WürzburgWiki: Zehn Jahre freies Wissen für Würzburg – Zeit für ein Dankeschön

Seit zehn Jahren gibt es nun das WürzburgWiki. Über eine Millionen Besucher hat es im Jahr, es ist ein gern genutzter Quell für Informationen rund um Würzburg. Aber dafür hat es kaum Geld, den nicht mal teuren Server zu zahlen.

Ja, ganz unbescheiden darf ich sagen, dass ich es gezeugt, ausgetragen und vor zehn Jahren, am 2. Januar 2009 zur Welt gebracht habe, das WürzburgWiki. Etwas bescheidener darf ich hinzufügen, dass ich diesem Stadtwiki in den ersten Jahren viel beigebracht und es erzogen habe. Das allerdings schon nicht mehr alleine, sondern mit viel, viel Unterstützung. Ganz bescheiden war allerdings mein Beitrag zu dem, was daraus heute geworden ist — etwas Großes!

Drittgrößte Regiowiki Deutschlands

Über 21.000 Artikel über alles Mögliche in der Stadt und im Landkreis Würzburg kamen in den zehn Jahren zusammen. Dazu nochmal gut 19.000 Bilder, auch viele historische Fotos. Und dahinter stecken unzählige Stunden an Recherche, vorwiegend von dem Kernteam des WürzburgWikis. Aber auch vielen andere Leuten haben mit kleinen Mosaiksteinen ihren Beitrag zum Gesamtbild des freien Wissens über Würzburg und Umgebung geleistet. Aktuell ist das WürzburgWiki das drittgrößte Stadt- bzw. Regionalwiki in Deutschland und das fünftgrößte im deutschsprachigen Raum (also mit Österreich und Schweiz). Das größte — und älteste — Stadtwiki gibt es in Karlsruhe, das zweite fällt mir gerade nicht ein! 😉 (Julia? Daniel? Hilfe! 😁)

Über eine Millionen Besucher im Jahr

Genutzt wird das Stadtwiki für Würzburg ordentlich. Mehr als 1,1 Millionen Besucher hatte das WürzburgWiki im Jahr 2018, das sind gut 3000 Besucher pro Tag.

Ich weiß nicht ob es anmaßend ist, aber auch wenn ich nicht mehr sehr am WürzburgWiki mitarbeite, bin ich doch wahnsinnig stolz und begeistert davon, was daraus geworden ist. Dafür danke ich in erster Linie Julia, Daniel, Wolfgang, Roland und Jan, das Fünfkammer-Herz des Stadtwikis. Aber auch jedem, der auch nur ein wenig am Wiki mitgearbeitet hat.

Finanzielle Unterstützung nötig

Aufgabe eines Stadtwikis ist es, das Wissen einer Stadt möglichst objektiv zu sammeln und bereitzustellen. Und das schafft das WürzburgWiki sehr gut. Die Nutzung ist kostenlos. Doch der Betrieb des Wikis kostet Geld. Vor allem die Technik. Zwar bekommt der WürzburgWiki-Verein Dank der Unterstützung von Rockenstein den Server recht günstig zur Verfügung gestellt. Aber etwas Geld kostet es doch, und manche Anpassungen der WürzburgWiki-Software werden extern durchgeführt. Im Grunde auch sehr günstig, aber auch das kostet wieder Geld. 600 bis 800 Euro bräuchte der Verein im Jahr für den Betrieb.

Leider ist die Spendenbereitschaft für das WürzburgWiki bisher recht überschaubar. Trauriger Zustand für eine Seite, die uneigennützig eine riesige Menge an Informationen zur Verfügung stellt. Informationen, die es teilweise nirgendswo anders gibt und die fleißig genutzt werden.

Darum geht mal in euch. Wie sehr habt ihr das WürzburgWiki in den vergangenen Jahren genutzt? Und was ist euch das wert? Und diese Summe überweist ihr am besten auf das Konto des WürzburgWiki-Vereins. Wer will, kann sogar eine Spendenquittung bekommen. Und wenn es unbedingt sein muss, kann man auch Partnerlinks über Amazon nutzen — sympatischer wäre es uns allen aber, wenn man lokal einkauft und das Geld lieber direkt überweist.

Hey, Stadt und Landkreis

Und liebe Stadt Würzburg und lieber Landkreis: Ich wäre enttäuscht, wenn nicht im Jubiläumsjahr nicht von euch — ohne vorherigen Bettelgang des Vereinsvorstands — eine großzügige Spende an den gemeinnützigen Verein geht. Muss gar nicht heimlich sein, ich bin sicher, da finden sich irgendwelche Geldtöpfe bei euch. Denn das Wiki leistet eine Arbeit für die Region, die kaum zu bezahlen wäre, müsste sie von offizieller Seite geleistet werden (davon abgesehen, dass diese Aufgabe an einer nicht-kommunaler Stelle besser und neutraler aufgehoben ist).

WürzburgWiki bei der WueWW

In diesem Jubiläumsjahr wird sicher noch die eine oder andere Aktion kommen, bei der man für das WürzburgWiki spenden kann. So wird das WürzburgWiki auch an der Würzburg Web Week in der ersten Aprilwoche eine Veranstaltung anbieten — bald mehr dazu. Aber lasst euch davon nicht abhalten, von euch aus finanziell aktiv zu werden. 😀

Gastgeber für die Stadtwiki-Tage 2020

Und schon mal zum Vormerken: Im kommenden Jahr wird der WürzburgWiki-Verein Gastgeber für die Stadtwiki-Tage 2020 sein. Dafür kann der Verein gesondert noch Unterstützung gebrauchen.

Also: Nach zehn Jahren WürzburgWiki ist es vielleicht an der Zeit, dem Wiki für alle Würzburger auch mal etwas zurückzugeben, in welcher Form auch immer. Ich als Mutter und Vater würde mich freuen. 🙂

P.S. Einen Podcast wird es bald auch noch dazu geben. Bestimmt auch mit lustigen Anekdoten aus den ersten Jahren. Ich wüsste noch ein paar! 😉

P.P.S. Am Geburtstag lief auch ein kleiner Beitrag in der BR-Frankenschau (in der Mediathek ab Minute 17:30).

Hannes weinte für die Viertelkultur, ich koffeinierte

Unterm Strich war das Thema des Abends wohl “alternative Finanzierungsmodelle”. Aber verpackt in einen wundervollen Ort, mit wundervoller Musik und die Menschen ebenfalls. Nur die Getränkeauswahl nicht.

Nach einer durchaus stressigen Woche hatte ich gestern Abend eigentlich erst mal einen Wunsch — einen ordentlichen Schoppen! Und den, so dachte ich mir, genehmige ich mir im Viertelkultur in der Zellerau. Dort gab nämlich Hannes Wittmer ein Benefiz-Konzert zu Gunsten des Cafés/Treffpunkts/Kulturorts/Bald-Unverpacktladens. Ein zauberhafter neuer Ort für Würzburg, als Sanderauer neide ich der Zellerau etwas die Viertelkultur, unterstütze es aber sehr gern.

Hannes Wittmer und Clara Jochum im Viertelkultur.

Stücke von seinem neuen Album “Das große Spektakel” gab Hannes zum Besten, aber auch aus einer Spaceman-Spiff-Zeit — und unterstützt von der wundervollen Clara Jochum am Cello und mit Gesang. Trauriges, Nachdenkliches, aber doch auch Schönes spielte er, erklärte auch, warum es das neue Album nicht im normalen Verkauf, sondern nur als kostenlosen Download gibt — und trank leckeren Frankenwein.

Den hätte ich auch gern getrunken, doch der Bocksbeutel war allem Anschein nach der einzige Wein in der ganzen Viertelkultur und den Künstlern vorbehalten. Für mich als Nicht-Bier-Trinker gab es dann eben … Kaffee. So weinte Hannes und ich auch, jeder auf seine Weise. 😉

Hannes im Spiegel.

Liebe Viertelkultur, ich wünsche mir Wein auf eurer Karte. Sonst muss ich Gitarre, Theremin und Nasenflöte einpacken und bei euch ein Konzert geben, nur damit ich einen Schoppen bekommen — und glaubt mir, das wollt ihr nicht! 😉

Gegen Ende des Konzerts ging ein Blechdosen-Hut herum und ich behaupte mal, der Abend hat sich in Sachen Spenden für die Viertelkultur gelohnt. Und gelohnt hat es sich für mich auch, es war ein schöner Abend in einem schönen Ambiente. Und lohnen darf es sich für Hannes selbst dann auch am 9. Februar, da spielt er mit Band im Cairo. Natürlich ohne festen Eintritt, sondern auf Zahl-was-du-willst-Basis. Aber Karten kann und sollte man online auf Wütix für einen knappen Euro reservieren.

10 Jahre “Bodenangst”: Spaceman Spiff verschenkt Download

Zehn Jahres ist es her, dass Hannes Wittmer in Würzburg sein erstes Album herausbrachte. Der Künstler probiert neue Wege aus, als Künstler zu leben. Und da passt es, dass er sein Debüt kostenlos zur Verfügung stellt.

Wie die Zeit vergeht. Vor genau zehn Jahren brachte Hannes Wittmer, der damals noch unter dem Künstlernamen Spaceman Spiff auftrat, sein erstes Album “Bodenangst” heraus. Hannes wohnte damals noch in Würzburg, hatte die ersten CDs selbst gebrannt und das Cover ausgedruckt. Das Album war schnell eingespielt, wie er sich erinnnert:

“Die 11 Lieder hatte ich kurz zuvor, allein mit meiner Gitarre, bei einer Demo-Session im Tonstudio Würzburg quasi am Stück eingespielt.” — Hannes Wittmer

Hannes zog nach Hamburg, machte weiter erfolgreich Musik, zuletzt unter seinem echten Namen.  Und geht bei der Vermarktung seiner Musik neue Wege. Sein jüngstes Album “Das große Spektakel” gibt es “weder auf Spotify, iTunes und co, noch auf CD oder sonst irgendwo im Handel“. Hannes stellt das komplette Album als Download auf seiner Webseite kostenlos zur Verfügung. Er hofft, dass er als Künstler durch Spenden unterstützt wird.  Ist Spenden das richtige Wort dafür? Klingt irgendwie komisch.

In dem Blogbeitrag zum Album und ein paar dort verlinkten Beiträgen versucht er zu erklären, warum er das macht. Wobei er gesteht, dass er da noch kein zu Ende gedachtes Konzept hat.

“Ich befinde mich auf einer Forschungsreise und freue mich, wenn Ihr Lust habt mich ein Stück zu begleiten.” — Hannes Wittmer

Und so ist es fast nur konsequent, wenn Hannes auch “Bodenangst” zum Zehnjährigen den Freunden seiner Musik schenkt. Aber auch für das Geschenk darf man sich in Worten und bestimmt auch finanziell bedanken. 😉

Danke dafür Hannes! 🙂 (Auch wenn ich das Album schon auf CD besitze 😉 )

Wer Hannes Wittmer live sehen will: Am 9. Februar 2019 spielt er in seiner alten Heimat Würzburg im Cairo. Kein fester Eintritt, sondern ein Zahl-was-du-willst-Konzert. Natürlich.

 

Carolina Theremina

Ich komme gerade vom Konzert von Carolina Eyck im Spitäle und bin noch völlig durch den Wind. Klar habe ich sie schon auf vorher gehört oder Videos gesehen. Aber mal live zu erleben, wie entspannt und gleichzeitig absolut präzise das Theremin spielt, war wirklich beeindruckend. Dazu noch das Loopen von gesungenen oder auf dem Theremin gespielte Teilen. So baute sie Stücke wundervoll nacheinander und manchmal recht komplex auf, eine Technik, die mal auch erst mal beherrschen muss. Und manchmal auch mit Gestik und Mimik, wie bei dem Stück “Elephant in Green”.

Carolina Eyck am Theremin beim Konzert im Spitäle in Würzburg.

Es war ein Gesprächskonzert, das heißt Carolina — wir haben uns irgendwann auf das Du geeinigt 😉 — hat nicht nur gespielt, sondern auch viel erzählt. Und Fragen aus dem Publikum beantwortet. Und da wurde mir mal wieder bewusst, wie wenig Menschen das Theremin kennen. Etliche Besucher kamen zu dem Konzert ohne zu wissen, was da jetzt eigentlich genau passieren wird, das habe ich  vor Beginn von einigen am Rande mitbekommen.

Aber Carolina erklärte gut, sympathisch und vermutlich zum tausendsten Mal, was ein Theremin ist, wie es funktioniert und wie es gespielt wird. Und dazu noch, wie sie es als Solo-Künstlerin spielt, das heißt mit ein paar Effektgeräten und eine Loop-Station. Erstaunlich war übrigens auch, dass zumindest um mich herum viele wirkten, als würden sie zum ersten Mal eine Loop-Station und deren Einsatz erleben. Aber vielleicht waren das die Klassik-Fans, in dem Metier ist sowas nicht so vertreten. 😉

Irgendwie fügte sich an dem Abend alles schön zusammen, Carolina Eycks Theremin-Spiel, das Spitäle und dazu noch die Bilder der Ausstellung von Isa Wagner. Carolina improvisierte auch zu einem vom Wagners Bildern, “Die Quelle”, das hinter ihr hing. Zum Abschluss ehrte sie den 100. Geburstag des Komponisten Ennio Morricone mit dem Stück “The Ecstasy of Gold” — wie ich es in der Ankündigung prophezeit habe.

Ich mache mich jetzt verstärkt ans Üben an mein Theremin. Und etwa in 973 Jahren bei täglich acht Stunden bin ich  etwa halb so gut wie Carolina Eyck heute. 😉

Carolina Eyck am Theremin.
Carolina Eyck am Theremin.

Carolina Eyck am Theremin – und zwar in Würzburg

Für Freunde und Spieler des Theremins wie mich wird der kommende Sonntag sein, als kämen die Rolling Stones (an dieser Stelle eine beliebig andere legendäre Band oder Künstler einsetzen) nach Würzburg. Carolina Eyck gibt am 11. November 2018 um 18 Uhr ein Konzert im Spitäle.

Gesprächskonzert mit Carolina Eyck

Carolina Eyck spielt am 11. November 2018 im Spitäle in Würzburg. Foto: Ananda Costa

Das Theremin ist eines der ältesten elektronischen Musikinstrumente, und Carolina Eyck daran eine der jüngsten Superstars. Sie hat es mit sieben Jahren quasi innerhalb der Blutlinie des Erfinders Leon Theremin gelernt, jettet jetzt durch die Welt als Theremin-Spielerin. Klassik, Pop, Experimental, Solo, Orchestral — sie zieht mit dem berührungslosen Teil so ziemlich alles durch und scheut sich nicht, moderne Möglichkeiten wie Loop-Stations oder Effektgeräte zu benutzen.

Für mich als demütigen, ewigen Theremin-Anfänger ist das Konzert eigentlich eine Pflichtveranstaltung, nur leider muss ich am Sonntag arbeiten. Und 18 Uhr wird eine ganz knappe Nummer für mich, aber ich werde es versuchen. Die Karten kosten 20 Euro regulär bzw. 12 Euro ermäßigt und können telefonisch reserviert werden.

Angekündigt ist es als “Gesprächskonzert”, was genau das sein soll, weiß ich auch nicht. Irgendjemand wird dabei wohl auch etwas reden. 😉

Passend zum 90. Geburtstag des Filmkomponisten Ennio Morricones am Tag vor Carolinas Konzert in Würzburg hier ein Video von ihrer Interpretation des Stücks “The Ecstasy of Gold” aus dem Film “The Good, the Bad and the Ugly” (Zwei glorreiche Halunken) für Theremin, Stimme und Loopstation. Vielleicht spielt sie es ja am Sonntag, würde sich ja anbieten.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=ajM4vYCZMZk

 

Auch sehr nett: Ihr Cover von Kate Bushs “Babooshka”

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=raM8Lp0aGCk

 

Header-Bild: Christian Hüller

Kulturelle Weile auf dem Stadtfest

Die überlaufenen Stellen beim Stadtfest habe ich in diesem Jahr zum großen Teil ausgelassen – und einen wundervollen neuen Platz auf dem Stadtfest für mich gefunden.

Ich weiß gar nicht, wer auf die Idee kam, beim Stadtfest in Würzburg die kulturelle Meile in der Hofstraße zu installieren. Auf jeden Fall war es eine tolle Idee.

Kulturelle Meile in der Hofstraße beim Stadtfest.

Zwar war die kulturelle Meile keine 1,6 Kilometer lang, vielleicht so hundert Meter. Aber trotzdem konnte man auf ihr endlos reisen und dabei nette Leute treffen und gute und originelle Musik hören.

Und dazu hatte man dort in der Hofstraße noch das Weltkulturerbe Residenz und das bisher ausgeschlagene Erbe Mozartgymnasium als Kulisse, was will man mehr. So überlaufen wie der Rest der Stadt war es dort auch nicht, ich denke, viele Besucher hatten diesen neuen Teil des Stadtfests noch gar nicht so auf dem Schirm.

The Echoturn aus Aschaffenburg auf der Palettenbühne des Immerhin im Moz-Hof.

Und so hab ich den größten Teil meines Aufenthalts auf dem Stadtfest freudig auf der kulturellen Meile in der coversongfreien Zone verbracht.

Danke an das Immerhin, die Posthalle, den B-Hof und der WÜRG auf diese wunderschöne Oase. Ich hoffe, dass es die kulturelle Meile auch im nächsten Jahr geben wird.

“We are made of beer” – oder Wein

Der Stramu-Samstag ging viel zu schnell zu Ende — aber lange genug, für tolle Musik.

Es war nur eine kleine Runde, die sich beim Bloggertreffen auf dem Stramu getroffen hatte. Aber es war eine Runde, die dann ziemlich Spaß hatte.

Rapper Infidelix.

Ich bin eigentlich kein großer Rap-Freund. Aber was der Texaner und jetzige Berliner Infidelix am Stramu-Samstag am Dominikanerplatz abgeliefert hat, war wirklich amtlich. Straßen-Rap vom Feinsten — Die Welt hat schon über den Rapper berichtet –, dazu noch ein Sauflied mit Ohrwurmcharakter. “We are made of beer, we are made of beer, …”. Da musste ich sogar als Weintrinker mitsingen. 😀 Eine tolle und gut gelaunte Show hat Infidelix da hingelegt . Am Sonntag tritt er nochmal in der Blasiusgasse um 14, 18 und 20 Uhr auf — hingehen!

Frederik Konradsen aus Madagaskar.

Selber Ort, wenig später. Frederik Konradsen übernimmt das Mikro von Infidelix. Kompletter Stilwechsel. Frederik covert Songs, das aber sehr lustig. Und da Infidelix noch hinter ihm seinen Krempel zusammensuchte, lud Frederik ihn zu einem spontanen Crossover “Rap meets Schnulzenballaden” ein, was wirklich witzig war.

Ein seltenens Duett: Frederik & Infidelix.

Und dann war auch schon Ende, um 22 Uhr. Ich frage mich nur: War das schon immer so früh? Gefühlt dachte ich, sonst ging das Stramu immer bis spät in die Nacht, oder zumindest bis 23 Uhr. War schon schade, dass der Abend dann schon vorbei war.

FIN-GER Biennale und Gewinnspiel: Finnische Frauen und außergewöhnliche Architektur

Am 10. Juli 2018 ist wieder die FIN-GER Architektur Biennale in Würzburg. Diesmal ist Finnland am Zug, zwei Architektinnen berichten von ihrer Arbeit und eröffnen ihre Ausstellung. Und hier im Blog gibt es Karten für diese interessante und unterhaltsame Veranstaltung zu gewinnen.

4. FIN-GER Architektur Biennale mit MER aus Helsinki

Ja, es gibt was zu gewinnen. Aber dazu komme ich gleich. Fangen wir doch am Anfang an.

Zum vierten Mal gibt es am kommenden Dienstag, 10. Juli 2018, die FIN-GER Architektur Biennale in Würzburg. Juhani Karanka (FIN) und Matthias Braun (GER) laden dazu immer im Wechsel herausragende Architekten aus Finnland und Deutschland ein. Diesmal ist wieder Finnland am Zug.

Auch wenn ich kein Architekt bin, finde ich die Biennale immer wieder sehr interessant, unterhaltsam und auch inspirierend. Und ich bin darum gespannt, was Julia Hertell und Jenni Hölttä vom Büro MER Arkkitehdit aus Helsinki erzählen werden.

Julia Hertell, Anna Kontuniemi, Sini Kukkonen, Paula Leiwo, Johanna Brummer, Kaisa Riippi und Jenni Hölttä vom Architekturbüro MER in Helsinki. Foto: Ananya Tanttu

Ob es daran liegt, dass wir 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland feiern dürfen, dass für die Biennale 2018 ein Architekturbüro ausgewählt wurde, dass aus sieben Frauen besteht, weiß ich nicht. Aber irgendwie passt es. In Finnland dürfen die Frauen schon zwölf Jahre länger ihre Stimme abgeben, und wie ich es erlebe, sind uns die Skandinavier — dazu zähle ich auch mal die Finnen — in Sachen Gleichberechtigung eh voraus.

Die beiden finnischen Architektinnen werden um 19 Uhr einen Vortrag über ihre Arbeit im Fürstensaal der Residenz halten. Und den “Goldfinger” bekommen sie dann auch noch als Preis überreicht. Ab 21 Uhr geht die Biennale im FIN-GER Concept Store auf dem Bürgerbräugelände weiter. Dort wird die Ausstellung eröffnet werden. Und die ist immer eine Überraschung. Von vergrößerten Briefumschlagmustern, Holzplatten-Höhlen oder Regale voller Architektur-Krimskrams war bisher alles dabei, ich bin gespannt, was sich die Damen von MER ausgedacht haben. Bei Sekt und FinGerFood — alles im Eintrittspreis von 15 Euro enthalten — kann man noch mit den Architektinnen plaudern, was in den Vorjahren schon mal bis spät in die Nacht gehen konnte. Und mich würde es wundern, wenn nicht die eine oder andere Panzerkette gereicht wird. 😉

Karten für die 4. FIN-GER Architektur Biennale gibt es bei der Buchhandlung Knodt oder im FIN-GER Concept Store, ein paar auch an der Abendkasse.

Oder eben hier im Würzblog. 🙂

Karten für die Architektur-Biennale gewinnen

Die FIN-GER-Jungs haben dem Würzblog zwei “virtuelle” Karten für die Biennale spendiert. Wer eine davon haben will, der schreibt in die Kommentare hier im Blog einfach sein liebstes finnisches Wort, das reicht schon. 🙂

Am Sammstagvormittag (dann aber wirklich)  Donnerstagabend (war erst Mittwochabend, aber noch hat fast niemand mitgemacht 😳) werde ich dann — vermutlich im Livevideo — aus all den Kommentaren zwei Namen ziehen.

Im Zeitalter der Datenschutzgrundverordnung weise ich auf etwas eigentlich Selbstverständliches hin: Mit dem Kommentar wird eure Mailadresse gespeichert. Das ist in dem Fall auch sinnvoll, denn ich möchte euch ja benachrichtigen, wenn ihr begonnen habt. Die Mailadressen werden natürlich nicht weitergegeben — ich wüsste nicht mal an wen. Weitergegeben werden die Namen der beiden Gewinner an FIN-GER, denn damit kommt ihr bei den Biennale am Eingang rein. 🙂