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Testtanzen bei Kudu Soul

Uff, harte Wochen hinter mir. Aber endlich mal wieder ein freies Wochenende vor mir. Wobei — so frei wird es nicht sein. Aber immerhin angefüllt mit angenehmen Dingen für mich in Würzburg.

Zum Beispiel will ich am Samstag endlich mal zu Kudu Soul in den Standard-Keller. Angeblich ist das ein illegitimer, über drei Ecken verwandter und jüngerer Ableger der Disco Fantastique. Von mehreren Seiten wurde mit die Veranstaltungsreihe schon ans Herz gelegt: “Cooler Funk und Soul und so ein Kram, das gefällt dir bestimmt”.

Da will ich gar nicht widersprechen — ich will es aber lieber selbst erleben. Und an diesen Wochenende könnte ich Kudu Soul endlich mal eine Chance geben. Aftershow bei Filmwochenende ist zwar auch gleichzeitig, aber irgendwie werde ich das schon geregelt bekommen.

Darum, wenn nichts Dramatisches in der letzten Minute dazwischen kommt, bin ich am Samstagnacht, 28. Januar 2017, im Standard zu finden. Tanzen oder Cuba-Trinken. Vermutlich beides gleichzeitig.

TanzMarie macht Groovy Xmas Party im Chambinzky

Die Tage sind gerade dunkel, düster und traurig, in jeder Hinsicht. Grund mehr, zu feiern, zu tanzen und sich lieb zu haben.

Auch an den Feiertagen. In einem gewissen Alter sind die Weihnachtstage eine gute Gelegenheit, abends mal wieder auf den Putz zu hauen. Die Kinder sind groß genug und wollen nach dem Familienkram am Tag am Abend lieber zocken. Oder man hat gar keinen Nachwuchs, dann geht es einem wie den Kindern.

Eine schöne Möglichkeit, den ersten Weihnachtsfeierabend am 25. Dezember 2016 zu verbringen, ist die Tanzmarie “Groovy Xmas Party” ab 21 Uhr im Chambinzky. Nette Beats und Grooves habe ich immer bei der Tanzmarie erleben dürfen, mal was anderes als das übliche Beste aus den 70ern, 80ern und 90ern. Oder wie es die Tanzmarie sagt:

“Und, wenn die DJs, weitab gängiger Ü-Tanzmucke, geheime Kostbarkeiten, frische Sounds und nicht ganz alltägliche Grooves aus den Weiten ihres Sounduniversums hervorkramen.
Denn dann erwarten Euch, von 60’ Soul & Funk über Indie und Balkan zu Elektro, extrem tanzbare Beats.”

Die Tanzmarie ist keine Veranstaltung ausdrücklich für Ältere und damit weit weg von betreuten Tanzen beim Midlife Club. Aber als da war, pendelte das Alter meiner Mittänzer so etwa zehn Jahre über und unter mir — zwischen 30 und 50 also, aber auch mit einigen Ausreißern in beiden Richtungen. Wohlfühlzone für mich also! 🙂

Das 12. Adventsbloggertrefen am 12.12.

Alle Jahre … ihr wisst schon. Ja, der 12.12. ist bald wieder da, das magische Datum für das adventliche Treffen der Würzburger Blogger. Wie immer erst auf einen Glühwein/Kinderpunsch/eine andere Flüssigkeit auf dem Weihnachtsmarkt, danach geht es zum Aufwärmen und Absacken ins Gehrings in die Neubaustraße.

Treffpunkt und Treffuhrzeit? Ab 18.30 Uhr am Unteren Markt vor dem Stand mit den italienischen Wurstwaren (ich hoffe, der ist da, wo er in jedem Jahr ist), auf dem Platz, wo auch der Feuerzangenbowlenstand ist (dito). Und so ab 20 Uhr können wir dann ins Gehrings umziehen (wem es zu kalt ist auch schon vorher).

Eingeladen sind all die, die in und um Würzburg bloggen, egal über was auch immer. Und natürlich auch die Blogleser, welche auch immer. Wer Adventsgedichte aufsagen oder Weihnachtslieder singen will, der darf das auch machen. 😉

Wer will, kann hier im Blog sein Kommen oder Fernbleiben zum Bloggertreffen ankündigen. Spontanität ist wie immer aber erlaubt. 😉 Ach ja: Bei Facebook gibt es auch eine Veranstaltung dazu.

Es kommen

Es kommen vielleicht

Es kommen nicht

Das Barcamp Würzburg 2016 naht

Logo des Barcamps Würzburg.
Logo des Barcamps Würzburg 2016.

Von einer guten Tradition zu sprechen, ist beim zweiten Barcamp in Würzburg wohl ein wenig übertrieben. Das heißt, von “gut” zu sprechen, macht da schon Sinn, nur das Wort “Tradition” muss noch ein paar Jahre warten.

Aber wie auch immer, Ende Oktober ist — wie im vergangenen Jahr auch schon — ein Barcamp in Würzburg. Mit Raum-Zeit-Erweiterungen.

Das Barcamp 2016 wird über zwei Tage gehen, von 29. Oktober (Samstag) bis 30. Oktober (Sonntag). Und da die Startup-Werkstatt bei Vogel Business Media im vergangenen Jahr fast schon als allen Nähten platzte, wurden neue Räume gesucht und gefunden — die Fachhochschule am Sanderheinrichsleitenweg. Dort nisten sich dann eben zwei Tage lang Blogger, Entwickler, Podcaster, IT-Junkies, Social-Media-Narren, Nerds, Geeks und Florps. Was ein Florp ist? Keine Ahnung, das werden wir beim Barcamp aber sicher noch herausfinden! 😉

Programm gibt es beim Barcamp keines, das entwickelt sich an den Tagen von selbst. Wer etwas in Workshops oder Vorträgen — sogenannte Sessions — beitragen will, darf das machen — wenn das Thema von den Teilnehmern angenommen wird. Und beim letzten Mal hat das super geklappt, mit einem enorm breiten Spektrum an Themen.

Update: Wer will, kann einen Vorschlag für eine Session schon mal in ein GoogleDocs-Dokument schreiben.

Im Ticketpreis — 25 Euro für einen Tag, 45 Euro für beide Tage — ist die Verpflegung mit drin. Und die war im vergangenen Jahr so sensationell, dass sich alleine dafür schon das Geld gelohnt hat. 🙂

Tickets gibt es noch zu kaufen, vielleicht sollte man mit dem Kauf nicht zuuuu lange warten, denn die Anzahl ist beschränkt.

Wie beim letzten Mal werde ich auch diesmal nicht komplett teilnehmen können — ein Foodbloggertreffen ist an diesem Tag auch noch –, aber ich freue mich schon auf den Austausch und Input an diesen Tagen.

 

 

Theaterfest, losgelöst

Zwischen Arbeit und Urlaub ist mir völlig entgangen, das heute das Theaterfest in Würzburg ist. In meinem Hirn ist über Jahrzehnte eingebrannt — Theaterfest ist, wenn Stadtfest ist. Und das Stadtfest war ja schon am vergangenen Wochenende.

Doch das Mainfranken Theater bricht in diesem Jahr mit dieser Tradition. Was ich für eine gute Idee halte — das Theaterfest ging immer ein bisschen im Trubel des Stadtfests unter.

So ist heute am Sonntag, 25. September 2016, ab 12.30 Uhr das Theaterfest vorm und im Mainfranken Theater in Würzburg. Da hängen Schauspieler und Musiker herum, Stücke werden vorgestellte, es gibt Workshops, Essen, Trinken und Musik.

Und für mich mal wieder eine Gelegenheit, das Theater zu besuchen — sehr oft war ich nicht drin, wie ich zugeben muss.

Im Tal der Arschkarten

Stadtfestwochenende in Würzburg. Das hat mich heute früh um 8 Uhr nicht in die Innenstadt getrieben, ich wollte einfach mal wieder morgens im DOC gemütlich einen Cappuccino trinken und ein bisschen quatschen. Diese Morgenstunden mag ich gern, das Stadtleben ist noch leicht schlummrig und erwacht erst so langsam.

Blaskapelle Winterhausen auf der Main-Post-BühneAber schon gegen 9 Uhr schraubte sich mir Blasmusik aus Richtung Vierröhrenbrunnen ins Ohr. Eine halbe Stunde später bin ich mal hin. Und tatsächlich — auf der Main-Post-Bühne spielt sich die Winterhäuser Blaskapelle wach. Wie ich später gemerkt habe, war für die Uhrzeit vor der Bühne richtig viel los. Etwa fünf Zuhörer gingen ihrer Aufgabe nach und hörten zu. Sicherheitspersonal war mehr da. Auf der Frizz-WVV-Bühne am oberen Markt wenige Minuten später blies ein Blechblasensemble für einen Besucher — halt, mit mir waren es zwei — in ihre Instrumente. Ich frage mich ja schon, warum man um diese undankbare Uhrzeit überhaupt Musikgruppen auf die Bühnen stellt? Da ist so gut wie niemand in der Stadt. Die meisten Geschäfte haben noch zu, die Menschen, die da durch die Straßen huschen sind die, die gleich in den Geschäften arbeiten werden.

Rising End auf der TV-Touring-Bühne.
Rising End auf der TV-Touring-Bühne.

Ab zehn Uhr besserte sich die Lage minimal, die Zuschauerzahlen verdoppelten sich etwa. Aber als ich das Konzert der Jazzini-Jungs an der WVV-Bühne verließ, hat sich auch die Anzahl der Zuhörer halbiert. Am Unteren Markt auf der TV-Touring-Bühne rockte alternativ — übrigens überraschend gut — die junge Band “Rising End“. Da war schon ein bisschen mehr los, aber das Grüppchen vor der Bühne sah verdächtig nach Eltern, Freunde und Verwandtschaft der sechsköpfigen und geschlechtermäßig paritätisch besetzten Band aus.

Black Velvet Band
Black Velvet Band

Auf dem Heimweg hab ich dann die Band gesehen, die die Oberarschkarte beim Stadtfest gezogen hat. Die Black Velvet Band folkte im Durchgang zum Zinkhof. Potenzielle Zuhörer hatten die Wahl:

  1. Sich etwa 30 Zentimeter vor die Folk-Band auf den Gehsteig stellen und ständig die Fußgänger vorbei lassen.
  2. Sich auf die Straßenbahnschienen stellen und sich der Gefahr eines plötzlichen ÖPNV-Todes aussetzen.
  3. Sich auf einen sehr schmalen freien Streifen auf der anderen Straßenseite stellen, mit den Ständen der Murmel unmittelbar im Rücken und trotz Wasserrohrbruch am Hauger Ring alle paar Minuten ein laute und große Straßenbahn vor sich — was ein wenig den Musikgenuss trüben kann.

Da half den drei Jungs nur Galgenhumor. Denn muss man da aber auch haben.

Wer Schlagzeug spielt, neigt zu ausdrucksstarker Mimik.
Wer Schlagzeug spielt, neigt zu ausdrucksstarker Mimik.

 

 

Wer Schlagzeug spielt, neigt zu ausdrucksstarker Mimik.
Wer Schlagzeug spielt, neigt zu ausdrucksstarker Mimik.

Stramu-Quickie und -Quetschi

Nachdem ich am Freitag beim Bloggertreffen war und am Sonntag arbeiten musste, blieb mir für das Stramu in Würzburg nur der Samstagabend.

Stramu 2016 - mit einem normalen Blick auf die Musiker.
Stramu 2016 – mit einem normalen Blick auf die Musiker. Nicht irritieren lassen – das auf dem Bild ist nicht Dominic Fritz, wie auf dem Schild zu lesen, sondern eine Hälfte von Sajul. 😉

Da war bei dem tollen Spätsommerwetter natürlich die Hölle los. Ich hab viel Musik gehört, wie die Künstler aussahen, konnte ich trotz einer Größe von 1,85 Metern nur hin und wieder ausschnittsweise erhaschen — es war ganz schön voll. Und Lust, mich in ein Sichtfenster fünf bis zehn Reihen nach vorne zu quetschen habe ich auch nicht.

Wie in den vergangenen Jahren schon das beinahe übliche Luxusproblem des Festivals. Ich wüsste auch nicht, wie man das ändern könnte — außer nicht mehr so gut und attraktiv zu sein. 😉

Toll war es trotzdem! Viele schöne und originelle Musik gehört und hin und wieder sogar etwas interessantes gesehen … 😉

 

Scallwags, 20 Jahre Rock’n Roll

Nach dem Stramu ging es am Samstag noch mal kurz mit Herrn Nutzschall und Schwester C.   ins Immerhin. Die Fun-Ska-Punk-Rock-Band Scallwags aus Schweinfurt, die noch auf ihrer “20 Years of Rock’n’Roll”-Tour sind, spielte mal wieder in Würzburg.

Scallwags im Immerhin
Scallwags im Immerhin

Ja, die Jungs spielen wirklich so lange, und ich kann mich noch an ihren — soweit ich weiß und mich erinnere — ersten Auftritt im Jugendhaus in Schweinfurt erinnern. Da muss ich wohl so 25 Jahre alt gewesen sein. Schon toll, wenn man so Mitte/Ende Dreißig schon sein 20-jähriges Bühnenjubiläum feiern kann. 😉

Und 20 Jahre danach hat Scallwags eine fette Show im Immerhin abgeliefert, bei Temperaturen, die sogar die Außentemperaturen übertroffen haben.

Es war mir wie immer eine schweißtreibende Freude! 😀 Jane Doe hab ich leider verpasst. 🙁