Archiv für den Monat: Juni 2015

Sommerfest am Bürgerbräu

Da war am Sonntag ganz schön was los auf dem Bürgerbräu-Gelände in Würzburg. Das Wetter hat aber auch gepasst. Conrads Kartell hat schön Musik gemacht, die Groovy Gruftis haben es zumindest versucht. Im alten Sudhaus gab es kleine Bildhauerwerke von Johannes Hepp zu bewundern, im Fin-Ger tolle Fotos aus Bosnien.  Und der halbe Bloggerstammtisch war auch noch da.

Man kann Sonntag schlimmer verbringen. 😉

Beschissenes U&D

Das U&D 2015 war so richtig scheiße! Was allerdings nicht am Umsonst & Draussen lag, sondern an mir. Zu viel Arbeit und zu viel Familienfeiern. Nur an zwei Abenden konnte ich zum Festival schauen und das auch nur kurz. Selbst das nicht so tolle Wetter hätte ich mir einem Lächeln hingenommen (so schlecht war es ja auch wieder nicht), wäre mir nur mehr Zeit auf dem U&D vergönnt gewesen.

Aber so kam ich gar so richtig in ein Festival-Feeling und kam mir eher wie ein Zaungast vor. Das war sehr, sehr unbefriedigend für mich und hat mir schlechte Laune gemacht, die jetzt noch anhält.

So viele Bands konnte ich nicht hören und sehen.
So viele Leute konnte ich nicht treffen und mit ihnen quatschen.
So viele Becher Wein konnte ich nicht trinken und das Pfand spenden.

Das darf im nächsten Jahr nicht passieren — ich werden dann auf jeden Fall Urlaub nehmen für die U&D-Zeit. So kann es auf jeden Fall nicht weitergehen.

Rööö hat auch gerade gebloggt und auf viele Bilder vom U&D verwiesen, die er gemacht hat. Gerald von Music-on-net.de hat auch über das U&D gebloggt und Bilder gemacht — und nachdem die Hackattacke auf sein Blog abgewehrt wurde, kann man das alles immer noch lesen. 😉

Manchmal von Simon-Philip Vogel

Simon-Philip Vogel hat wieder zugeschlagen und wieder einen neuen Song veröffentlicht – “Manchmal”. Für eine kleine EP würde es langsam reichen mit den Liedern. 😉 Für Mit-Musiker und -Produzent Dennis Schütze ist “Manchmal” …

… ein Gute-Laune-Track mit Sommerhitpotential.

Naja, mit Sommerhits hatte ich immer so meine Probleme, darum bin ich froh, dass es für mich keiner ist — denn ich mag das Lied.

Noch kann man “Manchmal” kostenlos bei Soundcloud runterladen, aber wohl nicht ewig. Also ob Sommerhit oder nicht – zuschlagen! 🙂 Im Radio Würzblog läuft er natürlich auch!

Asteroiden, Bier und Wein

Der Max-Scheer-Hörsaal an der Physik-Fakultät der Uni Würzburg.
Der Max-Scheer-Hörsaal an der Physik-Fakultät der Uni Würzburg.

Am Montag war ich überraschenderweise — ein Termin hat sich verschoben — doch beim Vortrag von Florian Freistetter im Physik-Hörsaal der Uni Würzburg.

In dem Saal hatte ich vor zig Jahren auch meine Physikvorlesungen. Wie lange das schon her ist, wurde mir klar, als ich sah, dass der Saal mittlerweile nach meinen damaligen Professor Max Scheer benannt worden ist.

Florian Freistetter an der Uni Würzburg
Florian Freistetter an der Uni Würzburg

Aber an diesem Abend gehörte der Hörsaal dem Wissenschaftsautor, Blogger und Podcaster Florian Freistetter, der den gut 60 Zuhörern klar machte, dass Asteroiden zwar auf jeden Fall eine Gefahr für die Erde sind, aber dass der Weg der Menschheit in die Zukunft über die Asteroiden gehen muss.

Danach wollte ich mit Florian eigentlich noch einen kurzen Podcast machen, aber dann ging es mit der Fachschaft Physik, die ihn eingeladen hatten, erst mal ins Juliusspital — tja, die Studenten von heute — und danach noch ins Red Lion (sehr zur Freude von Nicht-Wein-Trinker Florian). Für mich war der Abend eine kleine Zeitreise, mal zu hören was die Physikstudenten heutzutage so treiben war schon interessant. Und so haben sich Florian, die Studis und ich völlig verquatscht, so dass es keinen Podcast gibt. Macht nix, ich hatte einen schönen Abend und Florian zwei Bier geflattert.

Und eine Widmung in sein Buch! 🙂

Widmung von Florian in mein Exemplar von "Der Komet im Cocktailglas"
Widmung von Florian in mein Exemplar von “Der Komet im Cocktailglas”

Ich habe mir auch gleich nochmal 50 Folgen des Sternengeschichten-Podcasts von Florian heruntergeladen.

Winzige Würzburger WebWanderung

150614: WinzigeWürzburgerWebWanderung

Wie macht die Hitze der Würzburger Blogosphäre zu schaffen? Schauen wir mal, was in den Blogs so passiert ist.

Frau Schaaf hat hier in Würzburg ihren Hitzehöhepunkt erlebt und war froh, nach dem Geblogstag wieder im hohen kühlen Norden zu sein.

Seinem Fahrrad und Jochen war es nicht zu warm und er ging auf der Suche nach Mitradlern zum Kreuzberg hausieren. Bis Tilmann die Schuhe in den Backofen stellte.

Heiß war es in Werners Pizzaofen. Und man mag sich kaum anschauen, was da Leckeres herauskam. Solle man aber.

Heiß wurde Hazamel wohl auch, als er den Musikstreaming-ekelt-mich-an-Artikel im Musik-Blog das SRF gelesen hat. Und zum Abkühlen hat er dann dagegen gebloggt. Hoffentlich hat es geholfen.

In der Sommerhitze quälte sich Moggadodde zur Zeche Zollverein in Essen. Den Bildern nach nur Übertage.

Warm genug war es auch für Silvie Gartenfräulein auch, um unter die Hobby-Imkerinnen zu gehen. Denn sie hat sich einen Bienenbox für ihren Balkon gebaut.

Abseits der Hitze:

Der Comicdealer schrieb einen Nachruf auf den vor Kurzem verstorbenen Science-Fiction-Autor und -Herausgeber Wolfgang Jeschke.

Mal von außen: Simone Papiergeflüster wurde Literaturschock.de interviewt. Und erwähnt kaum ihren tollen Podcast. 😉

Wenn die Gitarren klingen und die Synapsen schwingen

Charly “Freakshow” Heidenreich hat mal kurzerhand ein Nachwuchs-Jazz-Progressive-Rock-Gitarren-Festival ins Leben gerufen, von Charly auf “Shut up and play your Guitar”-Festival genannt. Gestern bin ich nach Feierabend ins Immerhin gehuscht, um wenigstens den ersten Tag mitzuerleben.

Krebszucht auf Amrum
Krebszucht auf Amrum

Die Hetzerei hat sich gelohnt. Nach sehr kurzweiligen eineinhalb Stunden des Wartens ging es mit der ersten Band los. “Krebszucht auf Amrum” hießen die drei Jungs, die sich auf Abschiedstour befanden — nach zehn Jahren wird das Projekt aufgelöst, da die Drei genug andere Bands und Projekte am Laufen haben.
Aber nichts desto trotz hauten die Nordlichter uns Unterfranken die Gitarre, Bass und Schlagzeug mit Lieder wie “Lindenmulch”, “Es ist ein b, du Arsch” oder “Dampfsauna” in die Ohren. Es war ein lustiges Konzert im dunklen und fotounfreudlichen Keller. Aber in den kühlen Katakomben war es eigentlich sehr angenehm in dieser warmen Sommernacht.

Mister Trief
Mister Trief

Weiter ging es nach einer Umbaupause mit Mister Trief, einer Formation aus drei Musikstudenten, wovon zwei ehemalige und einer aktuell einer ist — aber es wurde nicht verraten, wer nun der Noch-Student ist. Und Mister Trief legte nochmal eine Schippe drauf. Fetter Bass, ein hyperaktives Schlagzeug und Gitarre mit teilweise angedockten Synthesizer ließen mit ihrer krude Mischung aus Experimentellem und  “Herkömmlichen” machen Kiefer tiefer hängen. Auch sie neigten — wie viele Bands in dem Metier — zu lustigen Songnamen wie “Schnee sei frisch gefallen” oder “Farben des Uterus – rot und blau”. Für mich waren die drei Dresdner das Highlight des Abends.

Counterworld Experience
Counterworld Experience

Zum Abschluss gab es Counterworld Experience, bei denen es härter zu Sache geht und die einen Hammer-Bassisten hatten. Hut ab. Leider konnte ich deren Konzert nicht mehr zu Ende hören, die letzte Straßenbahn fuhr ich war nach dem langen Tag auch völlig fertig.

Es war wirklich ein toller Abend. Im Immerhin konnten man gut zwischen den Konzerten rumlungern und mit den Leuten quatschen, die Kerls hinter der Theke waren nett und Charly war halt Charly. Nur schade, dass so wenig Besucher da waren — ich schätze mal optimistisch um die 20. Klar ist das keine Musik für die Massen, was da gespielt wird. Aber ich kann jedem empfehlen, sich mal auf solche Konzerte einzulassen und die von Radio und Fernsehen gequälten Ohren dort wieder durchspülen zu lassen.Guitar-Challenge im Immerhin in Würzburg 12.06.2015 21-43-31 5456x3632

Klar sind ist die Karte nicht billig. Aber Charly muss natürlich auch kalkulieren: Die Bands wollen Gage, Essen und Unterkunft. Neun Musiker waren gestern da, Da bleibt nicht mehr viel. Würden mehr Besucher kommen, wäre der Eintritt auch billiger. Aber im Grunde: Gut sechs Euro für je ein Konzert sind auch nicht die Welt.

Heute am Samstag (13. Juni 2015) gibt es für Mutige und Interessierte noch eine Gelegenheit, bei dem Gitarren-Fesitval zuzuhören: Der zweite Teil findet ab 16 Uhr — plant mal kurz vor 18 Uhr für die erste Band 😉 — im Blauen Adler statt mit vier Bands: Die Arroganz Allianz, Uhl, Zodiak Trio und als Special-Guest Alfie Ryner aus Frankreich.

Fotos hab ich auch gemacht, aber das Immerhin hat für Fotos die mit Abstand am schlechtesten beleuchtete Bühne Würzburgs. Ich gab mein Bestes beim Knipsen. Gute Bilder gibt es von Monika bei Artrockpics.com – und ich hab mich sehr gefreut, sie mal wieder zu sehen! 🙂

 

 

Le théâtre dans la cour de lierre

Die Saison hat begonnen, im Efeuhof im Würzburger Rathaus ist wieder in der Hand des Theater Ensembles. Auf dem Programm steht — nur kurz unterbrochen vom Konzert von “Jazz in Baggies” — das Stück “Der Menschenfeind oder Der verliebte Melancholiker” von Molière, dem alten Franzosen.

Ganzkurzfassung: Der Protagonist der bald 350 Jahre alten Komödie ist stolz darauf, nicht zu heucheln, kein Blatt vor den Mund zu nehmen und den Leuten nur die Wahrheit zu sagen — was bei der eher feinen Gesellschaft nicht immer ganz so gut ankommt.

Könnte lustig sein, ich werde mit das Stück auf jeden Fall die nächsten Tage anschauen, die Aufführung im Efeuhof fand ich die letzten Jahre immer ganz schön. Gespielt wird bis Mitte Juli immer Mittwoch bis Samstag um 20 Uhr. Der Eintritt kostet regulär 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Muss mal schauen, ob ich im Moment als Auszubildender zähle … 😉

Der Menschenfeid (Pfeil) im Efeuhof (ohne Pfeil)
Der Menschenfeid (Pfeil) im Efeuhof (ohne Pfeil)

Dankbarer Zehn-Jahres-Kater

Geschenk #1 von Leser Daniwürg aus Berlin: Einen Kopfhörer von meinem Thomann-Wunschzettel
Geschenk #1 von Leser Daniwürg aus Berlin: Einen Kopfhörer von meinem Thomann-Wunschzettel. Danke! 🙂

Auch wenn ich mich heute fühle, als hätte ich zehn Jahre durchgefeiert — es war ein toller Abend gestern. Mit etwa 30 Leuten habe ich mal ordentlich auf den 10. Geblogstag des Würzblog angestoßen.

Was mich besonders gefreut hat — es kamen doch etliche der ganz, ganz alten Würzburger Bloggerriege vorbei. Frau Schaaf reiste aus dem Norden an, Frau Engel — nie gebloggt, aber immer dabei — aus dem Osten, Phil schaute vorbei, Rööö als Naturkonstante sowieso  und — als absolute Überraschung, mit der niemand gerechnet hatte — tauchte spät am Abend Daylight nebst Frau Doktor weit aus dem Süden auf.

Artischocken und eine Einladung zum Artischocken-Grillen von Folker und Birgit -- und ein "Hand in Hand"-Anstecker.
Artischocken und eine Einladung zum Artischocken-Grillen von Folker und Birgit — und ein “Hand in Hand”-Anstecker. Perfekt! 🙂

Mit an der Tafel der Blogger: Moggadodde, Simone, NoémiIcey, Lisa, JuliaRobert, Katrin und — zum ersten aber hoffentlich nicht zum letzen Mal beim Bloggertreffen — Dasaweb. Dabei waren natürlich auch Birgit und Folker, die für den Verein “Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff” bloggen, an den auch die Spenden der Videoaktion gehen. 170 Euro sind schon mal in der königlichen Schatzkiste zusammengekommen — ein paar Spenden werden sicher noch überwiesen, die Aktion läuft noch. Danke an alle, die mitgespendet haben — ihr könnt euch Anfang nächsten Monats auf ein lustiges persönliches König/Glücksfee-Video freuen! 🙂

Vom Bloggerstammtisch: Motorente und alles für den Kampf Gut gegen Böse! :)
Vom Bloggerstammtisch: Motorente und alles für den Kampf Gut gegen Böse! Ganz wichtig: Fischli! 🙂

Ein paar Bilder von dem Abend werden wohl noch von Rööö bald kommen — dem ich leider gestern gar nicht öffentlich meinen Dank für seine Hilfe beim Würzblog ausgesprochen habe. Und ein heftiger Dank von an Robert vom Gehrings, der tapfer bis gaaaaanz spät in der Nacht für unseren Nachschub an Flüssigkeit gesorgt hat.

Dann gab es noch Glückwünsche von Bloggern, die nicht kommen konnten:

Bei Twitter gibt es unter dem Hashtag #Würzblog10 auch noch einiges nachzulesen. 🙂

Und ich sage schreibe jetzt an alle nur noch schlicht: Danke! 🙂

(Headerbild: @onkel_heiko)

[Update Rööö:]

Fotos gibt es bei Flickr:

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