Ein Fleck namens Mondfinsternis

Der Hobby-Astronom in mir hatte ja schon ein schlechtes Gewissen, dass ich lieber ein bisschen länger bei einer Geburtstagsfeier geblieben bin, anstatt rechtzeitig zu Hause mein Teleskop auf dem Balkon für die totale Mondfinsternis heute am Sonntagabend klarzumachen.

Dann kam ich doch gerade noch rechtzeitig zu Hause an, nur um erst mal zu merken, dass der Mond hier in der Sanderau für mich noch hinter einem Haus versteckt ist. Und als er dann noch mal den Giebel überschritten hatte, war es schon so wolkig, dass im Grunde nichts mehr zu erkenne war als ein etwas nebliger Fleck in Sichelform. Das war 2015 und selbst 2019 viel besser für mich (ok, dafür auch viel später nachts und viel kälter).

Naja, Mondfinsternisse sind gar nicht so selten, Ende 2028 bis Ende 2029 gibt es dafür gleich dreimal totale Mondfinsternisse, die man in Europa sehen kann. Da wird es doch einmal einen klaren Himmel in Würzburg geben. Totale Sonnenfinsternisse gibt es da viel, viel seltener. Ich müsste 110 Jahre alt werden, um mal eine in Deutschland sehen zu dürfen — wenn da der Himmel nicht auch völlig wolkenverhangen sein wird wie damals im Jahr 1999. Aber die totale Sonnenfinsternis im kommenden Jahr ist auf den Balearen zu sehen. Hmmm, vielleicht sollte ich schon mal Urlaubspläne schmieden.

2 Gedanken zu „Ein Fleck namens Mondfinsternis“

  1. I’m so sorry to bother you… (I can’t find your email address, so please forgive me for posting here…)
    I’m having some issues with plugins in WordPress (a year before). Could you please help?

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