FIN-GER Biennale und Gewinnspiel: Finnische Frauen und außergewöhnliche Architektur

Am 10. Juli 2018 ist wieder die FIN-GER Architektur Biennale in Würzburg. Diesmal ist Finnland am Zug, zwei Architektinnen berichten von ihrer Arbeit und eröffnen ihre Ausstellung. Und hier im Blog gibt es Karten für diese interessante und unterhaltsame Veranstaltung zu gewinnen.

4. FIN-GER Architektur Biennale mit MER aus Helsinki

Ja, es gibt was zu gewinnen. Aber dazu komme ich gleich. Fangen wir doch am Anfang an.

Zum vierten Mal gibt es am kommenden Dienstag, 10. Juli 2018, die FIN-GER Architektur Biennale in Würzburg. Juhani Karanka (FIN) und Matthias Braun (GER) laden dazu immer im Wechsel herausragende Architekten aus Finnland und Deutschland ein. Diesmal ist wieder Finnland am Zug.

Auch wenn ich kein Architekt bin, finde ich die Biennale immer wieder sehr interessant, unterhaltsam und auch inspirierend. Und ich bin darum gespannt, was Julia Hertell und Jenni Hölttä vom Büro MER Arkkitehdit aus Helsinki erzählen werden.

Julia Hertell, Anna Kontuniemi, Sini Kukkonen, Paula Leiwo, Johanna Brummer, Kaisa Riippi und Jenni Hölttä vom Architekturbüro MER in Helsinki. Foto: Ananya Tanttu

Ob es daran liegt, dass wir 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland feiern dürfen, dass für die Biennale 2018 ein Architekturbüro ausgewählt wurde, dass aus sieben Frauen besteht, weiß ich nicht. Aber irgendwie passt es. In Finnland dürfen die Frauen schon zwölf Jahre länger ihre Stimme abgeben, und wie ich es erlebe, sind uns die Skandinavier — dazu zähle ich auch mal die Finnen — in Sachen Gleichberechtigung eh voraus.

Die beiden finnischen Architektinnen werden um 19 Uhr einen Vortrag über ihre Arbeit im Fürstensaal der Residenz halten. Und den “Goldfinger” bekommen sie dann auch noch als Preis überreicht. Ab 21 Uhr geht die Biennale im FIN-GER Concept Store auf dem Bürgerbräugelände weiter. Dort wird die Ausstellung eröffnet werden. Und die ist immer eine Überraschung. Von vergrößerten Briefumschlagmustern, Holzplatten-Höhlen oder Regale voller Architektur-Krimskrams war bisher alles dabei, ich bin gespannt, was sich die Damen von MER ausgedacht haben. Bei Sekt und FinGerFood — alles im Eintrittspreis von 15 Euro enthalten — kann man noch mit den Architektinnen plaudern, was in den Vorjahren schon mal bis spät in die Nacht gehen konnte. Und mich würde es wundern, wenn nicht die eine oder andere Panzerkette gereicht wird. 😉

Karten für die 4. FIN-GER Architektur Biennale gibt es bei der Buchhandlung Knodt oder im FIN-GER Concept Store, ein paar auch an der Abendkasse.

Oder eben hier im Würzblog. 🙂

Karten für die Architektur-Biennale gewinnen

Die FIN-GER-Jungs haben dem Würzblog zwei “virtuelle” Karten für die Biennale spendiert. Wer eine davon haben will, der schreibt in die Kommentare hier im Blog einfach sein liebstes finnisches Wort, das reicht schon. 🙂

Am Sammstagvormittag (dann aber wirklich)  Donnerstagabend (war erst Mittwochabend, aber noch hat fast niemand mitgemacht 😳) werde ich dann — vermutlich im Livevideo — aus all den Kommentaren zwei Namen ziehen.

Im Zeitalter der Datenschutzgrundverordnung weise ich auf etwas eigentlich Selbstverständliches hin: Mit dem Kommentar wird eure Mailadresse gespeichert. Das ist in dem Fall auch sinnvoll, denn ich möchte euch ja benachrichtigen, wenn ihr begonnen habt. Die Mailadressen werden natürlich nicht weitergegeben — ich wüsste nicht mal an wen. Weitergegeben werden die Namen der beiden Gewinner an FIN-GER, denn damit kommt ihr bei den Biennale am Eingang rein. 🙂

U&D2018: Das Trio der Duos

Tag drei des Umsonst und Draussen stand dreimal im Zeichen der Zwei. Und diese sechs hatten es echt in sich.

Am Samstag gab es auf dem U&D dann endlich die volle Dröhnung Musik für mich. Mit langer Hose, Hoodie und Jacke — ich bin ja durchaus lernfähig — hab ich mich vor allem im Drinnen-Zelt und an der Immerhin-Bühne herumgetrieben.

Besonders interessant fand ich die Trilogie der Elektro-Pop, -Punk- und -Rock-Duos auf der Drinnen-Bühne.

Zement im Drinnen-Zelt.

Erst die Würzburger Band Zement, die beiden gesangslosen Soundfrickler am Schlagzeug, Gitarre und Synthesizer. Leicht psychodelische Instrumentalmusik, die man auch mögen muss. Ich mag sowas zum Glück, entliche andere Zuhörer im Zelt auch. Und wohl noch nie gab es so viel Applaus für das Herunterdrehen der Synthesizereffekte am Ende des Konzerts, selbst das war eine Show für sich.

Prada Meinhoff auf der Drinnen-Bühne.

Weiter im Zelt mit Prada Meinhoff aus Berlin. Leicht punkiger Elektro-Rock als Duo. Ich hatte vor dem U&D mal rein akustisch in die Band reingehört und die Musik gefiel mir — aber Prada Meinhoff kommen erst live auf der Bühne so richtig zur Geltung. Die rotzige Theatralik in Show und Stimme der Sängerin Chrissi erinnert an die frühe Nina Hagen oder an eine der Humpe-Schwestern (kann mir nie merken, welche welche ist). Und Rene am Bass ist ohnehin ein Erlebnis. Den er spielt zwar auf einer vierseitigen Bass-Gitarre, aber was aus den Lautsprechern wummert und wimmert, ist nicht nicht immer Bass, sondern auch mal eine dreckige E-Gitarre oder weiß der Herr noch für Sounds. Das ging richtig gut rein und ab.
Tolle Konzert, das mit viel Spaß gemacht hat, von einer Band, die ich kaum kannte. Im Nachhinein hab ich bei The Pick ein ganz interessantes Interview mit den beiden gelesen.

Das parallel zu dem Prada-Meinhoff-Konzert das WM-Spiel Deutschland – Schweden stattfand, merkte man auf dem gesamten Festival meinem Empfinden nach ein wenig, aber nicht so sehr, wie ich vorher befürchtete. Die Wege auf dem Festival waren etwa leerer als an einem Samstag in anderen Jahren. Aber das Drinnen-Zelt war beim Auftritt der beiden Berliner nicht proppevoll, aber voll genug.

Hildegard von Binge Drinking auf der Drinnen-Bühne.

Proppevoll brachte das letzte Duo des Abends das Drinnen-Zelt — obwohl das Deutschland-Spiel noch lief. Schon vor zwei Jahren gab Hildegard von Binge Drinking auf dem Umsonst und Draußen ein — wie ich finde — legendäres Konzert unter der Brücke der Deutschen Einheit.  Diesmal durften die beiden Würzburger in ihrer bewährten Nonnen-Tracht auf eine echte Bühne. Matthias Labus haute auf die Trommeln, Daniel Gehret würgte den Synthie und auch einen Nintendo DS (wenn ich das richtig gesehen habe) und jagte seine Stimme — sehr textlastig sind die Hildegardschen Musikstücke eher nicht — gerne mal durch den Vocoder.  Das “Streets of Philadelphia”-Cover zum Abschluss hatte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, aber der Rest des Konzerte elektrorororockte mich ziemlich.

Bis auf einen kurzen Abstecher zu Nump auf der Draussen-Bühne habe ich den U&D-Samstag vor allem im Drinnen-Zelt verbracht. Und auf der Pallettenbühne des Immerhins. Clitlicker haute da leicht verregnet und mit viel Seifenblasen auf die Kacke, Malm gab ich durchgeknallt wie eh und je auch mal wieder die Bühne.

Es war ein wirklich toller Samstag! 😀

U&D 2018: Ein Kissen voll Wind

Die Schafskälte und ich haben das Umsonst und Draussen am ersten Tag besucht. Und beide hatten wir unseren Spaß.

Den ersten Tag des Umsonst & Draussen 2018 in Würzburg hab ich vor allem verquatscht. Wirklich, ich habe kaum ein Konzert so richtig gehört. Dafür viele Freund und andere liebe Menschen getroffen und über Schönes, Trauriges und Lustiges geredet. Schade um die Musik, aber gut für mich. 🙂

Schöne Abendsonne mit Wind (nicht im Bild).

Das hätte ich noch die ganze Nacht so machen können, bloß gingen mir dann langsam die Textilien aus. Einen Pulli hat ich später schon angezogen, aber Stoff für eine Verlängerung meiner kurzen Hose hatte ich nicht dabei. Es wurde nämlich immer kälter.

Den fast schon penetranten Wind tagsüber konnte ich noch gut aushalten, aber spätestens mit Einbruch der Dunkelheit kam sie, die Schafskälte. Aber das ist kein Drama, sondern nur eine Sache der Kleidung. Und da werde ich heute am Freitag mal nachrüsten.

Der Weg einer Freiheit auf dem U&D 2018.

Ein bisschen Musik habe natürlich schon gehört. Das virtuose Fingerspiel des Michael Diehl an der Draussen-Bühne, ein schöner ruhiger Einstieg ins Festival. Dann eine Prise Cow Of The Camel im windgeschützten Drinnenzelt, Bob Ross Effect und Fia “Wie-oft-kann-ich-das-Wort-Fuck-in-einen-Song-packen” Fiasko auf der Paletten-Bühne des Immerhin (das kleine Festival im Festival ist eh einer meiner liebten Plätze auf dem U&D!) . Und für das Konzert von Der Weg einer Freiheit musste man sich gar nicht in das rappelvolle Drinnen-Zelt quetschen, man hörte auch noch in 50 Meter Entfernung exzellent.

Und nun mache ich mal langsam mal für den U&D-Freitag fertig — Klamotten wechseln! 🙂

Ins U&D geschnuppert und getrunken

Am Donnerstag geht das U&D 2018 los. Und am Mittwoch hab ich mich schon mal ins Festival gequatscht und getrunken.

Heute geht es los, das 31. Umsonst & Draussen-Festival in Würzburg. Der Wind wird wenige Stunden vor Beginn zwar immer stärker, aber solange die Mainwiesen nicht zwei Meter unter Wasser stehen, ist das kein Grund, nicht hinzugehen.

Und meine Freude ist groß — keine Arbeit steht bei mir einem Besuch an allen vier Festivaltagen entgegen. Ich habe Urlaub, auch wenn das ein Fakt ist, das bisher nur als reine Information in meinem Kopf gespeichert ist, nach drei Tagen fühlt es sich noch nicht so an.

Ralf Duggen begrüßt zum “ProOpening” im warmen U&D-Kunstzelt.

Aber vielleicht bringt mich ja das U&D in einen entspannten Urlaubsmodus. Gestern, am Mittwoch, gab es schon einen kleinen Vorgeschmack.

Wie im vergangenen Jahr anlässlich des Jubiläums fand auch in diesem Jahr ein Tag vor dem Beginn des U&D eine kleine Eröffnungsfeier auf dem Gelände statt. Wobei Feier vielleicht das falsche Wort ist. Klar gab es ein paar kurze Reden, aber im Großen und Ganzen war das eine Grillfete für dem Festival verbundenen und gut gelaunten Menschen aus Kultur, Politik, Medien und auch die Förderer des U&D. Ich wurde da wohl in verschiedenen Funktionen eingeladen, darum trank ich auch am meisten. 😉

Die wundervollen Tanzkinder spielten auf.

Ein schöner warmer Abend war das, und eine gute Gelegenheit, mit etlichen Menschen zu quatschen, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Oder auch manche besser kennenzulernen. So hab ich erfahren, das Thomas Schulz, der Vorsitzende der Filminitiative Würzburg, eine gemeinsame Vergangenheit mit mir teilt und wir beinahe Zwillinge sein könnten. 😉

Und einen besonderen Dank an Andi von der Kellerperle für das Anfeuern meines Nikotinkonsums an diesem Abend. 🙂

Und jetzt mache ich mich so langsam mal fertig … gleich geht es los mit dem Umsonst & Draussen 2018! 😀

 

International Affairs mit Daniel Orrantia und endlich wieder Lee White

Lange Zeit hab ich die Gruppe Crumbs nicht mehr in Würzburg gesehen. Nun kommt wenigstens eine Hälfte davon in hervorragender Begleitung.

Es gab Zeiten, da gehörte im Jahreslauf in Würzburg, dass die kanadische Improtheater-Gruppe Crumbs der Stadt einen Besuch abstattete. Und immer wenn es ging, war ich dabei und verfolgte dem Treiben der beiden Kanadier Stephen Sim und Lee White — meist in Kombination mit den Würzburger Kaktussen — fasziniert und bestens unterhalten  zu.

Das wird in der Form wohl nicht mehr so schnell passieren, wenn man einem Facebook-Post der Crumbs glauben darf (aber man darf die Hoffnung nicht aufgeben).  Stephen, die eine Crumbs-Hälfte, macht weiterhin in Kanada Impro.

Lee White lebt mittlerweile in Berlin. Da ist mal ein Sprung nach Würzburg nicht so wild. Und am Donnerstag, 5. April, ist Lee wieder hier und steht ab 20 Uhr gemeinsam mit dem Kolumbianer Daniel Orrantia auf der Bühne des Cairo.

Und ich hoffentlich wieder mal davor. 🙂

Die Impro-Show, wieder mit Unterstützung des Kaktus (so heißen die jetzt), wird englischsprachig sein — was aber bei dem Crumbs nie ein Problem war, und wohl jetzt auch nicht.

Die Karten kosten 9 Euro (ermäßigt 7 Euro) im Vorverkauf an den üblichen Stellen in Würzburg oder über Wuetix, an der Abendkasse 12 Euro (ermäßigt 9 Euro).

Foto: vom Kaktus

Antimaterie, schwarze Löcher und ein Dorf voll Physiker

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft frühlingstagt in Würzburg. Und dabei gibt es eine Vortrag über Schwarze Löcher und anderen kosmischen Kram – interessant auch für die, die nicht Stephen Hawking heißen.

1600 Physiker auf einem Fleck, ein kleines Dorf aus Naturwissenschaftlern? Das kann nur heißen, es ist Oktoberfest in München oder die  Deutsche Physikalische Gesellschaft hat eine ihrer Frühjahrstagungen.

Da sie sich gerade in Würzburg treffen, trifft Letzteres zu. Während dieser Woche diskutieren  der Sektion “Materie und Kosmos” Fachleute an der Uni Würzburg über Fragestellungen zu eben Materie und dem Kosmos.

Und sogar an Nicht-Fachleute wurde gnädigerweise gedacht. Heute am Dienstag, 20. März 2018, hält der Würzburger Astropyhsiker Karl Mannheim einen öffentlichen Vortrag zum Thema “Botschaft aus dem All – Was uns Kosmische Strahlung, Antimaterie und Schwarze Löcher über das Universum verraten”. Los geht es um 19.30 Uhr im Hörsaal 0.004 des Hörsaalzentrums Z6 am Hubland — ich liebe diese genauen Ortsangaben, da ist jeden sofort klar, wo er hin muss.

Nachdem ja alle so viel über den verstorbenen Physiker Stephen Hawking geredet haben, sollte der Vortrag ja brechend voll werden — um mal ansatzweise zu verstehen, wovon Hawking überhaupt geredet hat bzw. reden hat lassen.

Der Vortrag kostet nix, bringt aber bestimmt viel. Und nachdem ich mich nach mehr als 20 Jahren nach meinem Studium bestimmt wieder als Nicht-Fachmann zählen darf, werde ich wohl auch hingehen.

Artikelbild: Der junge Sternhaufen Westerlund 2, aufgenommen im Jahr 2015 vom Hubble Space Teleskop. Foto: NASA, ESA, the Hubble Heritage Team (STScI/AURA), A. Nota (ESA/STScI), and the Westerlund 2 Science Team.

WüPod000 Nachgehört: Die Bloggerlesung

Was für ein wundervoller Abend bei der Bloggerlesung. Rund 25 Gäste kamen in den Tiepolo-Keller, der für solche Lesungen wie gemacht ist. Und noch toller – knapp die Hälfte davon kannte ich gar nicht, die kamen einfach so. 🙂

Ulrike liest.

Ich bin wirklich froh, dass Ulrike Schäfer bei der Lesung mitgemacht hat. Als “alter Lesehase” hat sie ihre Erfahrung bei der Planung des Abends eingebracht, Heidi “Moggadodde” und ich hätten uns wohl beim Abschätzen der Zeit völlig vertan.
Aber so landeten wir mit den recht gemischten Texten und Plaudereien fast eine Punktlandung bei den vorgesehenen eineinhalb Stunden.

Heidi liest.

Die Atmosphäre der Lesung war entspannt, wir waren entspannt, die Besucher waren entspannt — so haben wir und das gewünscht.

Aus meiner Sicht passte die Bloggerlesung auch wunderbar in die Würzburg Web Week. Neben den vielen Technik- und Geschäftsveranstaltungen — die es auch völlig zu recht gab –, war es auch gut zu zeigen, wie die Digitalisierung der vergangenen Jahrzehnte auch Kultur hervorgebracht oder in Ulrikes Fall begleitet hat. Blogs waren und sind einfach ein kreatives Medium. 🙂

Ralf liest. Foto: Julia Haug

Schön dass zum Ende des Abends noch Folker und Birgit vom Verein “Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff”  (und ebenfalls Blogger) noch vorbeischauen konnten, an den die Spenden des Abends gingen. Natürlich kamen da keine Unsummen zusammen, aber jeder Euro und jede Öffentlichkeit ist bei seltenen Krankheiten wertvoll.

Wir haben von der Lesung auch eine Audioaufnahme gemacht, die sogar gar nicht schlecht geworden ist (von gelegentlichen Getrappel und Gequietsche mal angesehen, wenn wir auf dem Sofa die Plätze gewechselt haben 😉 ). Natürlich kann man auch bei der nachträglichen Teilnahme an der Lesung ebenso nachträglich spenden — fühlt euch dazu eingeladen. 🙂

Dauer der Episode: 1:32:33

Veröffentlicht von Ralf Thees unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Germany License-Lizenz.

avatar Ulrike Schäfer Moderator
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Shownotes

Einen Tag lang Podcasten – es sind noch Plätze frei

Noch fünf Tage bis zum 24-Stunden-Podcast-Marathon des Würzblogs. Was fehlt, sind noch Gäste. Was da ist, ist die Vorfreude.

Dass am Montag die Würzburg Web Week beginnt, dürfte ja mittlerweile bekannt sein. Ein klein wenige bekannt könnte auch sein, dass das Würzblog neben der Bloggerlesung auch einen 24-Stunden-Podcast macht. Die Main-Post hat mich auch schon dazu befragt.

Am Freitag, 9. März, wird es um 8 Uhr so weit sein — ich sitze dann bis zum Samstag 8 Uhr am Mikro und werde mich mit vielen Gästen unterhalten. Das alles wird dann tags drauf in einzelnen Episoden anzuhören sein.

Studio im Fin-Ger

So ist der Plan. Noch stecke ich mitten in den Vorbereitungen. Schwierig war es schon mal, einen Ort zu finden, an dem ich auch 24 Stunden rund um die Uhr sein und mit den Gästen plaudern kann — und wo wohlmöglich auch noch Platz für Besucher sein kann. Wie es aussieht, werde ich nun
Ich werden für den Podcast-Marathon im Fin-Ger auf dem Bürgerbräu-Gelände sein, letzte Verhandlungen stehen noch aus. In der Innenstadt wäre es mir lieber gewesen, da gerade nachts das Bürgerbräu-Gelände nicht für jeden gut zu erreichen ist. Aber was soll’s — das wird schon funktionieren und eine nette Location ist es auf jeden Fall.

Schlaflose Gäste gesucht

Auch Gäste brauche ich noch. Tagsüber sieht es schon mal gar nicht so schlecht aus. Aber am Abend und vor allem in der Nacht klaffen noch große Lücken. Wer also selbst unter Schlaflosigkeit leidet oder jemanden kennt, der auch nachts gerne und interessant redet, darf sich gerne bei mir melden.

Geplant ist, mit jedem Gast eine knappe Stunde zu quatschen. Dann werde ich mir jeweils eine Pause von ein paar Minuten zu gönnen, um mal aufs Klo zu gehen oder schnell eine zu rauchen — und dann geht es schon weiter mit dem nächsten Gast.

Unter Umständen wir es auch einen Livestream des Podcasts geben, das muss ich aber noch technisch und organisatorisch klären.

Auch wenn es saumäßig anstrengend wird — ich erinnere mich an den 25-Stunden-Podcast der Würzmischung vor gut fünf Jahren –, so freue ich mich wirklich darauf. Interessante und lustige — um besten Fall sogar beides — Gäste werden kommen, das wird ein Spaß. 🙂