Schon komisch wenn die Mainpost darüber schreibt, aber die nicht zu Wort kommen lässt, um die es eigentlich geht: uns Wallfahrer. Der Zug durch die Semmelstraße ist immer was ganz besonderes und mir geht immer das Herz auf, wenn uns viele Verwandte und Freunde begrüßen. Unbeschreiblich!!! Aber ganz ehrlich: die Zwiebelkirchweih ist vielen Wallfahrern nicht so wichtig. Wir Sie richtig schreiben, die meisten gehen nach dem Gottesdienst (wir wurden vom Bischof begrüßt!) nach Haus und baden ihre Füße in kaltem Wasser. Manche gehen natürlich danach zur Zwiebelkirchweih (ich dieses Jahr auch) und von denen essen manchen bestimmt auch gerne ein Stück Zwiebelkuchen. (ich nicht.) Aber den jetzt zum heiligen Mahl der Wallfahrer hochzustilisieren wie es die Mainpost macht, ist völlig daneben. Ich hatte das Gefühl das schreiben Leute die noch nie auf der Zwiebelkirchweih waren und sich da etwas angelesen hatten. Dass die Zukunft der Zwiebelkirchweih jetzt ein Politikum wird empfinde ich als sehr seltsam. Ich freue mich wenn es eine Zwiebelkirchweih den Wallfahrern zu Ehren geben wird, weil die Leute es von sich aus wollen. Nicht weil sie es machen müssen damit es noch ein Fest in Würzburg gibt. Da soll kein Ausschuss gegründet werden oder Koordinatoren bestimmt werden. Wenn die Wirte in der Semmelstraße Lust darauf haben, dann gern. Wenn nicht, dann eben nicht. Ob es Zwiebelkuchen gibt oder nicht oder ob er nach einer Stunde ausverkauft ist, ist völlig belanglos. Für uns ist das wichtige die Leute in der Straße die uns begrüßen. Und da werden bestimmt immer welche da sein solange es die Kreuzbergwallfahrt geben wird.