Archiv der Kategorie: Familie

Kosmische Wanderung auf dem Planetenweg

Das Frühlingswetter am vergangenen Sonntag hat natürlich auch mich rausgelockt. Der Himmel war blau, die Sonne schien. Und beide schufen das Thema des Spaziergangs, denn ich bin den Planetenweg in Würzburg abgelaufen. Motiviert von anderen Ereignissen am Wochenende.

Zur für Sterne und Planeten

Sonne und Infotafel. Der Beginn des Planetenwegs am Spielplatz am Oberen Neubergweg im oberen Frauenland.
Sonne und Infotafel. Der Beginn des Planetenwegs am Spielplatz am Oberen Neubergweg im oberen Frauenland.

Zum einen war am Samstag der Tag der Astronomie in Deutschland, für den ich für die Main-Post zwar einen — wie ich finde — netten großen Artikel geschrieben habe, aber ich durch die Vereinssitzung des mir wichtigen Tay-Sachs-Sandhoff-Vereins keine Zeit hatte (Spenden übrigens immer willkommen 🙂 ), selbst die Sterne und Planeten in der Sternwarte anzuschauen.

Zum anderen gab es in der einzigen Sendung, die ich überhaupt wirklich im Fernsehen anschaue — der Sendung mit der Maus — einen tollen Beitrag über den Frühlingsbeginn beziehungsweise den Jahreszeiten aus astronomischer Sicht. Wirklich ein großartiges Erklärstück! Wer es verpasst hat, sollte sich den Beitrag mit ESA-Astronaut Alexander Gerst und Maus-Moderator Armin Maiwald unbedingt anschauen. Bonbon der Sendung — der Vorspann war auf Klingonisch. 😀

Planeten-Hopping in der Keesburg

Auf jeden Fall lag das Thema Astronomie in der Luft, noch mehr, als es bei mir eh der Fall ist. Gute Gelegenheit also, mal das Sonnensystem abzulaufen – im Maßstab 1:2 Milliarden. Die etwa 12700 Kilometer große Erde ist dann nur noch etwa einen guten halben Zentimeter groß, die Sonne ungefähr 74 Meter entfernt.

Planetenweg Würzburg: Der Saturn am Abtsleiten-Weinberg.
Der Saturn am Abtsleiten-Weinberg.

Klar kann man sich die Abstände der Planeten zueinander tausendfach nachlesen. Aber beim Planetenweg bekommt man ein ganz eigenes Gefühl dafür. Merkur, Venus, Erde und Mars hat man in den ersten Minuten hinter sich, kein Problem.

Dann ein kleiner Zwischenstopp beim Asteroidengürtel mit dem Zwergplaneten Ceres. Da befindet man sich noch am Oberen Neubergweg. Den Jupiter findet man erst um zwei Ecken weiter auf einer Wiese.

Zum Saturn muss man dann schon wirklich weit an den Rand der Weinberge laufen — ein besonders schöner Platz für einen besonders schönen Planeten –, zum Uranus durch die halbe Keesburg zur Sparkasse und der Neptun am Adamibad vorbei im Sieboldswäldchen.

Gemogelter Bonus-Planet

Endpunkt: Der Zwergplanet Pluto.

Im Grunde wäre dort der Planetenweg fertig. Aber der wurde 2011 meiner Ansicht nach von Trotzköpfen eingeweiht. Vielleicht frage ich mal bei der Raumfahrtgruppe Mainfranken und der Volkssternwarte Würzburg mal nach.

Denn der Weg geht weiter bis zum Griechen am Hubland, wo man den 2006 von der Internationalen Astronomischen Union zum Zwergplaneten herabgestuften Pluto findet. Angeblich ist Pluto dort stellvertretend für den Kuipergürtel als Endpunkt des Planetenwegs installiert worden, aber so recht glaube ich das nicht. Der Abstand zur Sonne stimmt auch nicht, der müsste etwa 400 Meter weiter weg sein.

Neben dem Planetenweg ist es auch schön

Keine Horusauge, sondern der Saturn mit Pfeil darunter: Das Wegweiser-Symbol für den Planetenweg in Würzburg.
Keine Horusauge, sondern der Saturn mit Pfeil darunter: Das Wegweiser-Symbol für den Planetenweg in Würzburg.

Als  Wegweiser für den Planetenweg dienen Saturn-Symbole mit Pfeil, teils auf keinen Tafeln, teils auf Bäume gesprüht.  Leider sind gerade die Sprühvarianten nicht immer gut zu erkennen, an manchen Stellen musste ich gut raten, wo es nun weitergeht.

Etwa 2,3 Kilometer ist der Planetenweg lang, laut meiner Messung. Ich habe den Weg aufgezeichnet, den GPS-Track kann man sich runterladen. Das sind nicht die Originaldaten, die wirklich von mir gelaufene Strecke war gut 5 Kilometer lang.

Denn ich bin schon noch ein bisschen oben in der Keesburg rumgelaufen — das Wetter war schön, die Begleitung zauberhaft und ich hatte einfach mal Zeit für den Planetenweg und mehr. 🙂 Und das kann ich euch auch nur empfehlen.

Weitere Planetenwege in und um Unterfranken

Theaterfest, losgelöst

Zwischen Arbeit und Urlaub ist mir völlig entgangen, das heute das Theaterfest in Würzburg ist. In meinem Hirn ist über Jahrzehnte eingebrannt — Theaterfest ist, wenn Stadtfest ist. Und das Stadtfest war ja schon am vergangenen Wochenende.

Doch das Mainfranken Theater bricht in diesem Jahr mit dieser Tradition. Was ich für eine gute Idee halte — das Theaterfest ging immer ein bisschen im Trubel des Stadtfests unter.

So ist heute am Sonntag, 25. September 2016, ab 12.30 Uhr das Theaterfest vorm und im Mainfranken Theater in Würzburg. Da hängen Schauspieler und Musiker herum, Stücke werden vorgestellte, es gibt Workshops, Essen, Trinken und Musik.

Und für mich mal wieder eine Gelegenheit, das Theater zu besuchen — sehr oft war ich nicht drin, wie ich zugeben muss.

O Ringpark, dich muss man mögen

Ja, das Ringparkfest ist nicht das am besten organisierte Fest in Würzburg. Da steht man schon mal gerne eine halbe Stunde in der Schlange, um an Glas Wein zu kommen.

Konzert;Kultur;Musik;Ringparkfest;Würzburg
Abendstimmung beim Ringparkfest

Sei es drum! Es ist auch mit Abstand das schönste Fest in Würzburg. Mitten im Park, kann man an den Bänken sitzen und Wein hören, im Gras herumlümmeln und den vielen Bands zuhören, eine Menge Leute treffen und kennenlernen und sogar die Kinder — falls vorhanden — so für eine Zeit abschieben, dass so sogar Spaß daran haben.

Ja, es war wieder schön am Ringparktfest. Das Wetter war perfekt, nicht zu heiß — im letzten Jahr — und auch nicht zu nass — wie in dem meisten Jahren davor. Die Band waren gut, besonders hat mir gefallen, dass ich Birgit Süss’ Lieder ihrer neuen CD mal hören durfte, da waren schon ein paar sehr nette Sachen dabei. 🙂

 

Frühling International und Infektion lokal

Der Frühling ist heute in Würzburg wieder ganz international. Auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände unterhalb der Festung zeigen Würzburgs Partnerstädte und internationale Gesellschaften beim Frühling International, was sie … nun, vor allem kulinarisch so drauf haben. Immer wieder lecker.

Um so schlimmer, dass  Viren oder Bakterien ihren Frühling lokal ordentlich in meiner Lunge und im Rachenraum feiern. So muss ich auf die finnische Lachssuppe, die schottischen Scones, und was weiß ich noch alles verzichten. 🙁 Hätte es heute nicht aus Eimern regnen können, wie vor ein paar Jahren? Dann wäre der Frühling International vielleicht wieder verlegt worden.

Dario im Fernsehen

Heute ist mit dem Schalttag nicht nur ein seltener Tag, sondern auch Tag der seltenen Erkrankungen. Wer mal hin und wieder beim Bloggertreffen in Würzburg war, kennt die Blogger Folker und Birgit, deren Sohn Dario an Morbus Sandhoff erkrankt ist.

Heute erschien im Bayerischen Rundfunk in der Frankenschau ein kurzer Beitrag über die Familie, in der Mediathek kann man ihn noch anschauen.

Bilder vom Drehtag gibt es im Blog des Vereins Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff. Da noch mehr. Und hier noch was mit Radio.

 

Schlittenschnee, Skischnee oder Speicherschnee?

Schneeweiße Dächer in Würzburg
Schneeweiße Dächer in Würzburg

Weiter geht es mit dem Winter. Heute Nacht hat es in Würzburg wieder ganz gut geschneit — und es schneit immer noch. Das könnte sogar für eine eine Schlittenfahrt reichen.

Im WürzburgWiki sind ein paar Schlittenbahnen in und um Würzburg eingetragen. Wer da noch weitere Bahnen hinzufügen will oder schöne Bilder von Schlittenbahnen hat — immer rein damit in Wiki. Historische Bilder von Schlittenbahnen sind auch gern gesehen. Links zu Videos von rasanten Schlittenfahrten im GoPro-Zeitalter darf man auch gern ins Wiki setzen.

Wem das Schlittenfahren in der Stadt zu langweilig ist — in der Rhön hat es auch ordentlich geschneit, es liegen bis zu teilweise 50 Zentimeter Schnee. Und die meisten Skilifte haben in der Rhön auch geöffnet.

Und wer es heute lieber kuschelig warm haben will und die Natur schonen will, der kann in den Kulturspeicher und sich den letzten Tag der Picasso-Ausstellung geben — da ist es bestimmt rappelvoll.

Schneeblumen auf dem Balkon
Schneeblumen auf dem Balkon

Spendenübergabe mit Artischocken

Am Samstag waren Rööö und ich in offizieller Würzblog-Mission unterwegs. Wir haben das Geld an den Verein “Hand in Hand gegen Tai-Sachs und Sandhoff” übergeben, das wir beim 10. Geblogstag gesammelt haben. Ganze 240 Euro sind dabei zusammengekommen, einen Dank nochmal an alle edlen Spender.

Spendenübergabe von Würzblog an Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff:<br/> Birgit Hardt und Folker Quack (oben), Rööö, Dario und Ralf (unten)
Spendenübergabe von Würzblog an Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff:
Birgit Hardt und Folker Quack (oben), Rööö, Mini-Glücksfee Dario und Ralf (unten)
Außen hart und innen hart - Artischocken, wie man sie nicht grillen sollte.
Außen hart und innen hart – Artischocken, wie man sie nicht grillen sollte.

Die Übergabe haben wir mit vegatarischen und fleischigen Grillen und Wein, Bier und Spezi gefeiert. Lecker war es! 😀 Nur das mit dem Grillen von Artischocken müssen wir noch etwas üben … 😉

Und der Hinweis an die Spender: Das versprochene Video mit Grüßen vom König oder der Glücksfee gibt es bald — der Juli lief arbeitstechnisch leider ganz anders als geplant.

Wer noch an den Verein spenden will, der kann das gerne noch machen! 🙂

Anhang 2b Anhang 2c

 

Havannaduck

Am 16. Mai 2015 ist auf dem Main das Badeentenrennen des Wildwasser e.V. Für den Blogger- und Twitterstammtisch in Würzburg tritt wieder die Havanna Duck an. Die Profisportlerin hat das Würzblog für ein Fotoshooting und ein Interview besucht.

HavannaduckWürzblog: Frau Havanna Duck …

Havannaduck: Nenn mich einfach Havanna, Schnuckelchen!

Havanna, du trittst in diesem Jahr zum sechstem Mal beim Badeentenrennen in Würzburg an. Wie hast du dich auf das Rennen vorbereitet?

Ich habe den Winter diesmal im Trainingslager in der Sanderau verbracht und vor allem an meiner Limettenkette und der Stärkung des Federkleids gearbeitet. Und einige Wochen war ich dann ganz oben im Alkoholregal auf Promillhöhentraining.

Und du fühlst dich gut vorbereitet?

Ich bin hochalkoholisiert!

Das warst du in den fünf Jahren deiner Profikarriere vorher auch schon. Wie kommt es, dass du bisher noch nie einen Platz auf dem Treppchen erreichen konntest?

HavannaduckDas lag nie an mir! Die Badeentenszene ist eine Schlangengrube, da wird mit allen Mitteln gearbeitet. Meine gegnerischen Enten haben sich des öfteren gegen mich verschworen und mich beim Rennen sogar so lange mit Wasser bespritzt, bis ich nüchtern wurde. Oder dieser WüMa-Bus, der sich während des Rennen an mich rangemacht hat … mein Gott, ich bin auch nur eine Ente und aus Plastik … und dann sind da noch die Helfer …

Du meinst deine Vorwürfe aus dem Jahr 2012?

Ja, da hat mit der DLRG den Sieg gestohlen. Ich hatte mich auf den ersten Platz geschwommen, da fingen die an, uns mit Plastikschwimmern zusammenzuschieben. Das hätte die wohl kaum gemacht, wenn ich den Sieg nicht schon in den Federn gehabt hätte.

Deine Sponsoren  des Würzburger Blogger- und Twitterstammtischs glauben aber noch an dich?

HavannaduckAch, das ist mir doch Entengrütze, das sind es alles Idioten, die ein viel zu weiches Herz haben! Nach jedem verlorenen Rennen sagen die “Jetzt trennen wir uns von Havanna”, aber da wetze ich nur meinen Schnabel an ihrem Beinen, nehme die Sonnenbrille ab und schau ihnen treu-doof in die Augen … das funktioniert immer bei diesen Luschen!

Das wollen all unsere männlichen Leser schon immer wissen: Welche Augenfarbe hast du? Du nimmst die Brille in der Öffentlichkeit ja nie ab!

Frag doch die drei jungen Erpel von letzter Nacht! (lacht dreckig)

Keinen Hinweis?

Hmmm … die Augenfarbe ist irgendwo zwischen Escorial Grün und Blutwurst.

Havanna, ich danke dir für das Gespräch!

Ist schon recht! Ich schenk mir noch einen ein, willst du auch einen?

Nein, danke!

Ist dir wohl zu stark?

Ja.

Dann verpiss dich, du Algenteetrinker!