Der Dezember ist da

Alles ist gut geworden — das Dezemberprogramm des Central Programmkinos ist endlich da. Noch nicht auf der Website des Kinos — ich habe es gerade per Mail bekommen — und auch nur bis um 29. Dezember, aber was soll’s.

Ich habe das Programm ist WürzburgWiki gestellt. Aufgefallen ist mir, dass im Dezember das Kinoprogramm nicht mehr die starre Struktur wie im ersten Monat hat. Die festen Zeitschienen 18.30 Uhr, 20.30 Uhr und 22.00 Uhr sind aufgebrochen worden, Filme fangen jetzt auch mal zu anderen Zeiten an und laufen auch nicht unbedingt eine Woche am Stück. Ein Blick in Programm ist also wichtiger geworden — und jetzt ja auch möglich. 🙂

Programmlücke

Ab heute läuft im Programmkino Central die Street-Art-Doku “Exit through the gift shop“. Der soll recht gut, witzig und interessant sein, da werde ich in der Woche, in der er läuft, mal reingehen. Hmmm, wenn ich schon mal dabei bin, läuft in der nächsten Kinowoche ein Film, der mir gefallen könnte? Ist ja nicht mehr lang hin.

Ach gugg mal da — das Kinoprogramm für Dezember ist noch gar nicht online? Offline habe ich es auch noch nicht gesehen. An zu hohen Druckkosten kann es wohl nicht liegen, schließlich hat die Genossenschaft erst 4000 € vom BR gewonnen.

Also Genossen, spannt uns nicht länger auf die Folter und deckt das adventliche Lichtspielprogramm auf! 🙂

Wir haben unser Programmkino

Gut fünf Tage ist es alt, unser Programmkino Central im ehemaligen Mozartgymnasium. Ja, irgendwie ist es unser Kino, denn schon bei der Eröffnung wurde betont, dass es ohne Bürgerbeteiligung, sei es ehrenamtliche Tätigkeit oder durch die Mitgliedschaft in der Genossenschaft, nicht möglich gewesen wäre. Und das wird auch in Zukunft so bleiben.

Eröffnung Central ProgrammkinoDer Erfolg des Central wird davon abhängen, das Leute ehrenamtlich — also ohne finanziellen Lohn — am Projektor stehen, Karten abreißen, Werbung machen, Filme auswählen und so weiter.  Dass das ein paar Monaten funktionieren wird, da bin ich sicher. Die wahre Kinoleidenschaft der Würzburger Bürger wird sich zeigen, wenn mal ein paar Monaten und Jahre ins Land gegangen sind. Und auf der anderen Seite braucht das Kino genug Filminteressierte, die den Kinosaal einigermaßen füllen — und das sieben Tage die Woche bei mindestens zwei Vorführungen am Tag.

Nicht dass ich pessimistisch bin. Das kann durchaus funktionieren und ich werde mit meinen Besuchen — schon im November stehen mindestens zwei Filme auf meiner Wunschliste — und wenn mal genug Geld in meiner Kasse ist, auch mit einem Genossenschaftsanteil von 100 € mein Scherflein dazu beitragen.

Am Samstag war ich bei den italienischen Filmtagen auch das erste Mal so richtig im Central. Genauer gesagt war ich eine gute halbe Stunde später als gedacht im Central, da sich jemand bei der Berechnung der Filmdauer des Vorfilms etwas vertan hat. Aber ich bin während des Films dann doch wachgeblieben — das gelang nicht jedem in meiner Reihe, wobei die recht harten Sitze mir dabei sehr geholfen haben.

Das Kino an sich hat eine recht angenehm improvisierte Atmosphäre und durch die leichte Schräge im Boden kann man auch ganz gut sehen — wobei ich dank meiner 1,85 Meter da selten Schwierigkeiten habe, eher schon die Leute hinter mir. Ein mir gewohntes Drama bei den Getränken: Es gibt Antialkoholisches und Bier — keinen Wein. Wenn ich in die Genossenschaft eintrete, dann wird das neben weichen Sitzkissen (sind aber soweit ich weiß eh schon geplant) meiner erster Punkt auf der Tagesordnung sein.

In dieser Woche kann man auch bei Bayern 2 für das Programmkino beim Wettbewerb “miteinander” abstimmen. Trotz meines Gemosers hat sich die Genossenschaft auf die letzten drei Plätze geschoben und wird damit auch einen Geldpreis gewinnen, jetzt ist nur noch die Frage, wie hoch der Geldsegen ausfallen wird. Wer mag, darf hier abstimmen, für welche der drei ehrenamtlichen Initiativen auch immer.

Italienische Filmtage im Central

Heute Abend beginnen die diesjährigen Italienischen Filmtage. Im letzten Jahr fanden sie an einem besonderen Ort statt, nämlich im Corso, das damals seine letzten Tage erlebt hat. In diesem Jahr finden sie im Central Programmkino im ehemaligen Mozartgymnasium statt, das seine ersten Tage — und heute auch seinen ersten Tag — erlebt, und dauern bis zum 10. November 2010.

Ein Großteil der Filme touren schon seit ein paar Monaten mit Cinema! Italia! durch das Land, den Film “La bocca del lupo” wurde vom wufzentrum beigesteuert, “La strada di Levi (Levis Straße) von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, der Sechstünder La meglio gioventù (Die besten Jahre) kam auch noch dazu und wird in zwei Teilen im Central gezeigt — keine ultralange Kinonacht also.

Die Kinokarten kosten regulär 6 €, ermäßigt 5 € und sind jeweils eine halbe Stunde vor Filmbeginn an der Kasse im Central zu bekommen — Vorreservierungen gibt es scheinbar nicht. Alle Filme sind im italienischen Originalton mit deutschen Untertiteln, bis auf “La strada di Levi”, der englische Untertitel hat.

Das Programm gibt es im WürzburgWiki oder auf der Website des Programmkinos.

Iris Piers und Solander auf der Studiobühne

Das klingt sehr  interessant und wird bestimmt ebenso interessant aussehen. Heute Abend zeigt die niederländische Filmemacherin und Videokünstlerin Iris Piers einige ihrer Werke auf der Cairo Studiobühne. Einige Filme sind Videos für die schwedische Band Solander, die heute Abend auch da sind und einige Filme auch musikalisch unterlegen werden. Los geht es um 21.00 Uhr, der Eintritt kostet 3 €. Die Studiobühne ist nicht sehr groß, darum sollte man nicht so spät hingehen.

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Übermut und Frühstart

Die Genossenschaft Programmkino Würzburg wird aber ganz schön übermütig. Jetzt wollen sie beim Wettbewerb “miteinander” des Bayerischen Rundfunks mitmachen, bei für die beste, originellste, etc. ehrenamtliche Initiative in Bayern abgestimmt werden kann.

Nicht dass ich dem Central Programmkino (darf ich den Hashtag ) vorschlagen?) das Preisgeld nicht gönnen würde, aber bisher ist bis auf zwei Versammlungen, ein paar Filmen im Chambinzky und im Theater Ensemble und einer Genossenschaftsgründung, die keiner so richtig mitbekommen hat, noch nicht sooo viel passiert. Im nächsten Jahr, nach vielen Vorführungen im Moz, da fände ich eine Teilnahme bei so einem Wettbewerb in Ordnung. Aber schon jetzt?

Aber gut, manche bekamen schon einen Friedensnobelpreis mit noch weniger Taten, warum soll da ein Programmkino ohne Filmprojektor nicht auch einen Preis gewinnen.

Central Kinoprogramm Programmkino Lartnec

Jetzt kommt immer mehr Butter bei die Meefischli in Sachen Programmkino. Die Genossenschaft ist gegründet (Anteilspreis 100 €), das Kino wurde auf den Namen “Central” getauft, das Mozartgymnasium als vorläufiger Spielort auch mit der Stimme von Michael Gerr genehmigt und jetzt ist endlich auch das Kinoprogramm für November raus.

Ab 4. November 2010 geht es also wirklich so richtig los. Zwar nicht mit sooo viel verschiedenen Filmen — abseits der italienischen Filmtage sind es acht Filme –, aber wirklich mit jeden Tag mindestens zwei Vorstellungen, um 18.30 Uhr und um 20.30 Uhr. Was die Kinokarte kosten wird, das weiß ich leider nicht, auch die Website des Programmkinos ist noch recht … unergiebig. 😉 Von den Filmen, die im November gezeigt werden, habe ich keine Titel jemals gehört, die sagen mir alle gar nicht — aber das lässt sich ja ganz einfach ändern. 😉

Das Kinoprogramm für November 2010 — und in Zukunft auch für die weiteren Monate — finden sich im WürzburgWiki, wer @wuevent beim Würz-Micro-Blog oder bei Twitter folgt, der wird dann auch immer über das Kinoprogramm am jeweiligen Tag informiert. Oder das PDF, dass ich mühsam abtippen musste, als Download

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Update: Ich habe Mitleid gezeigt und für die armen Steinbachtaler das Original-PDF von 5 MB auf 1,7 MB huntergeschraubt — sieht aber genauso aus. 😉

Kino umsonst und szenische Lesung umsonst

Das Wetter scheint sich heute einigermaßen im warmen Bereich zu halten. Da kann man, wenn man will, sich heute Abend in die Zellerau zum Theater Ensemble schwingen und Film gucken. Wie seit einigen Wochen gibt es da “Kino umsonst — Filmraritäten“, wo um 20.30 Uhr ein Überraschungsfilm — Überraschung deswegen, weil aus Copyrightgründen kein Filmtitel beworben werden darf — im Open-Air-Kino auf der Wiese hinter dem Theater. Und das für kein Geld! Schöne Sache. Am nächsten Dienstag gibt es wieder Kino Umsonst, ebenso am nächsten Freitag. Vielleicht auch noch die Freitage danach …

Wer dem Wetter nicht über den Weg traut, der kann trotzdem zum Theater Ensemble — bei schlechtem Wetter wird der Film im Theater vorgeführt — oder um 20.00 Uhr in den Keller des Standard gehen. Dort gibt es ebenfalls kostenlos eine szenische Lesung des Stücks “Engel der Barmherzigkeit — dein heißer Draht zum Tod” der Würzburger Autorin Gabriele Brotzeller. 15 Rollen werden von 13 Lesern … gelesen. Szenisch. Ich hoffe die Bühne ist groß genug dafür. Und hoffentlich lesen sie nicht zu laut, sonst kommt das Ordnungsamt.