Gestern habe ich schon beim Herumbasteln gemerkt, dass der Wasserstand im Main sich langsam nach oben schiebt. Und beim Morgenspaziergang am Main in der Sanderau war deutlich zu sehen, dass sich da über Nacht etwas getan hat. Denn der Fußgängerweg auf der Mainseite war über weite Strecken überschwemmt, der Graf-Luckner-Weiher ist mit dem Fluss verschmolzen. Ab 2,9 Meter Pegel passiert das, als ich um 11 Uhr dort war, lag der Pegel schon bei 3,12 Metern — aber damit noch 28 Zentimeter von der Hochwasser-Meldestufe 1 entfernt.

Der Fußgängerweg an den Mainwiesen ist überflutet – Schaukeln geht aber noch.

Auf dem noch trockenen Fahrradweg drängten sich also die Fußgänger, Massen an Joggern und auch ein paar bremsunwillige Fahrradfahrer. Was passiert eigentlich, wenn der Pegel noch deutlich weiter steigt und die gesamten Mainwiesen überflutet sind? Wo joggen dann alle in dem Viertel? Und treten die Sportradfahrer in die Pedale? Der Bewegungsdrang in der Corona-Krise ist groß. Oder schwimmen dann alle?

 

Veröffentlicht von ralf

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