Archiv für den Monat: Mai 2016

Unwetterwetter über Würzburg

So ein Unwetter hab ich schon lange nicht mehr in Würzburg erlebt. Seit etwa 20 Uhr tobten Blitze über den Nachthimmel, zeitweise stürmte es ohne Ende und es goss aus Kübeln. Jetzt, so gegen 23 Uhr, wird es wieder etwas ruhiger draußen. Aber rund in und um Würzburg müssen laut mainpost.de die Feuerwehren schon alle Hände voll zu tun haben.

Es regnete so sehr, dass der Pegels des Mains bei Würzburg zwischen 20 Uhr und 23 Uhr um 41 Zentimeter angestiegen ist — ordentlich. Tendenz steigend, noch aber weit weg vom Hochwasser.

Innerhalb von vier Stunden ist der Pegel des Main um 41 Zentimeter gestiegen.
Innerhalb von vier Stunden ist der Pegel des Main um 41 Zentimeter gestiegen.

Wie so gern bei Gewittern, war auch auf dem Balkon und habe versucht, Blitze zu fotografieren — ein irres Glücksspiel, bei dem ich auch diesmal keinen Erfolg hatte. Blitze waren direkt selten zu sehen, meist nur ein Wetterleuchten.

DSC05624
So sah der Himmel über der Sanderau während des Gewitters aus …
... und so eine Sekunde vorher - Belichtungszeit, Blende, ISO, etc. beim Foto identisch.
… und so eine Sekunde vorher – Belichtungszeit, Blende, ISO, etc. beim Foto identisch.
Burgerbrötchen

1. Würzburger Burger Kochbuch mit Frank’n’Fried Fischli Burger

Am Dienstagabend wird ab 18.30 Uhr Talk im Starthub in der Sanderstraße das 1. Würzburger Burgerkochbuch vorgestellt. Ich durfte auch ein Burgerrezept zur dem Buch beitragen — zu dem ich aber vorher gar nicht viel verraten will. Wer bei der Releaseparty dabei sein will, darf gerne kommen — ich hoffe, ich bin auch rechtzeitig mit de Arbeit fertig. Ein gedrucktes Exemplar werde ich dann auch noch verlosen.

Buns - die selbstgebackenen Burgerbrötchen fränkischer Art.
Kümmel-Buns – die selbstgebackenen Burgerbrötchen fränkischer Art.

Wie genau ich zu der Ehre kam, ein Rezept beisteuern zu dürfen, weiß ich gar nicht. Ich koche sehr gern, bin aber ganz bestimmt nicht der Superkoch und schon gar kein Burger-Experte. Eva Bachmann mich angefragt, ob ich nicht Zeit und Lust hätte, mir ein Rezept für einen Burger auszudenken. Sie suche Rezepte von — ich zitiere aus ihrer Nachricht –“Würzburger Foodies/Startups/coolen Typen”. Ein Startup-Unternehmen habe ich im Moment nicht, also muss es wohl an meinem Kochblog kochdepp.de liegen oder am Ende bin ich doch ein cooler Typ! 😉

Und dann habe ich eben einen Burger kreiert, so Würzburgerisch wie mir ein Burger nur möglich war. Am dem 31. Mai ab 18 Uhr wird es das Würzburger Burger Kochbuch unter burger-kochbuch.de zum kostenlosen Download geben. Und dann erfahrt ihr das Rezept meines Frank’n’Fried Fischli Burgers. 😀

Der vergessene Biergarten

Heute war ich mal im Biergarten an der Residenz. Den habe ich immer gar nicht so auf den Schirm. In manchen Jahres gab es den gar nicht, dann mal wieder sporadisch.

Noch nicht viel los im Residenzbiergarten aka B. Neunmann.
Noch nicht viel los im Residenzbiergarten aka B. Neunmann. 

Seit einem Jahr heißt die Gaststätte an der Residenz B. Neumann, nicht zu verwechseln mit Alfred E. Neumann. Über den Winter ist auch der Außenbereich ein wenig auf Vordermann gebracht worden und seit ein paar Wochen ist auch wieder der Biergarten geöffnet.

An einem einigermaßen schicken Container kann man sich zu Trinken und zu Essen holen — Selbstbedienung ist da angesagt. Da der Biergarten noch nicht so bekannt ist, war auch trotz Feiertag und wundervollem Wetter am Fronleichnamnachmittag nicht so irrsinnig viel los. Aber gemütlich sitzen kann man dort schon, so einen Biergarten mit Bäumen gibt es im Bereich der Würzburger Innenstadt nicht so wahnsinnig viele. Also — zumindest sollte man den Biergarten wieder auf dem Ausgeh-Schirm haben.

Simone Hilpert, die glückliche Straßenküchenchefin

Streetfood aus der glücklichen Straßenküche

Noch immer kein optisches Schmuckstück, aber ein enormer Schritt nach Vorne.
Noch immer kein optisches Schmuckstück, aber ein enormer Schritt nach Vorne.

Unsere Innenstadt muss leckerer werden — dafür setzt sich Simone Hilpert nun ein. Sie hat hinter der Marienkapelle in Würzburg ihr Happy Street Kitchen eröffnet. Streetfood für die Würzburger Schleckermäulichen.

Oder besser gesagt, am Freitag, 27. Mai 2016, macht die glückliche Straßenküche auf und bietet hungrigen Menschen während der Woche eine leckere Alternative für die Mittagspause an.

Gesundes Streetfood-Essen auf die Hand

Heute war ich bei der kleinen kulinarischen Vorschau dort. Dort wo vorher ein Asia-Imbiss und davor eine Bratwurstbude war, kann man sich von Montag bis Freitag von 11 Uhr bis 16 Uhr auf die Schnelle bekochen lassen. Es gibt Fleischiges, Vegetarisches und Veganes auf die Hand, selbstgemachte Eistees und Smoothies und Kuchen, alles gesund und frisch zubereitet.

Streetfood: Curry mit Reis und etwas Spinat.
Streetfood: Curry mit Reis und etwas Spinat.

Foodbloggerin und Küchenchefin

Glückliche Simone in der Straßenküche.
Glückliche Simone in der Straßenküche.

Simone ist kulinarisch kein Niemand in Würzburg, man kennt sie als Foodbloggerin von Pi mal Butter (das sie wegen der Geschäftsgründung wohl etwas hat schleifen lassen), als Köchin in der Osteria Trio und von ihren Erfahrungsstreifzügen durch diverse Gastrobetriebe der Region. Jetzt hat sie sich ihren langjährigen Traum erfüllt und ein eigenes kleines Restaurant für die Straße eröffnet. Ganz fertig ist es noch nicht, die Stehtische sind noch provisorisch und auch an die Fassade — die durch die Holzelemente deutlich freundlicher wirkt — muss noch Hand angelegt werden.

Wechselndes Streetfood auf die Hand

Die Essenskarte wird sich immer wieder mal ändern, damit auch die Stammgäste Abwechslung haben, da ist Simone kreativ genug am Kochtopf. Jetzt kann ich nur hoffen, dass viele Leute den Weg hinter die Marienkapelle zur Rückseite des Kaufhofs finden — einen Ort, den man erst mal nicht mit leckerem Essen verbindet — und es sich beim Mittagessen oder Kuchen dort schmecken lassen. Mir hat es heute auf jeden Fall geschmeckt!  Und Frau Sammelhamster sieht es nicht anders. 🙂

Comics und nette Menschen

Hohe Packungsdichte im Laden beim Gratis Comic Tag.
Hohe Packungsdichte im Laden beim Gratis Comic Tag.

Auf den Gratis Comic Tag in Hermkes Romanboutique freue ich mich in jedem Jahr. Nicht weil man da in Würzburg ein paar Comics kostenlos abgreifen kann.

Das ist zwar auch schön, aber das Besten an dem Tag sind die Leute, die man da trifft. Comic-affine Bloggerkollegen, nette Cosplayer in tollen Verkleidungen, Rollenspieler und andere originelle Typen — es ist einfach lustig, da vor dem Laden und auch drin herumzustehen und zu quatschen. Immer wieder ein großes Fest für mich, so eine richtig flauschige Wohlfühlveranstaltung.

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr! 😀 Der Hazamel bestimmt auch!

Auch für andere war es ein Fest. Vor allem für Simone von Papiergeflüster, die von Comiczeichner Christian “KriKra” Krank ein Zombie-Einhorn gezeichnet bekam.

Ansichtssache Fotomarathon – jetzt mit mehr Smartphone

Es ist wieder Zeit für alle Fotografie-Fans, die Linsen zu putzen — am Samstag, 7. Mai 2016, ist wieder der Fotomarathon Ansichtssache in Würzburg. Zwölf Stunden Zeit um zwölf Bilder zu zwölf Themen zu fotografieren. Klingt cool, ist cool.

Anmelden kann man sich über die Webseite von Ansichtssache, dabei muss man angeben, ob man mit einem analogen 12-Bilder-Film (für die ganz Harten), mit einer Digitalkamera oder — in diesem Jahr ganz neu — mit dem Smartphone fotografieren will. Man kann am Samstag aber auch spontan und direkt ab 9.30 Uhr ins Jugendkulturhaus Cairo — dem Startpunkt des Marathons — gehen und sich da anmelden. Dort ist auch um 22 Uhr das Ende.

Headerbild: Ansichtssache

Frühling International und Infektion lokal

Der Frühling ist heute in Würzburg wieder ganz international. Auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände unterhalb der Festung zeigen Würzburgs Partnerstädte und internationale Gesellschaften beim Frühling International, was sie … nun, vor allem kulinarisch so drauf haben. Immer wieder lecker.

Um so schlimmer, dass  Viren oder Bakterien ihren Frühling lokal ordentlich in meiner Lunge und im Rachenraum feiern. So muss ich auf die finnische Lachssuppe, die schottischen Scones, und was weiß ich noch alles verzichten. 🙁 Hätte es heute nicht aus Eimern regnen können, wie vor ein paar Jahren? Dann wäre der Frühling International vielleicht wieder verlegt worden.