzstraße 2b in Würzburg statt, der Eintritt ist wie immer frei.

 

Christian Ritter: Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers

Christian Ritter: Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers
Christian Ritter: Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers

Am letzten Wochenende habe ich mal wieder ein Päckchen von Poetry-Slammer Christian Ritter bekommen, besser gesagt von der Verlagsgruppe Random House. Und im Päckchen war … ein Buch! Sein neues Buch, sein erster Roman “Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers“.

Am 1. Advent, also am 1. Dezember 2013, wird Christian Ritter beim Poetry Slam Spezial in der Posthalle in Würzburg mit seinen Kollegen auch aus dem Buch vorlesen. Los geht es um 20.15 Uhr — genau wie immer “Wer wird Millionär”

Worum geht es in dem Buch? Also, eigentlich ist es ganz einfach:

Paul, aus dessen Perspektive der Roman geschrieben wurde, ist Verkäufer in einem kleinem Tante-Emma-Laden auf dem Land, im Grunde zufrieden mit seinem ruhigen Job und dem monotonen Leben. Zu Höchstform läuft er auf, wenn er mit seinem WG-Genossen Herrn Müller “Wer wird Millionär” schauen kann. Die beiden sind Kenner und Fans der Sendung, von der sie noch keine Folge verpasst haben.

Pauls großer Traum wird wahr, als er endlich die Chance hat, selbst als Kandidat bei Günther Jauchs (das ist der Strumpfträger aus Potsdam) Sendung teilzunehmen. Doch Paul gehen die Nerven durch, als er es doch auf den Stuhl geschafft hat und die Chance auf Ruhm und Reichtum scheint verspielt. Dann kommt Herr Müller auf eine naheliegende Idee: Sie entführen einfach Günther Jauch. Gesagt, getan — doch die Entführung verläuft ganz anders, als man sich eine Entführung so vorstellt. Und die Entführungbranche boomt!

Günther Jauch öffnete die Augen.
“Was soll das?”, fragt er.
“Wir haben Sie entführt, Herr Jauch”, sagt Katja.
Günther Jauch verdreht genervt die Augen.
“Och nee. Nicht schon wieder!”, sagt er.

Obwohl ich in dieser Woche kaum Zeit zum Lesen hatte, hab ich die etwa 280 Seiten locker häppchenweise durchgelesen. Es war sogar immer nicht leicht, mit dem Lesen aufhören zu müssen, denn ich wollte immer wissen, wie absurd es denn noch weitergeht. Der Roman ist schon ein fein ersponnenes Stück Literatur. Man nimmt einfach auf dem Beifahrersitz — wegen der Beinfreiheit — in Pauls Kopf Platz und los geht es: Skurrile Personen in noch skurrileren Situationen und eine Promidichte wie sie sonst nur Boris Beckers Autobiographien erreichen.

Ein unterhaltsames Buch ohne tiefe Botschaften, dafür mit um so mehr Phantasie.