Fliegende Haie und fliegenden Jahre

Vor ein paar Wochen schrieb ich doch, dass ich bei der Jazz-Jam-Session im Chambinzky die meiste Zeit zu den jüngsten im Raum zählte. Nun, kommenden Freitag habe ich die Gelegenheit, den Spieß mal umzudrehen.

Für meine zauberhafte Begleitung und mich habe ich Karten für ein Konzert im B-Hof gekauft. „Fliegende Haie“ treten dort auf. Das Elektro-Pop-Duo haben wir zufällig vor ein paar Jahren im Chambinzky gehört und die haben uns da sehr gefallen.

Auch wenn ich vielleicht altersmäßig nicht so ganz zur Zielgruppe der Band gehöre und auch wenn ich sicher nicht wild in der ersten Reihe, sondern verhalten der letzten Reihe herumzappeln werde, freue ich mich doch auf das Konzert.

Ja, das ist schon eine seltsame Sache, das mit dem Alter und dem Altern. Ich ertappe mich schon manchmal dabei, dass Gedanken bei mir aufkommen, wie „Kann ich da noch hingehen? Ist das nicht komisch für die anderen?“ Aber andererseits will ich auch nicht von Konzerten fernbleiben, einfach nur, weil ich der Vater der Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne sein könnte. Wenn mich die Musik doch interessiert, was soll ich machen? Mich selbst altersdiskriminieren? Das ist doch auch doof.

1 Gedanke zu „Fliegende Haie und fliegenden Jahre“

  1. Aber spätestens, wenn man mit „Au weia, jetzt kommt der Jopi!“ angesprochen wird, sollte man es lassen 😉

    (Gerade merke ich, dass die Pointe nicht funktioniert, weil die jungen Leute ja gar nicht mehr wissen, wer Jopi Heesters war.)

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