Unklassisch klassisches Bloggertreffen. Klasse!

In anderen Jahren wurde es Frühjahrsbloggertreffen in Würzburg genannt, bei den Temperaturen gerade aber lieber Bloggertreffen am 3. März.

Hach, der Frühling naht! Mit einer Arschkälte allerdings. Aber angeblich soll es bis zum Wochenende wieder besser werden, dann muss ich beim Bloggertreffen nicht so frieren.

Ach ja, darum geht es eigentlich: Es ist wieder Bloggertreffen in Würzburg. Am klassischen 3.3. des Jahres, diesmal ein Samstag. Leider führt der Samstag dazu, dass das Treffen weniger klassisch nicht im Gehrings stattfindet — das ist an dem Tag komplett voll und ausgebucht –, sondern im Café Klug in der Peterstraße. Ab 19 Uhr.

Eingeladen sind alle aus und um Würzburg, die bloggen. Egal wie alt, neu, groß, klein, professionell, hobbymäßig, rot oder gelb das Blog ist. Vielleicht lockt ja auch die Würzburg Web Week, die ab Montag losgeht, ein paar neue Bloggergesichter in Café Klug, ich würde mich sehr darüber freuen.

Um es wieder klassisch zu machen: Wer mag, darf sein Kommen, Fernbleiben oder Unwissen hier in den Kommentaren hinterlassen. Oder beim Facebook-Event oder im Hubzilla Würzblog-Channel.

Es kommen

Es kommen vielleicht

Es kommen nicht

Bloggerlesung bei der WueWW: Vom Byte zum Buch

Bei der Würzburg Web Week lesen drei Blogger aus ihren digitalen und gedruckten Machenschaften. Ulrike Schäfer, Heidi “Moggadodde” Luger und Ralf Thees sind am 6. März im Tiepolo-Keller zu hören, live wie nie zuvor.

Nächste Woche ist die Würzburg Web Week – ein großes Ding, größer als im Vorfeld gedacht. Eine Woche lang zeigt Würzburg, was es im Bereich “Digitales” zu bieten hat. Dazu gehören viel Technik- und Unternehmenskram, aber dazu gehören auch die Blogger in der Stadt.

Und die Blogger lesen. Naja, zumindest drei davon, Heidi “Moggadodde” Luger, Ulrike Schäfer und ich, Ralf Thees. Am Dienstag, 6. März, tragen wir um 20 Uhr im Tiepolo-Keller (Innerer Graben 22) aus unserer digitalen und gedruckten Machwerken vor.

Gerade haben wir die Lesung festgeklopft — und es sieht nach einem wirklich unterhaltsamen Abend aus, so unterschiedlich wir Drei auch schreiben. Es wird längere Texte geben, kurze Texte und ganz, ganz kurze Texte, dazu ein wenige Plauderei, mundverlesen von den Autorinnen und dem Autor.

Und obwohl es so ein toller Abend wird, kostet das Ganze keinen Eintritt. Einen sehr dicken Geldbeutel darf man trotzdem mitbringen. Denn wir lesen für einen guten Zweck, den Verein Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff (die Webseite ist übrigens ebenfalls ein Blog. 🙂 ). Es darf also reichlich gespendet werden, nach oben gibt es da kein Limit.

Neuer Podcast: Die Rufbereitschaft der Notaufnahmeschwester

Die Notausnahmeschwester kann nicht nur schreiben, sondern auch reden. Und das kann man sich jetzt anhören.

Beim Bloggertreffen am Weihnachtsmarkt haben wir noch darüber gequatscht, die Notaufnahmeschwester hat nicht lange gefackelt mit ihren eigenen Podcast gleich mal den ersten Vorsatz für das neue Jahr umgesetzt.

Schön, dass es einen weiteren Podcast in Würzburg gibt. Hau rein, Schwesti! 🙂

Eine interessante und unterhaltsame erste Folge der Rufbereitschaft hat die Notaufnahmeschwester da produziert, mit der wundervollen Hebamme Yasmin als Gast.

https://soundcloud.com/user-77187698/die-rufbereitschaft-der-poscast-der-notaufnahmeschwester

Wintervögel an einer Hand abgezählt

Es wurde wieder aufgerufen, einen Stunde lang Vögel zu zählen. Und das habe ich ohne zu frieren auch gemacht.

Am Freitag war mal wieder Zeit, einen kleinen Beitrag für die Wissenschaft zu leisten.Nämlich Vögel zählen. Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern hat wieder vom 5. bis 7. Januar 2018 zur Beteiligung bei der “Stunde der Wintervögel” aufgerufen. Und wie fast in jedem Jahr bin ich dem Ruf nachgegangen.

Es war diesmal recht geschmeidig. Habe ich in anderen Jahren eine Stunde lang bei Minusgraden draußen ausgeharrt, war das in diesem bei plus neun Jahr ein Klacks. Mütze und Handschuhe hatte ich zwar an, nötig waren die aber gar nicht unbedingt. Der Thermobecher mit Kaffee war da weitaus hilfreicher. 🙂

Eine Elster auf dem Dach den Nachbarhauses.

Die 60 Minuten auf dem Balkon waren gefühlt schnell vorbei. Sehr viele Vögel habe ich aber nicht gesehen. Die Sanderau wird immer dichter verbaut, ein sexy Vogelparadis ist das nicht mehr.

Klar ist hier mitten in der Stadt nicht mit sonderlich Vögeln zu rechnen, aber früher war nicht nur mehr Lametta, sondern auch mehr Grün in der Innenstadtnähe. Bestes Beispiel der Garten vor dem Haus, in dem ich wohne. Da ist nur noch eine kleiner Rasenstreifen geblieben, vor zwei Jahren standen noch viele Bäume und Sträucher an der Stelle, wo nun ein dreistöckiges Wohnhaus steht. Schade nicht nur für mich, sondern auch für die Vögel.

Aber es geht bei der Stunde der Wintervögel nicht darum, möglichst viele Vögel zu zählen. Auch eine Null wäre ein ebenso wertvolles Ergebnis. So so schlimm war es dann doch nicht.

Gesehen habe ich in der Zählzeit am Freitagnachmittag zwei Tauben, eine Elster und fünf Amseln. Immerhin, auch wenn jeweils die Finger einer Hand zum Zählen gereicht haben. In Grunde hatte ich noch eine zweite Elster und nochmal zwei Amseln beobachtet, aber man reicht nur die höchte Zahl gleichzeitig gesichteter Vogelarten im Online-Formular ein. Hier geht es um Statistik, darum ist es auch so wichtig, das viele Beobacher mitmachen. Mal sehen, wie die Zahlen für Würzburg aussehen werden.

Und für nicht so wahnsinnig Vogelkundige wie mich gibt es auf der Webseite des Projekts auch noch die wichtigsten Vogelarten in Deuschland in Bildern zu sehen, dazu auch noch die jeweilige Vogelstimme zum anhören. Ok, die Amseln, Tauben und Elstern habe ich noch so erkannt. 🙂

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https://www.youtube.com/watch?v=C_4nP26yAY8

In der Schlangengruber

Wer glaubt, am Weihnachtsmarkt in Würzburg müsse man nur für Glühwein lange anstehen, konnte sich am Samstag eines anderen belehren lassen.

Samstagsvormittags laufe ich über den Würzburger Marktplatz. Die Buden des Weihnachtsmarkts hatten noch nicht geöffnet, die Marktleute bereiteten sie aber schon so langsam auf den langen Tag vor.

Für einen Adventssamstag war nicht so viel los auf dem Marktplatz. Bis ich vom Unteren Markt am Schönborn entlang auf den Oberen Markt gehe. In der Gasse vor mir, zwischen Häuserwand und der ersten Budenreihe, sehe ich weiter vorne eine Menschentraube.

“Ah”, denke ich mir, “da wir wohl der erste Glühweinstand schon geöffnet haben.” Ich gehe ein Stück weiter und erkenne, dass das keine Menschentraube, sondern eine Menschenschlange ist.  Und zwar ein lange Schlange. Wird am Ende irgendwo auf dem Weihnachtsmarkt richtig guter Glühwein ausgeschenkt?

Anstehen für Karten für Monika Gruber im CCW – nur ein Ausschnitt der langen Schlange.

Mittlerweile ist mir das Ausmaß der Schlange klar geworden. Sie reicht vom Falkenhaus quer über den Marktplatz bis etwas zu Apotheke, dann senkrecht hoch bis zu den Straßebahnschienen, an denen sie noch etwa zehn Meter weiter weiter Richtung Dom reicht — und dort immer weiter wuchs.

Jetzt musste ich doch mal eine Frau in der Schlange fragen, warum sie dort ansteht. “In der Touristeninformation werden ab 10 Uhr Karten für Monika Gruber verkauft.”

Aha. Monika Gruber. Die Kabarettistin. Nicht dass ich etwas gegen Monika Gruber hätte. Genauso wenig, wie ich für Monika Gruber habe. Aber ich muss wohl etwas Entscheidendes in Frau Grubers Karriere verpasst haben. Zumindest den Teil, wie sie es auf einmal geschafft hat, mehrere hunderte Menschen dazu zu bringen, sich an einem Samstagvormittag bei einer Saukälte ewig lange für Karten für ihre Vorstellung im CCW anzustellen.

Die Theorie mit dem richtig guten Glühwein fand ich irgendwie besser.

 

Jingle Blogs

Besinnlich oder besinnungslos: die Würzburger Blogger dürfen sich wieder auf dem Weihnachtsmarkt treffen – und später im Gehrings in der Neubaustraße.

 

Na, so ein bisschen Winter ist sogar in Würzburg angekommen, leise Adventsstimmung schleicht sich in die Herzen mancher Menschen. Bei mir noch nicht so recht.

Das wird sich aber wohl am Dienstag, 12.12., ändern. Da darf ich mein Herz hoffentlich im Kreise wohltuender Bloggerseelen wärmen, besinnliche oder besinnungslose Gespräche führen, gleich einem Adventskranzbrand funkendsprühend Ideen austauschen.

Denn es ist Aventsbloggertreffen in Würzburg. Wie immer zuerst ab 18.30 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt gegenüber des Feuerzangenbowlenstands (da ist glaube ich wieder der italienische Spezialitätenstand). Dann, so etwa ab 20.30 Uhr, geht es weiter im warmen Gehrings in der Neubaustraße.

Dazu eingeladen ist jeder, der sich irgendwie als Blogger in und um Würzburg — oder auch von weiter weg — sieht.

Ich würde mich freuen, möglichst viele von euch Bloggern zu sehen, egal ob ich euch schon kenne oder nicht. 🙂

Wer mag, darf wie immer sein Kommen, Fernbleiben oder die Unentschlossenheit in den Kommentaren ankündigen. Wer unbedingt will, auch beim Facebook-Event.

Es kommen

Es kommen vielleicht

Es kommen nicht

 

Würzburg Web Week: Es gibt drei Neuigkeiten

Noch ist die Würzburg Web Week im März in der Planungsphase. Aber es gibt schon die ersten konkreten Neuigkeiten um das “Festival der digitalen Gesellschaft”.

Vom 5. bis 12. März 2018 wird es die Würzburg Web Week geben. Zu dieser Woche, in der – hoffentlich – viele unterschiedliche Veranstaltungen rund im Internet und Digitalisierung stattfinden werden, gibt es jetzt drei Neuigkeiten.

  • Die erste Veranstaltung, von der ich weiß, steht schon fest: Es wird einen 24-Stunden-Podcast geben, und zwar mit meiner Beteiligung. Wenn Alex, mein Podcastpartner in der Würzmischung keine Zeit hat, dann nur mit meiner Beteiligung. Und Gästen natürlich. 😀 Datum und Ort in der WueWW sind noch nicht klar, das hängt auch von den anderen Veranstaltungen ab, die ich vorhabe zu planen.
  • Die WueWW ist seit vergangenem Dienstag beschirmt, hat also einen Schirmherrn. Gunther Schunk verkündete bei der Social Media Business Lounge, dass Oberbürgermeister Christian Schuchardt höchstpersönlich das übernimmt — Chefsache also.
  • Uuuuuund — die Webseite der Würzburg Web Week ist online, unter wueww.de. So gut wie. Zumindest gibt es einen Countdown und man kann sich schon mal für einen Newsletter anmelden. Aber da wird sich bestimmt bald was tun. Und schön finde ich den Titel der Seite: “Festival der digitalen Gesellschaft Würzburgs”. Hat was! 😀

WürVar: Gratulation und strümpfiges Ende

Das mit der längsten Varieté-Show hat das WürVar-Team super hinbekommen. Bloß hätte der Abschluss der Mammutveranstaltung besser laufen können.

Ja, jetzt hat das WürVar wirklich Geschichte geschrieben. Die Nonstop-Varieté-Show hat ihr Ziel heute Nacht erreicht — über 100 Stunden lang standen ständig  Künstler auf der Bühne im Kulturkeller des Bürgerbräugeländes, der Weltrekord-Titel wandert — wenn er anerkannt wird — nach Würzburg.

Andy Sauerwein, am zweiten oder dritten Tag.

Super, dass so viele Künstler mit zwei bis zehn Minuten an der Show teilgenommen haben.

Aber der eigentliche Respekt gehört bei mir dem WürVar-Team, das nicht nur die sechs Tage im Dauereinsatz war, sondern schon noch die Tage davor und bestimmt auch noch ein paar Tage danach. Hut ab und schlaft euch jetzt aus!

Eigentlich sollte das WürVar am Sonntag noch auslaufen, von 8 Uhr bis 14 Uhr war noch ein festes Programm geplant. Und da wäre ich auch gerne dazugekommen, das wäre das einzige Mal gewesen, dass ich das WürVar länger als nur ein paar Minuten hätte besuchen können.

Doch als ich so um 10 Uhr in den Livestream schaute, was dort gerade so passiert, waren nur leere Stühle und vor allem eine leere Bühne zu sehen.  Also auf die Webseite geschaut und dann auf die Facebook-Seite.  Nichts zu lesen, dass irgendwas abgesagt worden wäre. Mehr Klarheit brachte ein Beitrag auf der Facebook-Seite der  Band Singvøgel, die eben bei diesem musikalischen Frühschoppen hätten auftreten sollen und wollen.

Tja, wir sind nun leider doch nicht Würvar. :-/Nachdem wir gestern zum Füllen der drohenden nächtlichen Programm-Lücke…

Posted by Singvøgel on Samstag, 25. November 2017

Dass die Musiker nun angepisst sind, kann ich völlig verstehen. Ebenso wie ich verstehen kann, dass das WürVar-Team vielleicht nach dieser Mammutaufgabe völlig platt ist. Das hätte aber allen im Vorfeld klar sein sollen.

Und auch wenn der musikalische Frühschoppen dann vielleicht nicht mehr zu dem Rekordversuch gezählt hätte, wäre es doch ein schöner Abschluss des WürVar gewesen. Doch sang- und klanglos nichts zu machen, fand ich nicht so nett.  Oder zumindest im Programm darauf hinweise, dass der Sonntagsprogramm nach den 100 Stunden nur stattfindet, wenn die Kräfte noch reichen. Aber so ist es — bei allem Respekt vor der und aller Freude über die Leistung — etwas strümpfig geendet.