Jahresrückblick 2020
Zeuch

Rückblick 2020 in Handyfotos: April

Im April 2020 geht der Lockdown erst Mal weiter — und wird dann wieder langsam gelockert.


Beim ersten Mal war es noch komisch, heute völlig alltäglich — mit Mund-Nasen-Schutz einkaufen.


Noch nie habe ich die Straße so leer gesehen, wie im Lockdown. So wie hier Anfang April an einem Samstagvormittag in der Neubaustraße. Ich musste mich für das Foto nicht beeilen — es kam über lange Zeit kein einziges Auto.


Nächste Unterstützungsaktion: Die Bäckerei Brandstätter schließt die Filialen in der Innenstadt, es ist einfach zu wenig los. Ich kaufe eine Kundenkarte mit einer dicken Aufladung. Bis heute noch unangerührt.


Wir haben sonst auch schon gerne Brettspiele gespielt, aber nun wird es fast zur täglichen Abendbeschäftigung. Gerne auch alte Klassiker wie „Das Labyrinth der Meister“.


Schon im ersten Lockdown hatte ich im Blog ein OutInt-Spiel veranstaltet. Es wurde mir nicht nur mit unterhaltsamen Spielrunden gedankt, sondern sogar mit Schokolade im Briefkasten.


Ich war sehr froh, dass ich im Lockdown noch Bücher und Comics kaufen konnte, die mir dann geliefert wurden. Win-win.


Es war bei weiten nicht alles schlecht in diesem Jahr. Ich hatte Zeit und auch Muse, um Ukulele lernen. Oder ganz allgemein Musik machen, ein paar Synthesizer darf ich seit diesem Jahr auch mein eigen nennen. Ich bin immer noch nicht mehr als blutigster Laie, aber es macht mir wahnsinnig Freude.


Es war das Jahr des Balkons bei uns. Wir hatten ja Zeit uns um die Pflanzen zu kümmern, und die dankten es uns mit einer üppigen Ernte. Im April fing das botanische Wunder an.


Ja, Kaffee war wichtig in dieser Zeit. Die Cafés hatten zu, der Vollautomat ist im Büro und ich im Homeoffice. Also gab es mehr Kaffee daheim.


Aber ab dem 12. April gab es die ersten Lockerung im Lockdown. Cafés zum Beispiel durften To-go verkaufen. Ein Lichtblick für mich.


Auch die Würzburger Gastronomie leidet unter der Schließung im Lockdown. Und stellt als Mahnung symbolisch leere Stühle auf den Markplatz.


Die Wuerzburg Web Week findet nicht im April statt, noch war sie auf unbestimmt verschoben. Aber der Podcast-Event von Patrick, Lukas und mir fand planmäßig statt — nur eben in der Videokonferenz. Aber mit Wein.


Neu bei meinen Haushaltsarbeiten — Masken waschen. Die Tätigkeit zieht sich durch das ganze restliche Jahr durch.


Im März wurde das Klopapier knapp, im April war die Hefe dran. Das Volk backt sich wohl einen Wolf. Auf die Idee, Hefe einfach mit Mehl und Wasser zur vermehren und auf Vorrat einzufrieren, bin ich zum Glück schon vor Corona gekommen.


Eine neue Ära beginnt auf dem Balkon: ich habe einen Grill, wenn auch nur ein kleiner Elektrogrill. Der kam in der sonnigen Corona-Zeit schon oft zum Einsatz.


Nach langer Zeit regnete es Ende April mal wieder. So schön das mit dem sonnigen Frühling war — es war viel zu trocken. Aber die Folgen des Klimawandels traten im Corona-Jahr etwas in den Hintergrund.


Ein schöne Spendenaktion: Fotograf Thomas Berberich machten gegen eine Spende für die Würzburger Kindertafel Portraits von Menschen mit Maske. Ich saß als einer der ersten auf seinem Stuhl im Studio.


Lockdown ist Puzzlezeit. Bei uns in der Wohnung entstand ein 4000-Teile-Puzzle. Kaum mit meiner Beteiligung, dafür habe ich die Nerven nicht.

Blogger, Podcaster, Webentwickler und freier Journalist

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