Frängisch,  Kultur

Zwiebelkirchweih „to go“?

Es ist der 24. und es ist August. Und damit ist es der Tag, an dem früher™ die Kreuzbergwallfahrer nach ihrer mehrtägigen Pilgerreise nach Würzburg zurückkamen. Und es ist der Tag, an dem zur Begrüßung der Wallfahrer die Zwiebelkirchweih in der Semmelstraße stattfand.

Dieses Jahr ist wie im Jahr zuvor wegen der Corona-Pandemie alles anders. Die Wallfahrer kehren, wenn überhaupt, nur in kleinen, privat organisierten Einzelgrüppchen nach Würzburg zurück, den Abschlussgottesdienst gibt es im Livestream. „To go“ nennt die Bruderschaft zum Heiligen Kreuz dieses Ersatzformat, dass sie mit Videoimpulsen und Texten unterstützte.

Die Zwiebelkirchweih gibt es darum 2021 auch nicht. Vielleicht sollte ich heute die virtuellen „To-go“-Wallfahrer mit einem Getränk „to go“-Getränk aus der Semmelstraße begrüßen. Den Livestream lass ich aber lieber weg.

Mensch, die Zwiebelkirchweih geht mir echt ab. Lief sie in den Jahren davor schon nicht mehr so toll, hab ich jetzt etwas Sorge, ob sie im kommenden Jahr — so die Wallfahrer wallfahren werden –, überhaupt wieder stattfindet. Ich fände es sehr schade, wenn nicht.

Blogger, Podcaster, Webentwickler und freier Journalist

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