• Politik,  Sport

    #45

    Er spielt Football bei den Würzburg Panthers, trägt auf seinem Trikot die Nummer 45 und möchte eigentlich auch gern mit zu den Auswärtsspielen — aber Madiama Diop aus dem Senegal ist Asylbewerber und durch die Residenzplicht darf er den Regierungsbezirk Unterfranken nicht verlassen. Nicht mal für ein Spiel. Die Ironie dabei: Durch das Integrationsprojekt “Sport ohne Grenzen” kam Madiama überhaupt erst zu den Panthers. Klappt ja super, das mit der Integration. Berichte dazu auf #45 bei den Würzburg Panthers mainpost.de Deutschlandfunk Bayern 2 Petition bei change.org

  • Politik

    WühiWübeWä – OB-Wahl Würzburg 2014

    Nur noch 3 Wochen bis zur Kommunalwahl. Wer sich seine Meinung noch nicht gebildet hat und Sie sich auch nicht bilden lassen möchte, darf aber trotzdem am 16. März zur Wahl gehen. Wie bei der letzten Kommunalwahl gibt es hier den Wahlwürfel als PDF: Zur nächsten Wahl sind auch wieder Würzmischungen mit den Kandidaten geplant, dieses Jahr war es leider terminlich nicht wirklich drin. Die Stadt Würzburg sucht übrigens noch Wahlhelfer, zwischen 30 und 40€ Aufwandsentschädigung werden gezahlt, mehr Infos hier.

  • Politik

    Vorsicht: Wahlhistoriker unterwegs

    Kunstliebhaber kennen das ja: Manchmal befindet sich unter der sichtbaren Farbschicht eines Gemäldes ein weiteres Bild, ein gefundenes Fressen für Kunsthistoriker. In Würzburg hat sich solch ein Forscher für ein Wahlplakat der Grünen interessiert. Da wohl die Batterien für das Taschen-Röntgenfluoreszenz-Gerät leer waren, hat er die obere Schicht einfach abgerissen. Hach, der ungestüme und kindliche Forscherdrang! Aber die Mühe hat sich für ihn wohl gelohnt: Unter dem Plakat von 2013 befindet sich eines aus dem Jahr 2008, unglaubliche fünf Jahre alt — als Matthias Pilz noch Oberbürgermeister werden wollte. Eine Kopie des Originals ist in den Archiven der Grünen noch erhalten.

  • Politik

    Wahlplakate ohne Klimaschutz

    Ach, wenn wir doch schon mal beim Thema Wahlplakate sind: Das Gewitter heute nachmittag hat mal klar Schiff mit der Plakatflut in Würzburg gemacht. Dass auf den Bildern nur Wahlplakate der Grünen zu sehen sind, hat keine politische Bedeutung, es hängen nur gerade von deren Kandidaten die meisten Plakate — oder besser gesagt: hingen. Vielleicht sollte man die Dinger etwas wetterfester aufhängen — oder mit dem Aufhängen warten. Dem Plakat von Patrick Friedl an der Berner Straße am Heuchelhof sieht man deutlich an, dass es für mehr Klimaschutz ist, es hätte sich wohl schon über einen Regenschirm gefreut. Und das Martin Heilig am Sanderring ausgerechnet vom öffentlichen Personennahverkehr gezweiteilt wurde, hat…