Archiv für den Monat: November 2016

Ein Spaziergang im Herbst, nur so

Gestern hab ich das schöne Wetter genutzt und bin ein wenig in Veitshöchheim am Main und über die Brücke nach Margetshöchheim geschlendert, bis es die Herbstsonne nicht mehr ins Maintal schaffte.

Spaziergang Veitshöchheim Margetshöchheim
Abendsonne, Main und ICE.
Spaziergang Veitshöchheim Margetshöchheim
Herbst und Misteln.
Spaziergang Veitshöchheim Margetshöchheim
Schwan im Main bei Veitshöchheim.
Spaziergang Veitshöchheim Margetshöchheim
Statt Magniolen aus Stahl gibt es in  Margetshöchheim Rosen aus Silberband.
Spaziergang Veitshöchheim Margetshöchheim
Blick von Veitshöchheim auf Margetshöchheim.

Hope im Dornheim

Hope - Cell
Hope – Cell

Die Band Hope, einer der musikalischen Exportschlager Würzburgs, zieht es mal wieder in die alte Heimat. Am nächsten Freitag, 18. November 2016, spielen die Wahl-Berliner in der Waldschänke Dornheim, dem ehemaligen Talaveraschlösschen.

Uhrzeit? Laut dem Facebook-Event von 20.30 Uhr bis 0 Uhr, aber irgendwie zweifle ich daran, dass Christines wundervolle Stimme dreieinhalb Stunden durchhält. Aber vielleicht täusche ich mich. Eintrittspreis? Ebenfalls unbestimmt, Hope “spielt für den Hut”, da sollte man sich aber nicht lumpen lassen.

Nacht über Sanhattan

So, nach ein paar wirren Tagen nun wieder zurück zum Blog.

Der Sanhattan, SANddorn in der SANderau.
Der SANhattan, SANddorn in der SANderau.

Am vergangenen Samstag war ich mal wieder in der Kellerperle. Zur 1. Sanderauer Kulturnacht. Wohl das Gegenstück zu den Zellerauer Kulturtagen.

Zwar ist die Sanderau nicht das Hipster-Viertel wie die Zellerau, das Rentner- und Studentenviertel hat seit diesem Abend aber ein eigenes Getränk: den Sanhattan, ein Mix aus Sanddorn(likör?), Whiskey und was weiß ich noch. Den fanden nicht alle lecker, aber mir — als Sanderauer — hat er geschmeckt. Nach zwei Gläsern musste ich aber die Segel streichen, das Zeug hat es in sich.

Fünf Jahre Kellerperle wurde mit dieser Kulturnacht auch gefeiert. Nach schwierigen bürokratischen Anfängen ist das “offene, soziokulturelle, unkommerzielle und selbstverwaltete Kulturzentrum” unter der Stadtmensa ein fester Bestandteil der Kulturszene Würzburgs geworden, vielleicht sogar ein wenig der Nachfolger des AKW.

Der Job lässt mir viel zu wenig Zeit, die Kellerperle oft zu besuchen. Obwohl sie fast um die Ecke (oder um drei) von meiner Wohnung liegt. Aber wenn, dann war es immer sehr gemütlich und entspannt — und das mag ich.

Gut aufgelegt hat in der Nacht noch Rolande Garros — so hieß der körperlich sehr engagierte DJ angeblich. Hat einen ziemlich feinen Beat gemixt.

dj-kellerperle

Und dann natürlich Hildegard von Binge Drinking, über deren Bandnamen ein älterer Mann vor der Kellerperlen-Tür fanatisch diskutiert — oder besser gesagt sich aufgeregt. Wie man eine Band nach “Komasaufen” nennen könne, wo doch Millionen von Menschen im Land an Alkoholismus erkrankt sind und dazu noch eine mittelalterliche Mystikerin missbrauchen, und das alles wegen eines billigen Wortwitzes? Das konnte der guten Mann einfach nicht verstehen, darum wollte er auch mit jedem Gast darüber reden.

hildegard-bingedrinking-kellerperle