Maria Himmelfahrt breitet sich aus

In Würzburg ist Maria Himmelfahrt am 15. August ein richtiger Feiertag, so mit nicht arbeiten und geschlossenen Geschäften — klar, in der Bischofsstadt sollten die Katholiken in der Überzahl sein.

Doch in 40 Gemeinden in Unterfranken haben die Protestanten die Mehrheit. Und unparteiisch wie das bayerische Gesetz ist, darf da auch gearbeitet werden und man kann da einkaufenVor ein paar Jahren waren es noch 45 Gemeinden in Unterfranken, in denen Maria Himmelfahrt kein Feiertag ist. Da muss man langsam aufpassen, wenn das so weiter geht, muss man in ein paar Jahrzehnten wirklich schon am Tag vor dem Feiertag und nicht die Supermärkte in Kitzigen plündern.

Doch nach dem letzten Zensus sind Geiselwind, Gochsheim, Maßbach, Sulzdorf/Lederhecke und Thüngen ins katholische Lager gewechselt und dort werden heute die Füße hochgelegt — sofern die Bürger nicht in einem dieser Orte arbeiten:

Abtswind, Albertshofen, Altertheim, Aubstadt, Buchbrunn, Castell, Ermershausen, Geroda, Hasloch, Höchheim, Kitzingen, Kleinlangheim, Königsberg, Mainbernheim, Mainstockheim, Markt Einersheim, Marktbreit, Marktsteft, Maroldsweisach, Martinsheim, Mittelsinn, Obernbreit, Ostheim v.d.Rhön, Partenstein, Reichenberg, Remlingen, Rentweinsdorf, Rüdenhausen, Rödelsee, Schwebheim, Segnitz, Sennfeld, Sommerhausen, Sondheim v.d.Rhön, Uettingen, Untermerzbach, Wiesenbronn, Willmars, Winterhausen, Zeitlofs
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