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Würzblog Podcast: Macherspaß in der Bücherei

Roger Spörke und Elias Huisl zeigen schon mal den Raum, in dem in wenigen Monaten der Makerspace in der Stadtbücherei Würzburg einziehen soll.
Roger Spörke und Elias Huisl zeigen schon mal den Raum, in dem in wenigen Monaten der Makerspace der Stadtbücherei Würzburg eingerichtet werden soll.

Bibliotheken entwickeln sich weiter. Auch die Stadtbücherei in Würzburg . Einen sogenannten “Makerspace” soll es ab Herbst der Bibliothek im Falkenhaus geben.

Der Makerspace soll ein Raum in der Bücherei sein, in der man Basteln, Werken, Lernen und Spielen kann. Ein Ort für Technikliebhaber, Schrauber, Näher, Gamer, Do-It-Yourself-Freunde, Upcycler und was weiß ich noch wen.

Ich habe mich an einem heißen Sommertag auf einen Podcast mit Roger Spörke und Elias Huisl im Falkenhaus getroffen. Die beiden Mitarbeiter der Stadtbücherei erklären, was ein Makerspace eigentlich ist, was dort in Würzburg angeboten werden wird und was so ein Ort in einer Bibliothek überhaupt verloren hat.

Dauer der Episode: 0:57:43

Veröffentlicht von Ralf Thees unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Germany License-Lizenz.

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Shownotes

Das Bananenklavier.

Comics und Regen gratis

Dass es Samstagvormittag gedonnert, geblitzt und geregnet hat, störte mich nicht sonderlich. Obwohl ich die meiste Zeit mit Hazamel und Nils vor Hermkes Romanboutique stand und immer nasser wurde. Aber Gratis Comic Tag, dass muss einfach sein.

Gratis Comic Tag 2017 – die Romanboutique ist voll.

Meine drei kostenlosen Comics habe ich mir im bumsvollen Laden geholt. Draußen gönnte ich mir für einen Kilopreis von 15 Euro dann noch 1186 Gramm an Heftchen, darf es ein bisschen mehr sein, bitte, danke. Und wieder bin ich um ein ein paar X-Men-Comics reicher und zum Glück nur wenige Euro ärmer.

Fester Bestandteil des Gratis Comic Tags sind die Cosplayer, die da gerne in der Romanboutique vorbeischauen. Die wundervolle Wonderwoman, das süße Supergirl, der stramme Starlord, die bravouröse Babylon-5-Offizierin und der für mich nicht zuordenbare Mann in Grün. 😊

Gratis Comic Tag 2017

Regionaler Nachschub fürs Webradio

Im Radio Würzblog habe ich in den vergangenen Monaten ganz schön Musik aus dem Raum Würzburg nachgelegt — und trotzdem wohl nur einen kleinen Bruchteil von dem erfasst, was hier musikalisch passiert.

Danke an Jochen Volpert, Dennis Schütze, Grombira und Simon-Philipp Vogel für die CDs bzw. MP3s. Und dann hab ich noch Musik bei Bandcamp oder 7digital Alben aus der Region gekauft — soweit es das magere Budget hergibt: Von Wheneverucry, Rising End, Lilly among clouds, Respirance, Milena Müller, Melodiker, The Human Computers, hnrk, Danger Jerk, The Spleen Man, Wolfgang Michael, Vampyromorpha, Zeremony und Hildegard von Binge Drinking.
Demnächst werde ich auch mal wieder eine moderierte Sendung im Radio machen, und die einzelnen Alben ausführlich vorstellen.

Wenn Bands und Musiker aus dem Raum Würzburg ihre Werke zum Radio Würzblog beisteuern wollen — immer her damit! 🙂

Also: Wieder mal Radio Würzblog hören! 😀

Simon und Nur ein Wort

Wieder mal hat Simon-Phillip Vogel in den Saiten gegriffen. Unterstützt von Dennis Schütze und Jan Hees hat er das Helden-Lied “Nur ein Wort” aufgenommen — und klingt in seinem Blogbeitrag dazu richtig stolz und abgearbeitet darauf. 🙂

Natürlich läuft das Lied wie seine anderen auch auf Radio Würzblog.

Und ich harre immer noch auf eine komplette Veröffentlichung als CD oder ähnliches — und vor allem auf ein Konzert! 🙂

Kosmische Wanderung auf dem Planetenweg

Das Frühlingswetter am vergangenen Sonntag hat natürlich auch mich rausgelockt. Der Himmel war blau, die Sonne schien. Und beide schufen das Thema des Spaziergangs, denn ich bin den Planetenweg in Würzburg abgelaufen. Motiviert von anderen Ereignissen am Wochenende.

Zur für Sterne und Planeten

Sonne und Infotafel. Der Beginn des Planetenwegs am Spielplatz am Oberen Neubergweg im oberen Frauenland.
Sonne und Infotafel. Der Beginn des Planetenwegs am Spielplatz am Oberen Neubergweg im oberen Frauenland.

Zum einen war am Samstag der Tag der Astronomie in Deutschland, für den ich für die Main-Post zwar einen — wie ich finde — netten großen Artikel geschrieben habe, aber ich durch die Vereinssitzung des mir wichtigen Tay-Sachs-Sandhoff-Vereins keine Zeit hatte (Spenden übrigens immer willkommen 🙂 ), selbst die Sterne und Planeten in der Sternwarte anzuschauen.

Zum anderen gab es in der einzigen Sendung, die ich überhaupt wirklich im Fernsehen anschaue — der Sendung mit der Maus — einen tollen Beitrag über den Frühlingsbeginn beziehungsweise den Jahreszeiten aus astronomischer Sicht. Wirklich ein großartiges Erklärstück! Wer es verpasst hat, sollte sich den Beitrag mit ESA-Astronaut Alexander Gerst und Maus-Moderator Armin Maiwald unbedingt anschauen. Bonbon der Sendung — der Vorspann war auf Klingonisch. 😀

Planeten-Hopping in der Keesburg

Auf jeden Fall lag das Thema Astronomie in der Luft, noch mehr, als es bei mir eh der Fall ist. Gute Gelegenheit also, mal das Sonnensystem abzulaufen – im Maßstab 1:2 Milliarden. Die etwa 12700 Kilometer große Erde ist dann nur noch etwa einen guten halben Zentimeter groß, die Sonne ungefähr 74 Meter entfernt.

Planetenweg Würzburg: Der Saturn am Abtsleiten-Weinberg.
Der Saturn am Abtsleiten-Weinberg.

Klar kann man sich die Abstände der Planeten zueinander tausendfach nachlesen. Aber beim Planetenweg bekommt man ein ganz eigenes Gefühl dafür. Merkur, Venus, Erde und Mars hat man in den ersten Minuten hinter sich, kein Problem.

Dann ein kleiner Zwischenstopp beim Asteroidengürtel mit dem Zwergplaneten Ceres. Da befindet man sich noch am Oberen Neubergweg. Den Jupiter findet man erst um zwei Ecken weiter auf einer Wiese.

Zum Saturn muss man dann schon wirklich weit an den Rand der Weinberge laufen — ein besonders schöner Platz für einen besonders schönen Planeten –, zum Uranus durch die halbe Keesburg zur Sparkasse und der Neptun am Adamibad vorbei im Sieboldswäldchen.

Gemogelter Bonus-Planet

Endpunkt: Der Zwergplanet Pluto.

Im Grunde wäre dort der Planetenweg fertig. Aber der wurde 2011 meiner Ansicht nach von Trotzköpfen eingeweiht. Vielleicht frage ich mal bei der Raumfahrtgruppe Mainfranken und der Volkssternwarte Würzburg mal nach.

Denn der Weg geht weiter bis zum Griechen am Hubland, wo man den 2006 von der Internationalen Astronomischen Union zum Zwergplaneten herabgestuften Pluto findet. Angeblich ist Pluto dort stellvertretend für den Kuipergürtel als Endpunkt des Planetenwegs installiert worden, aber so recht glaube ich das nicht. Der Abstand zur Sonne stimmt auch nicht, der müsste etwa 400 Meter weiter weg sein.

Neben dem Planetenweg ist es auch schön

Keine Horusauge, sondern der Saturn mit Pfeil darunter: Das Wegweiser-Symbol für den Planetenweg in Würzburg.
Keine Horusauge, sondern der Saturn mit Pfeil darunter: Das Wegweiser-Symbol für den Planetenweg in Würzburg.

Als  Wegweiser für den Planetenweg dienen Saturn-Symbole mit Pfeil, teils auf keinen Tafeln, teils auf Bäume gesprüht.  Leider sind gerade die Sprühvarianten nicht immer gut zu erkennen, an manchen Stellen musste ich gut raten, wo es nun weitergeht.

Etwa 2,3 Kilometer ist der Planetenweg lang, laut meiner Messung. Ich habe den Weg aufgezeichnet, den GPS-Track kann man sich runterladen. Das sind nicht die Originaldaten, die wirklich von mir gelaufene Strecke war gut 5 Kilometer lang.

Denn ich bin schon noch ein bisschen oben in der Keesburg rumgelaufen — das Wetter war schön, die Begleitung zauberhaft und ich hatte einfach mal Zeit für den Planetenweg und mehr. 🙂 Und das kann ich euch auch nur empfehlen.

Weitere Planetenwege in und um Unterfranken

Grombira – 1001 rockige Weltraumbasare

In den vergangenen Wochen und Monaten haben sich bei mir einige neue Dinge aus dem musikalischen Universum Würzburgs angesammelt. Fangen wir doch mal an, das abzuarbeiten.

Die Band mit dem kartoffellastigen Namen Grombira gibt es schon ein paar Jahre. Aber jetzt haben die Musiker aus dem Raum Würzburg ihr erstes Album herausgebracht.

Grombira wirft mal ganz frech Jazz und Psychedelic-Rock — genauer gesagt Space Rock — mit Schlagzeug und Bass mit orientalischen Melodien und Instrumenten zusammen.

Oriental Space Rock also. Das mag sich auf den ersten Blick schräg lesen, aber wenn ich ehrlich bin — das klingt auch schräg. Im besten Sinne allerdings. Die Fusion der unterschiedlichen Musiktraditionen gelingt erstaunlich gut und schafft sehr interessante Musik.  Sheyk rAleph zupft unter anderem an der E-Sitar und E-Saz und darf singen, Fredh Al Fezér treibt die Stücke  wuchtig und rhythmisch mit dem Schlagzeug voran und Tommi Tarek hält das Ganze mit seinem Bassspiel atmosphärisch dicht zusammen. Als würde eine Rockband sich gut gelaunt auf einem orientalischen Basar austoben.

Grombira sind Fredh Al Fezér, sheyk rAleph und Tommi Tarek aka Manfred Feser-Lampe, Ralph Nebl und Tommi Neubauer
Grombira sind Fredh Al Fezér, sheyk rAleph und Tommi Tarek aka Manfred Feser-Lampe, Ralph Nebl und Tommi Neubauer.

Im Grunde ist das Album ein Instrumentalalbum. Gesangsparts sind kaum zu finden und auch nur sehr kurz. Und, auch wenn ich es noch nicht ausprobiert habe, klingt es absolut tanzbar.

Getanzt wird auch auf der Release Party des Albums am 25. März 2017 ab 20 Uhr im Blauen Adler. Ich denke, live wird Grombira nochmal interessanter, die Musik lädt ja zum Improvisieren ein.

Eine weitere Gelegenheit, Grombira live zu hören, ist auf dem Umsonst & Draussen-Festival in Würzburg. Da spielen die Drei am Samstag, 17. Juni 2017, um 20 Uhr im KulturZirkusZelt.

Die CD kann man sich online bestellen oder, wenn es einen ins idylische Darstadt bei Ochsenfurt veschlägt, in Tommis Musik Butik gekauft werden kann.

Oder einfach Radio Würzblog hören … 🙂

Feini Designi

Am Samstag bin ich mal hoch auf den Berg, um die Werke der jungen Gestalter aus dem vergangenen Semesters anzuschauen.

Trotz schönstem Sonnenschein war bei der Semesterausstellung in der Fachhochschule am Sanderheinrichsleitenweg richtig was los. Und es gab wie immer viel zu gucken. Illustrationen, Fotografien, Multimedia-Installationen, Plakate, Filme und Zeuch. Ich erfreue mich immer wieder an der Kreativität der Studenten und bekomme Lust, auch mal wieder mehr gestalterisch zu arbeiten.

Wer der Bergwerk, die Semesterausstellung verpasst hat, keine Sorge: Nach dem Semester ist vor dem nächsten Semester. 😉

Illustrationen.
Ein Trump-Film darf nicht fehlen.
Multimediale Infografik über Gewalt.
Zeuch.
Grafik.
Virtuelles und reeles Radeln.