Archiv für den Monat: November 2015

Entspannter Weihnachtsmarkt am Bürgerbräu

Während ein Großteil Würzburgs sich am Samstag dicht gedrängt beim Lichterglanz herumtrieb, zogen einige wenige doch die entspannte Atmosphäre beim Bürgerbräu-Weihnachtsmarkt vor.

Ich zum Beispiel, mit netten Erinnerungen an den Markt im vergangenen Jahr. Auch in diesem Jahr war es schön in der Zellerau, aber zumindest am Abend deutlich weniger besucht als im vergangen Jahr. Doch damals wurden auch die kleinen Läden in den Pferdeställen auf dem Bürgerbräu-Gelände eröffnet, das hat damals anscheinend viele Leute gezogen.

Weihnachtsmarkt auf dem Bürgerbräu-Gelände - mit dem DJ-Pult auf dem Dach.
Weihnachtsmarkt auf dem Bürgerbräu-Gelände – mit dem DJ-Pult auf dem Dach.

Trotzdem war es gestern sehr nett auf dem Bürgerbräu-Weihnachtsmarkt — oder auch gerade weil es nicht so voll war, obwohl das die Händler eventuell anders sehen. Das Areal war erleuchtet im Licht von Scheinwerfern, Holzfeuern und Wärmepilzen, die Besucher standen in Grüppchen und plauderten bei Glühwein und Bier.

Beschallt wurde der Markt mit unweihnachtlichem Disco-Sound — eine ungewöhnliche Musik für einen Weihnachtsmarkt, aber mal eine angenehme Abwechslung zu dem Adventsgedudel, das einem 24 Tage vor Heilig Abend schon auf den Sack geht. Die Superhelden-Medaille geht an DJ Jazzu de Osaka, der stundenlang in der Kälte auf dem Dach des Pferdestalls ausgehalten und aufgelegt hat! Bravo!

Die Veranstaltungsreihe Westend im Underground.
Die Veranstaltungsreihe Westend im Underground.

Gegen 22 Uhr ging es dann in den Unteruntergrund des Maschinenhauses ins oder zum Westend-Preview (die Veranstaltung heißt so, nicht der Ort) auf einen Absacker unter anderem mit Leuten von der Tanzmarie und mit Terebinthe. Nachdem gegen 23 Uhr schon der Rum und der Rotwein aus waren (nein, die sollten nicht in ein Glas 😉 ), habe ich mich doch mal auf den Heimweg gemacht.

Kann gut sein, dass das mein schönster Weihnachtsmarktbesuch in diesem Jahr war.

Gut gezweckte Filztannenbäumchen und Musik

Am Donnerstag war ich mit einer Kollegin vom Main-Echo beim UNICEF-Benfizkonzert im Cairo. Der Saal war nicht ganz voll, aber voll genug für gute Stimmung. Einen schönen Abend die UNIFEC-Hochschulgruppe Würzburg da organisiert, danke dafür! 🙂

UNIFEC-Hochschulgruppe Würzburg
Die UNIFEC-Hochschulgruppe Würzburg posiert kurz vor Beginn des Benefiz-Abends.

Die erste Band auf der Bühne war  Fred Boneskin. Die Jungs aus Fulda legten schon mal mit einer Art akustischem Hardrock vor.

 Fred Boneskin aus Fulda
Fred Boneskin aus Fulda

Dann kam Philip Bölter auf die Bühne. Irgendwie sprang beim Publikum erst nicht so der Funke über, aber dann dreht er auf und wir ab — das muss an seiner ständig hüpfenden Lockenpracht bei den Gitarrensoli gelegen haben. 😉

Philip Bölter und seine Locken.
Philip Bölter und seine Locken.

Als dritte Band war StedRed an der Reihe. Die Kitzinger waren die Einzigen, die ich nicht so toll fand, mit war die Musik ein wenig zu glatt. Aber zugegebenermaßen war ich einer der wenigen im Raum, dem es so ging — dem Rest des Publikums schien es zu gefallen.

 StedRed aus Kitzingen
StedRed aus Kitzingen hinter Wunderkerzen

Aus meiner Sicht kam das Beste zum Schuss:  Florian Boger mit dem Gitarristen Robin Leute und kurzer Unterstützung von MC Grinch.. Tolle Texte, super Stimme, mit viel Spaß und Gefühl. Der Singer-Songwriter-Hiphop-Mix ging mir echt in die Füße und hätte noch länger dauern.

Florian Boger
Florian Boger

Bei der Tombola hab ich auch zugeschlagen. Zwar war mir das Glück nicht unbedingt hold — bei acht Losen hatte ich zwei Gewinne. Dafür bin ich um zwei Filz-Weihnachtsbäume reicher und um 20 Euro für einen sehr guten Zweck ärmer. Passt schon! 🙂

P. S. Eine ausführlichere Konzert-Kritik gibt es auch beim Mu-Mag

Zwei Filzbäumchen von der Tombola
Zwei Filzbäumchen von der Tombola

Konzert für UNICEF Flüchtlingsnothilfe

Das erste UNICEF Benefizkonzert in Würzburg findet am Donnerstag, 19. November 2015, um 20 Uhr im Cairo statt. Das Line-up sieht interessant aus:  Die Jungs von Fred Boneskin, die Pop-Rocker StedRed, The-Voice-of-Germany-Staffel-3-Teilnehmer und New-Folker Philip BölterTVOG-Staffel-4-Teilnehmer und Querbeetmusiker Florian Boger mit Gitarristen Robin Leute.

Die Einnahmen des Abends gehen an die UNICEF Flüchtlingsnothilfe in Syrien. Der Eintrittspreis an der Abendkasse ist für ein Guten-Zweck-Konzert geradezu lächerlich gering. Die 5 Euro an der Abendkasse sind dermaßen ein Witz, dass alle, die nicht noch eine zusätzliche Spende in den Hut werfen, mit Fußpilz zwischen den Zehen oder wenigstens einem schlechten Gewissen bestraft werden sollen. Wer die Fußpilz-Gefahr reduzieren will, der kann auch noch an der Tombola am Abend teilnehmen, die die ehrenamtliche UNICEF-Hochschulgruppe Würzburg veranstaltet.

Würzmischung mischte wieder – diesmal über Bücher und Barcamps

Ralf Hintern (links) und Simone (rechts)
Ralfs Hintern (links) und Simone (rechts)

Das bayerische Kultusministerium hatte ein Einsehen, dass sie schuld am kulturellen Verfall Unterfrankens ist und schickte Alex wieder zurück nach Würzburg, damit er wieder regelmäßig bei den Podcasts der Würzmischung dabei sein kann.

Buchbloggerin Simone war am vergangenen Wochenende zu Gast bei der Würzmischung #97 und erzählte über die Frankfurter Buchmesse, deren Sinn und über Bloggertreffen, BookTuber und E-Books. Alex wird erklärt, wie Twitter funktioniert. Außerdem gibt es ein kleines Fazit über das Barcamp Würzburg Ende Oktober.

Also, anhören: Die Würzmischung #97: Simone, Bücher und Netzwerke

 

Kahlschlag

Gestern für hab ich meine Wohnung noch durch einen wunderschönen Garten mit Bäumen verlassen. Gleich darf ich durch ein Ödland mit Brennholz einen Weg zur Straße finden.

Eines der letzten grünen Oasen und ein kleines Biotop in der Sanderau muss einem Neubau weichen. Wohnraum schön und gut, aber wenn das so weiter geht, haben wir in Würzburg wirklich nur noch eine Betonwüste. Schade.

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Impro pünktlich 10 vor 8

Nachdem ich schon das Improtheater-Festival leider komplett verpasst habe, bin ich heute wenigstens zur Ersten-Dienstag-im-Monat-Show der Gruppe 10 vor 8 im Kuzu Chambinzky. Ihr dürft raten, um wieviel Uhr es losging …

Was immer da gespielt wurde - ich weiß es nicht mehr. Bestimmt war es lustig.
Was immer da gespielt wurde – ich weiß es nicht mehr. Bestimmt war es lustig.

Sehr unterhaltsam war der Abend mit lustigen Episoden im Gefühlschaos in der Knastkantine, vom Aufstieg der Kickers in die 3. Liga, mit Dachdecker-Action-Helden, Origami-faltenden Schmetterlingen und Lehrer-Westernzeichentrickliebesfilmen.

Und, liebe 10-vor-8er, nun darf ich das Rätsel lösen, welcher mein Satz für die Kickers-Szene war:

Bananen sind wie Waschmaschinen: schmecken komisch, aber fliegen um so bessern.

Ja, ich möchte manchmal auch gern wissen, was in meinem Hirn vor sich geht. 😉

Danke an Martina, Silke, Alex und Wolfgang für den schönen Abend