Gestalterische Machwerke

(via LP10Blog)

So, ich geh dann mal zur Ausstellung in der FH Gestaltung in der Münzstraße. Dort werden die aktuellen Diplom- und Semesterarbeiten gezeigt. Oft sind wird wirklich tolle Fotos, Filme, Printgestaltungen und Designzeugs zu sehen. Oft. Nicht immer ist alles wirklich toll. Ich wäre fast dafür, dass man da mal das Publikum — die Leute, die auch später die Machwerke irgendwo anschauen müssen — über die Werke abstimmen kann. Und das fließt dann mit in die Note ein. Wär doch mal was.

Die Ausstellung geht heute noch bis 17 Uhr.

Küchenradio und Beeman in Würzburg

Nach viel zu langer Zeit habe ich mal meine MP3-Player mit neuer Musik gefüllt und auch mit ein paar Folgen eines meiner Lieblings-Podcasts. ohne dessen Inspiration die Würzmischung vielleicht nie entstanden wäre: Küchenradio, sehr hörenswert.

Und was sehe und höre ich bei Folge 277? DocPhil vom Küchenradio war vor einem Monat in Würzburg! Er hat Professor Jürgen “Beeman” Tautz von der Beegroup im Bienenzentrum der Uni Würzburg besucht.

Damit hat er mir zwar einen Kandidaten von der Würzmischung-Gäste-Wunschliste geklaut, aber dafür einen guten Podcast abgeliefert.

Dreiklangdimensionen

Die Zeiten sind hart geworden, da müssen selbst die ganz Kleinen ran und arbeiten. So wie bei den Kommunikationsdesignern der FH, da müssen am Freitag die Erstsemestler ran und eine Party veranstalten. Das ist aber keine Erstsemesterfeier, wie man sie sonst kennt, denn sie ist nicht für Erstis sondern nur von Erstis.

Hin zu der Party in die Posthalle darf jeder, der auf Indiepop, Electro oder Minimal steht und 5 € Eintritt zahlen kann. Und die Kommdesigner wären nicht die Kommdesigner, wenn sie dafür nicht noch ein kleines Schmankerl hätten — beim Eintritt bekommt jeder eine 3-Brille und darf damit sich auch visuell verwöhnen lassen. Und man kann damit dreidimensional tanzen, man stelle sich das mal vor …

Also, für die älteren Semester nochmal zusammengefasst: Freitag, 26. November 2010, ab 22.00 Uhr Party in der Posthalle, Eintritt 5 €.

Man sieht sich — dreisimensional (und später am Abend vielleicht auch mehrdimensional)

Demo gegen Studiengebühren


Die Würzburger Studenten waren auf der Straße um gegen die Studiengebühren in Bayern zu demonstrieren. Die Gebühr von 500 € wurde zwar schon 2007 eingeführt, aber als Würzburger kommt einem schon völlig normal vor, dass man aufschreit, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Aber wer weiß, vielleicht kann man in dem Superwahljahr 2009 wirklich etwas bewirken.

Die Polizei sprach von 3.000 Demonstranten, die Organisatoren von 4.000, einigen wir uns auf “viele”. Wobei ich bei einem so brennenden Thema wie dem eigenen Geldbeutel mit noch mehr Studenten gerechnet hätte, bei ca. 27.000 Studenten in der Stadt.

Mich betrifft das Thema Studiengebühren ja nicht mehr direkt, ich muss aber sagen, dass mich damals 2.000 DM im Jahr schon finanziell belastet hätten. Nicht dass ich deswegen nicht hätte studieren können, aber das Geld hätte ich mir erst verdienen müssen, und Ferienjobs habe ich auch so schon machen müssen.
Am seltsamsten finde ich aber das Konzept, für Bildung und Ausbildung zahlen zu müssen. Sollte es einem Land nicht wichtig sein, seinen Bürgern wenigstens eine kostenlose Möglichkeit dazu zu bieten. Das Studium ist so schon teuer genug — Wohnung, Lebensunterhalt, Bücher, etc. — das muss ich doch nicht auch noch das Studium an sich noch teuer verkaufen.

Bilder von der Demo gibt es im 23hq-Album unter einer CC-BY-NC-SA-Lizenz

Semester-Showdown der Gestalter

Ach ja, das FH-Semester geht dem Ende zu, klassische Zeit für die Ausstellung der Semester- und Diplomarbeiten der Gestalter.

Man kann die Arbeiten heute von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr in der FH in der Münzstraße anschauen, wobei ich auch Erfahrung sagen kann, dass es meist besser ist, man kommt der um 15.00 Uhr, weil sich das mit dem Aufbauen der Arbeiten irgendwie immer hinzieht. Wer heute keine Zeit hat, der hat morgen noch von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr die Chance zu sehen, was sich eine neue Generation von Gestaltern ausgedacht hat. In den letzten Jahren hat es sich für mich eigentlich immer gelohnt mal hinzugehen, auch wenn nicht alle ausgestellten Arbeiten von der Muse — oder auch nur vom Talent — geküsst waren. Aber warum sollte es bei

Ebenfalls via Cairo

Weißt du mehr zum Thema "Münzstraße"? Dann schreibe dazu etwas im WürzburgWiki.

Kleingeld-Umfrage

Würzburger Bloggern hilft man doch als Würzburger Blogger gern. Den meisten zumindest. 😉

Gernot von blog.wueweb.de sitzt gerade an seiner Jungesellenarbeit Bachelorarbeit an der FH Würzburg im Fach Wirtschaftsinformatik. Thema: “Analyse von E-Commerce Geschäftsmodellen mit Content Syndication unter Nutzung von Micropayment- Bezahlprozesse”. Ah ja, klar. Das Thema kann mir aber relativ wurscht sein, denn Gernot will nur das eine von mir: Umfragedaten. 😉

Er braucht Teilnehmer an seiner Umfrage über Micro-Payment (also PayPal und so ein Kram), je mehr desto besser. Das ist schnell passiert, ich habe nicht mal  5 Minuten dafür gebraucht. Man braucht nicht mal eine Mail-Adresse anzugeben — es sei denn, man will einen iPod-Shuffle oder eine von zwei DVDs gewinnen. Hmmm … da ist es natürlich blöd, dass ich darüber blogge, das versaut mir nur meine Chancen. 😉 Naja, er soll mir beim nächsten Bloggertreffen eine Schoppen ausgeben — und jedem anderen Teilnehmer auch. 🙂

Lieber Erstsemestler …

…, der du verzweifelt um  10 Minuten vor 9 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle in Grombühl standest. Ich hoffe, dass du noch rechtzeitig zur Vorlesung in der Uni angekommen bist. Und ich hoffe auch, dass du nun gelernt hast, was das Kürzel “c.t.” heißt. Du hättest also gar nicht so zu rennen brauchen und mich verzweifelt und mit Tränen in den Augen fragen müssen (“*heul*, die Vorlesung beginnt doch um 9 Uhr *heul*“), wann die nächste Straba fährt. In 25 Minuten kommt man locker von Grombühl zum Sanderring.

Wofür machen die Kinder denn Abitur? Hochschulreife? Ha! Das Mindestmaß an Hochschulreife hat man erst erreicht, wenn man weiß, dass man länger schlafen darf.

Studienplätzchen gefällig?

Vorbei die Zeiten des Studienplatzmangels, der Geldsegen des Freistaats für den Ausbau der Uni zeigt scheinbar erste Wirkung. Denn bei den Juristen, Wirtschaftswissenschaftlern, Pädagogen und Wirtschaftsinformatikern sind noch Plätze frei — und die werden jetzt unter das Volk gebracht. Und zwar per Los.  Man muss einfach einen Brief an die Uni schicken und hoffen, dass die Glücksfee den Namen ziehen wird.

Bis zum 15. Oktober 2008 kann man seinen Namen in die Urne werfen, was toll ist, da die Vorlesungen schon am 13. Oktober beginnen.

Wer also im Winter nichts besonderes vor und 633,30 € übrig hat, der kann sein Glück versuchen. Ach, die Hochschulreife braucht man auch. Obwohl … wenn die Plätze eh frei sind, dann könnte man sie doch auch an Haupt- und Realschüler vergeben. Merkt doch eh keiner.