The same Mariä Himmelfahrt as usual

Ein Feiertag naht und schon staut sich das hungrige Volk vor und in den Lebensmittelmärkten der Region. Den Drang, sich auf das Ende der Welt gerade vor Feiertagen vorzubereiten, gab es schon vor der Corona-Pandemie. Und traditionell stehen auch vor solchen Feiertagen die Leute vor und im Würzblog Schlange. Also metaphorisch gesprochen.

Rund 100 Besucher sind bisher heute auf auf alten Blogbeiträgen von mir gelandet, die mit Mariä Himmelfahrt zu tun haben. Fast alle kamen über Suchmaschinen, bei wenigen konnte ich auch die Suchanfrage selbst in meiner — anonymisierten — Auswertung sehen. “mariahimmelfahrt veitshöchheim auf” oder “geschäfte offen kitzingen mariä himmelfahrt 15 august” wird beispielsweise gesucht.

Machen wir es kurz: Ihr findet die Auflistung aller unterfränkischen Gemeinden, bei denen Mariä Himmelfahrt kein Feiertag ist, in der Datenbank des Statistischen Landesamts ins Bayern. In diesen Gemeinden leben also mehr Protestanten als Katholiken und darum haben dort die Geschäfte am 15. August 2020 auch geöffnet. Und ja, Kitzingen ist da auch dabei.

Und daran ändert sich auch so gut wie nie etwas. Zuletzt 2014, als die Ergebnisse des Zensus von 2011(!) in die regionale Feiertagsregelung einflossen. Der nächstes Zensus ist für kommendes Jahr geplant — obwohl eine Verschiebung um mindestens ein Jahr wegen der Pandemie recht wahrscheinlich ist. Und bis diese Ergebnisse sich dann wieder in der Regelung an Mariä Himmelfahrt bemerkbar machen wird — falls überhaupt –, dauert es wieder ein paar Jahre. Ihr wisst doch — in Bayern werden Daten ja noch in Papierform gesammelt, wie wir nun alle wissen.

Bis dahin müsst ihr nicht nach der Feiertagsregelung an Mariä Himmelfahrt googeln, schaut euch lieber einen zufälligen Artikel im Würzblog an. Wäre allerdings doof, wenn es doch wieder einer über Mariä Himmelfahrt wäre. 😉

ralf

Blogger, Podcaster, Webentwickler und freier Journalist

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2 Antworten

  1. DayLight sagt:

    Ich stand Samstags vor 2 Bäckereien und alles war zu 🙁

  2. Hazamel sagt:

    Aus sicherer Quelle weiß ich, dass das Destatis unter Digitalisierung nicht das Einscannen von Faxen versteht 😉

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