Archiv der Kategorie: Wirtschaft

Keywords: Ringparkfest;Würzburg

O Ringpark, dich muss man mögen

Ja, das Ringparkfest ist nicht das am besten organisierte Fest in Würzburg. Da steht man schon mal gerne eine halbe Stunde in der Schlange, um an Glas Wein zu kommen.

Konzert;Kultur;Musik;Ringparkfest;Würzburg
Abendstimmung beim Ringparkfest

Sei es drum! Es ist auch mit Abstand das schönste Fest in Würzburg. Mitten im Park, kann man an den Bänken sitzen und Wein hören, im Gras herumlümmeln und den vielen Bands zuhören, eine Menge Leute treffen und kennenlernen und sogar die Kinder — falls vorhanden — so für eine Zeit abschieben, dass so sogar Spaß daran haben.

Ja, es war wieder schön am Ringparktfest. Das Wetter war perfekt, nicht zu heiß — im letzten Jahr — und auch nicht zu nass — wie in dem meisten Jahren davor. Die Band waren gut, besonders hat mir gefallen, dass ich Birgit Süss’ Lieder ihrer neuen CD mal hören durfte, da waren schon ein paar sehr nette Sachen dabei. 🙂

 

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Der vergessene Biergarten

Heute war ich mal im Biergarten an der Residenz. Den habe ich immer gar nicht so auf den Schirm. In manchen Jahres gab es den gar nicht, dann mal wieder sporadisch.

Noch nicht viel los im Residenzbiergarten aka B. Neunmann.
Noch nicht viel los im Residenzbiergarten aka B. Neunmann. 

Seit einem Jahr heißt die Gaststätte an der Residenz B. Neumann, nicht zu verwechseln mit Alfred E. Neumann. Über den Winter ist auch der Außenbereich ein wenig auf Vordermann gebracht worden und seit ein paar Wochen ist auch wieder der Biergarten geöffnet.

An einem einigermaßen schicken Container kann man sich zu Trinken und zu Essen holen — Selbstbedienung ist da angesagt. Da der Biergarten noch nicht so bekannt ist, war auch trotz Feiertag und wundervollem Wetter am Fronleichnamnachmittag nicht so irrsinnig viel los. Aber gemütlich sitzen kann man dort schon, so einen Biergarten mit Bäumen gibt es im Bereich der Würzburger Innenstadt nicht so wahnsinnig viele. Also — zumindest sollte man den Biergarten wieder auf dem Ausgeh-Schirm haben.

Simone Hilpert, die glückliche Straßenküchenchefin

Straßenküche, die glücklich macht

Noch immer kein optisches Schmuckstück, aber ein enormer Schritt nach Vorne.
Noch immer kein optisches Schmuckstück, aber ein enormer Schritt nach Vorne.

Unsere Innenstadt muss leckerer werden — dafür setzt sich Simone Hilpert nun ein. Sie hat hinter der Marienkapelle in Würzburg ihr Happy Street Kitchen eröffnet.

Oder besser gesagt, am Freitag, 27. Mai 2016, macht die glückliche Straßenküche auf und bietet hungrigen Menschen während der Woche eine leckere Alternative für die Mittagspause an.

 

Gesundes Essen auf die Hand

Heute war ich bei der kleinen kulinarischen Vorschau dort. Dort wo vorher ein Asia-Imbiss und davor eine Bratwurstbude war, kann man sich von Montag bis Freitag von 11 Uhr bis 16 Uhr auf die Schnelle bekochen lassen. Es gibt Fleischiges, Vegetarisches und Veganes auf die Hand, selbstgemachte Eistees und Smoothies und Kuchen, alles gesund und frisch zubereitet.

Curry mit Reis und etwas Spinat.
Curry mit Reis und etwas Spinat.

Foodbloggerin und Küchenchefin

Glückliche Simone in der Straßenküche.
Glückliche Simone in der Straßenküche.

Simone ist kulinarisch kein Niemand in Würzburg, man kennt sie als Foodbloggerin von Pi mal Butter (das sie wegen der Geschäftsgründung wohl etwas hat schleifen lassen), als Köchin in der Osteria Trio und von ihren Erfahrungsstreifzügen durch diverse Gastrobetriebe der Region. Jetzt hat sie sich ihren langjährigen Traum erfüllt und ein eigenes kleines Restaurant für die Straße eröffnet. Ganz fertig ist es noch nicht, die Stehtische sind noch provisorisch und auch an die Fassade — die durch die Holzelemente deutlich freundlicher wirkt — muss noch Hand angelegt werden.

Die Essenskarte wird sich immer wieder mal ändern, damit auch die Stammgäste Abwechslung haben, da ist Simone kreativ genug am Kochtopf. Jetzt kann ich nur hoffen, dass viele Leute den Weg hinter die Marienkapelle zur Rückseite des Kaufhofs finden — einen Ort, den man erst mal nicht mit leckerem Essen verbindet — und es sich beim Mittagessen oder Kuchen dort schmecken lassen. Mir hat es heute auf jeden Fall geschmeckt!  Und Frau Sammelhamster sieht es nicht anders. 🙂

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Danke für Dunkin-Donuts-Mails

Liebe Freunde des Würzblog, danke für eure E-Mails, aber ich weiß schon, dass im Februar ein Dunkin Donut in Würzburg aufmacht. Ja, vermutlich da wo die Beanery am Dominikanerplatz war, ich hab es auch gelesen.

Es ist mir nur einigermaßen egal. Nein, kein DD-Bashing. Wer dort was essen oder Kaffee will, darf das von mir aus gerne machen. In Berlin hab das auch ein paarmal was von Dunkin Donuts probiert, aber das war nicht so mein Ding.

Für meinen sehr überschaubaren Bedarf an Zucker reicht mir in Würzburg zum Beispiel das MainCake in der Sterngasse (die beim Barcamp grandios aufgetischt haben) oder in der Theaterstraße Polly’s Törtchen (trotz des Deppenapostrophs leckere Cupcakes 😉 ) und Donut Dreams.  Jetzt kommt halt noch Dunkin Donuts dazu, die es aber es in vielen Städten gibt — aus meiner Sicht eher langweilig und das Thema ist für mich erst mal erledigt. 🙂

Nähcafé Edeltraud reloaded

Edeltraud näht und macht Caffè nun in der Innenstadt

Heute hat das Nähcafé Edeltraud wieder aufgemacht — nur nicht mehr in der Zellerau, sondern in der Grabengasse, parallel zur Juliuspromenade.

Am Konzept hat sich im Grunde nicht viel geändert. Auch hier werden wieder Näh-Workshops angeboten, man kann die Profi-Nähmaschinen für eigene Schneiderarbeiten nutzen, Stoffe kaufen, Klamotten kann man ändern lassen — oder dort welche kaufen — und das alles mit kompetenter Beratung. Und es gibt Kaffee.

Hinten Näh, vorne Café - die neue Edeltraud in der Grabengasse.
Hinten Näh, vorne Café – die neue Edeltraud in der Grabengasse.

Das alles gibt es jetzt in der Innenstadt mit mehr Platz — sogar der Keller wird genutzt — und vor allem der Kaffeebereich wurde deutlich ausgebaut. Jetzt kann man sich bequem reinsetzen, einen leckeren Espresso schlürfen, Kuchen essen, sich unterhalten und das leisen Rattern der Nähmaschinen im hinteren Bereich genießen.

KEKSE! KEEEEEKSE!
KEKSE! KEEEEEKSE!

In sechs Wochen haben Julia & Sarah Edeltraud einen wirklich schnuckeligen Laden aus dem Boden gestampft, in dem ich bestimmt hin und wieder mal reinschauen werden. Aber wohl eher nicht zum Nähen. Wobei — man weiß nie. 😉

Geöffnet hat das Nähcafé Edeltraud von Dienstag bis Samstag von 10 Uhr bis 20 Uhr, am Sonntag von 10 Uhr bis 16 Uhr. Am Montag beliebt Edeltraud zu ruhen.

Eine Webseite hat die Edeltraud leider noch nicht. Die auf der Karte angegebene Adresse edeltraud.de gibt es noch nicht, das alte Blog ist leider seit fast einem Jahr nicht mehr aktiv. Also bleibt im Moment leider nur Facebook in Sachen Internet und Edeltraud.

Ich kann nicht dran vorbei - knusprige Meefischli.

Fiffiger Fischereimarkt mit frischen Fischen

Dafür dass Würzburg am Main liegt, gibt es hier ziemlich selten einen Fischmarkt. Selten heißt aber nicht nie, darum ist es auch nicht verwunderlich, dass es einmal im Jahr doch einen gibt, nämlich morgen. Ja, am Samstag, 17. Oktober 2015, veranstaltet die Würzburger Fischerzunft ihren traditionellen Fischereimarkt, von 9 Uhr bis etwa 14 Uhr. Inkonsequenterweise nicht am Fischerbrunnen, sondern am Vierröhrenbrunnen.

Ich werde wie in jedem Jahr ein paar Meefischli essen — wenn sie welche haben — und dazu einen Federweißen trinken — wenn sie welchen haben. Und vielleicht noch ein paar fische Fische mit nach Hause nehmen — haben sie bestimmt!

Wer so mir stoßen will, ich bin so gegen 10 Uhr dort.

Header Barcamp Würzburg

Barcamp: Endlich in Würzburg und jetzt gibt’s Tickets

Man glaubt es kaum, dass das noch passiert. Ein Barcamp! Oder um gleich mal von der Website zu zitieren:

“Sieben Jahre ‘jemand müsste mal…’, ‘man könnte…’ und ‘wäre schon cool, wenn…’ waren genug, daher veranstalten wir 2015 das erste Barcamp Würzburgs.”

Ja, tatsächlich, es wird ein Barcamp in Würzburg geben — am 31. Oktober 2015 in der Vogel Startup Werkstatt, Max-Planck-Straße 7/9. Die Idee geisterte wirklich schon seit Ewigkeiten durch Würzburger Internetszene, aber an eine Umsetzung hat sich nie jemand getraut — bis jetzt.

Was ist ein Barcamp?

Im Grunde eine kleine … hmmm … Konferenz, in der vorher nicht geplant ist, um welche Themen es gehen wird. Das wird am Tag der Konferenz spontan entschieden. Jeder kann sich also einbringen und am Barcamp-Morgen, nach einem Frühstück, sein Thema — was immer es sein mag — vorstellen und hoffen, dass es Anklang bei den Teilnehmern findet.

Zielgruppe des Würzburger Barcamps sind alle Online-Affinen. Blogger, IT-Berufler, Webdesigner, Social-Media-Nerds, Profis, Nicht-Profis und so weiter.

Auf die Beine gestellt haben das Barcamp Doris , Ute und Markus mit Vogel Business Media und unterstützt von weiteren Sponsoren. Die machen die Organisation der Veranstaltung, der Erfolg oder Misserfolg hängt jedoch  auch von den Teilnehmern ab — ich bin da aber guter Dinge! 😉

Ticket Barcamp WürzburgEs wird 60 Karten im freien Verkauf geben (über Amiando), 20 weitere sind für Sponsoren vorgesehen. Das sind aus meiner Sicht nicht viele Plätze —  wohl auch, um das Risiko des ersten Barcamps zu minimieren — die Drei können ja nicht wissen, wie es ankommt. Bei Erfolg, so haben sie mir gesagt, wird es im nächsten Jahr wahrscheinlich ein weiteres Barcamp geben, in größer! 😉

Die Tickets kosten 20 Euro — also weniger, als viele an einem Abend vertrinken. Essen den ganzen Tag über ist da inklusive. Und eine Party wird es später am Abend auch noch im Coworking Space und im Fablab geben — beides in der Veitshöchheimer Straße 14 –, da muss man aber wieder selbst zahlen. Aus Gründen! 😉

Ich hab mir schon ein Ticket gesichert, bin aber nicht  sicher, ob ich da den ganzen Tag hin kann. Zur Not verlose ich — traurigerweise — die Karte hier im Würzblog.

Ich freu mich schon! 😀

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Gastspiel von Simone Dalbert im Börsenblatt

Beim Bloggertreffen in Würzburg hat Simone “Papiergeflüster” Dalbert noch erzählt, dass sie einen Gastbeitrag für das Börsenblatt geschrieben hat. Aber aus irgendeinem Grund hab ich es wieder vergessen. Bis ich heute durch einen ganz anderen Tweet daran erinnert wurde.

In Simones Beitrag “Angst als Umsatzkiller” im Börsenblatt geht es um ein Thema, bei dem bei ihr üblicherweise die Halsschlagader deutlich anschwillt: Der harte Kopierschutz (DRM) bei eBooks. Den mag Simone als eBook-Liebhaberin gar nicht. Vom dem rücken etliche Verlage nun wieder ab:

Bastei Lübbe war einer der ers­ten größeren Verlage, die komplett darauf verzichteten, und man höre und staune: Die Umsätze mit digitalen Produkten sind nicht gesunken, im Gegenteil: Sie steigen jährlich.
Angst als Umsatzkiller / boersenblatt.net

Nur ganz kurz was dazu: Das ist aus meiner Sicht wenig verwunderlich. Ich habe zwar noch nichts von Bastei Lübbe gekauft, aber von einem seiner Verlagskollegen. Bei Pabel Moewig habe ich schon etliche hundert Euro für Perry-Rhodan-eBooks gelassen.

Und das hätte ich nicht gemacht, wenn die Bücher und Hefte mit einem DRM versehen worden wären. Ich will einfach lesen, auf welchen Geräten auch immer, und mich nicht mit so einem DRM-Kram herumschlagen. Und ich vermute, ich bin nicht der einzige, dem es so geht.