Das Fediverse: Soziale Medien ohne Facebook, Twitter und Co

Wie die regelmäßig Leserinnen und Leser des Würzblog wissen, habe ich vor über zwei Jahren meine aktive Teilnahme bei fast allen kommerziellen Social-Media-Plattformen beendet– allen voran Facebook, Instagram und Twitter. Allerdings habe ich die sozialen Netzwerke an sich nicht aufgegeben, sondern bin in das Fediverse gewechselt, der Welt der freien, föderierten und dezentralen sozialen Netzwerke. Und im Rahmen der Wuerzburg Web Week 2022 werde ich am Sonntag, 23. Oktober, von 16 Uhr bis 17.30 Uhr über Senfcall.de (BigBlueButton) zum Fediverse eine(n) Vortrag/Demonstration/Diskussion/Fragerunde machen.

Im Grunde ist es mir wurscht, wieviel Menschen sich zu der Session zuschalten, solange es die Senfcall-Server aushalten. 😉 Wer mag, kann sich aber hier im Blog in den Kommentaren „anmelden“ oder — wer schon einen kleinen Schritt ins Fediverse wagen will –, auf meiner (Test)-Mobilizon-Instanz.

Hier schon mal der Link zur Videokonferenz: https://lecture.senfcall.de/ral-057-uyi-1nb

Die Session richtet sich vor allem an Menschen, die noch nicht im Fediverse daheim sind. Aber natürlich sind trotzdem alte Fedinauten gerne gesehen. 🙂

Und hier der offizielle Ankündigungs-Text der Veranstaltung

Hassposts, gieriges Datensammeln, Kommerz – es gibt viele Probleme mit den großen Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram. Dabei gibt es schon jetzt freie Alternativen, bei denen nicht alles besser, aber vieles anders ist und die zumindest einen Teil der Probleme lösen – im Fediverse.

Das Fediverse ist ein Netzwerk unabhängiger Social-Media-Dienste, welches viele freie Alternativen zu den kommerziellen Plattformen bietet. Statt Twitter, Instagram, Youtube, Facebook gibt es beispielsweise Mastodon, Pixelfed, Peertube oder Friendica. Alle sprechen eine gemeinsame Sprache — ActivityPub — und können miteinander kommunzieren. Seit Jahren wird das Fediverse in der Fachpresse immer wieder mal erwähnt und immer wieder mal totgesagt, obwohl es stetig weiterentwickelt und wächst – sogar wenn kein Multimilliardär Twitter kaufen will.

Welche Netzwerke es gibt und wie sie funktionieren, was Vorteile, aber auch Nachteile des Fediverse sind, zeigt Ralf Thees in der Sonntagssession. Und auch, wie es sich anfühlt und welche Auswirkungen es hat, die großen kommerziellen Netzwerke zu verlassen und digital im Fediverse zu leben.

Dabei darf gerne Kaffee getrunken und Kuchen gegessen werden.

Die Veranstaltung ist eine reine Onlineveranstaltung als Videokonferenz über BigBlueButton (datenschutzfreundlich über senfcall.de)

2 Gedanken zu „Das Fediverse: Soziale Medien ohne Facebook, Twitter und Co“

  1. Monk meldet sich zu Wort: Warum wird auf der Wuerzblog-Startseite der Eintrag vom 21.10. oberhalb des 24.10. angezeigt? Eigentlich doch umgekehrt chronologisch, oder?! Lieben Gruß

    Antworten
    • Erwischt! Den Beitrag hatte ich vor der Web Week auf der Startseite „angepinnt“ und vergessen das danach wieder rückgängig zu machen.
      Danke Frau Monk! :-*

      Antworten

Schreibe einen Kommentar