Archiv der Kategorie: Wirtschaft

Würzburg Web Week: Es gibt drei Neuigkeiten

Vom 5. bis 12. März 2018 wird es die Würzburg Web Week geben. Zu dieser Woche, in der – hoffentlich – viele unterschiedliche Veranstaltungen rund im Internet und Digitalisierung stattfinden werden, gibt es jetzt drei Neuigkeiten.

  • Die erste Veranstaltung, von der ich weiß, steht schon fest: Es wird einen 24-Stunden-Podcast geben, und zwar mit meiner Beteiligung. Wenn Alex, mein Podcastpartner in der Würzmischung keine Zeit hat, dann nur mit meiner Beteiligung. Und Gästen natürlich. 😀 Datum und Ort in der WueWW sind noch nicht klar, das hängt auch von den anderen Veranstaltungen ab, die ich vorhabe zu planen.
  • Die WueWW ist seit vergangenem Dienstag beschirmt, hat also einen Schirmherrn. Gunther Schunk verkündete bei der Social Media Business Lounge, dass Oberbürgermeister Christian Schuchardt höchstpersönlich das übernimmt — Chefsache also.
  • Uuuuuund — die Webseite der Würzburg Web Week ist online, unter wueww.de. So gut wie. Zumindest gibt es einen Countdown und man kann sich schon mal für einen Newsletter anmelden. Aber da wird sich bestimmt bald was tun. Und schön finde ich den Titel der Seite: “Festival der digitalen Gesellschaft Würzburgs”. Hat was! 😀

Würzblog Podcast #14 / Podcast über Podcasts bei der SMBL

Am Dienstag war ich zur Social Media Business Lounge in Würzburg eingeladen. Etwas kurzfristig, da jemand abgesagt hatte. Und da habe ich mich an der Wahnsinnsaufgabe versucht, etwas über Podcasts im Allgemeinen und meine beiden eigenen zu erzählen.

Das Garten Fräulein erzählt etwas von ihrem Weg von der Hobbybloggerin zum Profi.
Das Garten Fräulein erzählt etwas bei der SMBL von ihrem Weg von der Hobbybloggerin zum Profi.

Meine Vorbereitungszeit auf diesen Vortrag war kürzer als geplant, und so konnte ich noch so schnell reden — mehr als ganz, ganz grob anreißen konnte ich das alles nicht. Leider ist darum vieles sehr verkürzt, viele Halbwahrheit die genauerer Erklärung bedürften und viele inhaltliche Lücken. War leider nicht zu ändern, das Garten Fräulein als zweite Referentin ruckelte — völlig zu recht — schon unruhig auf ihrem Stuhl in der ersten Reihe vor mir herum. 😀

Ich hätte den Gästen gewünscht, sie hätten währenddessen in meinen Kopf schauen können — parallel zu reden habe ich ständig überlegt, was ich noch erwähne, was ich weg lasse und alles ständig umgeworfen. Dafür war es gar nicht so schlecht! 😉

Einige spannende Themen musste ich ganz streichen, doch auf ein paar davon habe ich dann noch mit den Besucher nach dem den zweiten Vortrag vom wundervollen Garten Fräulein quatschen können.

Und natürlich gibt es auch einen Podcast zur SMBL-Session über Podcasts, so richtig “Meta”! 😀 Ganz podcast-konform war mein Kurzvortrag nicht, ich habe vor allem zu den Zuschauern in Raum gesprochen und auf einer kleinen Präsentation in paar Dinge gezeigt, die jetzt vielleicht im Audiopodcast nicht so rüber kommen. Sorry. 🙂

Dauer der Episode: 0:24:37

Veröffentlicht von Ralf Thees unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Germany License-Lizenz.

avatar Ralf Thees Moderator Thomann Wishlist Icon Bitcoin Icon

Shownotes

… werden nachgereicht, muss erst mal zur Arbeit 🙂

Danke an das Garten Fräulein für das Bild von mir. 🙂

Wenn nicht mal mehr Blasen hilft

Seit Wochen bin ich Dank Rööö ein sehr glücklicher Besitzer eines Fahrrads. Das Rad ist so schnell ein integraler Bestandteils meines Lebens geworden, dass es am Samstag ein Moment tiefer Trauer und Bestürzung war, als ich es mit einem absolut leeren Hinterreifen an seinem Platz fand. Eine Mund-zu-Mund-Beatmung — metaphorisch — konnte den toten Reifen nicht mir in sein vulkanisiertes Leben zurückholen.

Nach jahrzehntelanger Fahrradabstinez, noch längerer handwerklicher Unfähigkeit und dem Fehlen eines Ersatzschlauchs musste ich am Wochenende resignieren — Radfahren fiel leider aus.

Wenige Stunden später –
Fahrrad repariert und Ralf kann wieder lächeln.

Montagmorgen hat ich dann das humpelnde Rad — nicht metaphorisch — zur Fahrradwerkstadt des Erthal-Sozialwerks in die Sanderstraße geschoben. Da stand ich Montagfrüh, kurz nach 8 Uhr, schon in einer kleinen Schlange. Wochenende sind wohl keine sehr gesunde Zeiten für Fahrräder. Aber es ging recht schnell, bis ich dran kam und ebenso schnell verschwand mein Rad hinten in der Werkstatt. Bis morgen werde die Reparatur dauern, eventuell schon bis heute Nachmittag. Ich werde per Mail benachrichtigt und soll auch meinen Spamordner checken. Guter Hinweis!

Das musste ich gar nicht machen, um 13.55 Uhr trudelte schon die Vollzugsmeldung und eineinhalb Stunden später ich beim Fahrradservice ein.  29,90 Euro kostete mich das Ganze — davon waren aber 12 Euro für das Einstellen der Bremsen, worum ich noch gebeten habe, weil die schleiften und nicht mehr richtig griffen.

Rechnung vom Erthal-Sozialwerk.

Natürlich — selbst reparieren wäre deutlich günstiger gewesen. Aber ich wohne nicht so weit von der Würzburger Innenstadt weg und so hab ich mir die Fummelei mit meinem Halbwissen erspart und dem Erthal-Sozialwerk einen Auftrag und Geld für eine guten Zweck verschafft.

Und das haben sie gut und schnell gemacht! Danke dafür!

 

Schönen Kuttertag

Am Donnerstag habe ich mal wieder das Oberdeck der Fischbar zum Krebs betreten. Bei dem brillanten Sommerabend konnte ich einfach nicht anders, als ihn auf dem Kutter am Mainkai zu verbringen.

Der Kutter ist für mich schon einer der Top-10-Orte in Sachen Chillen in Würzburg. Einfach hinsetzen — sofern es noch einen Platz gibt –, das Weinschorle trinken (andere machen das mit Bier), wenn man mag leckeren Fisch essen und sich an den fast schon gesungenen Aufrufe der Bestellnummer erfreuen, sich die warme Briese um die Nase wehen lassen und das leichte Schaukeln der Wellen genießen.

Sommerabend an der FIschbar Krebs

Allerdings habe ich aber gemerkt, dass ich auf dem Kutter immer relativ wenig Alkohol trinke. Das liegt wohl daran, dass ich durch den Wellengang immer denke, ich bin schon betrunken. Wenn das allen so geht, wäre das ja fast schon schlecht für’s Geschäft der Fischbar.  😉 Außerdem bin ich Nichtschwimmer, da liegt die Promillegrenze auf Schiffen für mich deutlich niedriger! 😀

Ja, da kommt schon ein wenig Hamburg-Feeling auf. Das Leben am Fluss hat schon was — nachdem es eh immer in Fluss ist.

Sommerabend an der FIschbar Krebs

Verlassenes Raucherparadies

Ich bin Raucher. Das ist nichts, worauf ich stolz bin. Und dass man zum Rauchen seit einigen Jahren vor die Tür von Kneipen und Restaurants muss, stört mich auch nicht.

Auch wenn die Front geöffnet ist — ein Dach über dem Kopf machen im Martinz auch im Winter das Rauchen draußen erträglich.

Aber natürlich finde ich es gerade bei dieser Saukälte mal recht angenehm, wenn ich mich meinem Laster hingeben kann, ohne dass mit die Finger anfrieren.
So bin ich vor ein paar Wochen mal zufällig in den Wintergarten des Martinz gestolpert. Die haben da ganz guten Wein — und bei Bedarf auch ein paar Heizstrahler. Und da darf man rauchen. Irre warm ist es bei minus zehn Grad Außentemperatur in Würzburg da auch nicht, aber doch so erträglich, dass man doch ein bis zwei Stunden enspannt dort mit Jacke sitzen, trinken und qualmen kann.

Nun sollte das doch ein Paradies für Raucher in der Winterzeit sein. Aber ich war seit dem ein paarmal Abends zu bester Uhrzeit drin bzw. draußen im Wintergarten — und fast jedesmal waren alle anderen Tische leer. Auch leer von Nichtrauchern.

So ganz verstehe ich das nicht. Weiß niemand der Raucherfraktion, dass man im Wintergarten des Martinz rauchen kann? Oder weiß ich etwas über diesen Ort nicht? Was läuft da schief?

Italienisch Essen im Porta Nova – lecker!

Ich esse gern. Meistens koche ich selbst, in ein Restaurant gehe ich in Würzburg eher selten. Doch vergangene Woche war es wieder mal so weit. Freunde von mir — die Hälfte der Bar D.O.C.-Besitzer, meines Haus-und-Hof-Kaffee-und-Prosecco-Dealers — haben das ehemalige Restaurant “Fischzucht” in Heidingsfeld übernommen und neu eröffnet. Das kannte ich nur vom Vorbeifahren mit der Straßenbahn, zwischen Haltestelle Reuterstraße und Klingenstraße. Da sieht man von der Straße aus gut das Hotel Fischzucht, das es auch nach wie vor noch gibt, mit dem Restaurant aber nur räumlich etwas zu tun hat.

Gaetano, der Chef der Küche.
Gaetano, der gut gelaunte Chef der Küche.

Seit einer Woche heißt das Restaurant dort “Porta Nova” und da gibt es — wie vorher auch schon — italienische Küche. In der steht Und in der steht Gaetano, der Neffe des Besitzers Boris.

Überhaupt ist das Porta Nova zum großen Teil ein Familienunternehmen. Aber das muss nichts Schlechtes sein. Gaetano kann definitiv sehr gut kochen, trotz seines jungen Alters — gelernt ist gelernt.

Boris und Maria im Porta Nova.
Boris und Maria im Porta Nova – und die goldene Espressomaschine als Blickfang.

Ich war am zweiten Tag nach der Eröffnung dort. Noch lief da nicht alles perfekt, die Speisekarte war noch im Beta-Test, das Baustellenschild mit dem Hinweis “lavoro in corso” wies darauf hin. Aber alle waren freundlich und gut gelaunt und — nicht ganz unwichtig — das Essen auf den Tellern war einfach gut. 🙂

Als Vorspeise hatte ich Mariniertes aus dem Meer. Sehr leckerer Schwertfisch, nicht zu dünn geschnitten, Scheiben vom Oktopus und noch zarte Sardinen. Hat großartig geschmeckt.

Marinierter Schwertfisch, Oktopus und Sardinen.
Marinierter Schwertfisch, Oktopus und Sardinen.

Dann die Hauptspeise. Ich wusste, dass Gaetano super Pizza backt, so mit selbstgemachtem Teig. Und da ich schon ein bisschen im Fischmodus war und ich es einfach sehr mag, hab ich mir eine Pizza mit Sardellen — schön salzig — und Kapern bestellt. Toller Teig, schon cross gebacken, aber nicht bretthart. Bloß wie ich beim Fotografieren gemerkt habe — optisch hätte ich Spannenderes bestellen können. 😉 Aber egal, sie hat wunderbar geschmeckt und danach war ich wirklich pappesatt.

Pizza mit Sardellen und Kapern.
Pizza mit Sardellen und Kapern.

Meine zauberhafte Begleitung hat sich für die Linguini mit Muscheln entschieden. Muscheln esse ich seit vielen Jahren kaum noch, ich fand immer, dass diese harten, gummiartigen Klümpchen die Mühe nicht wert waren. Im Porta Nova wurde ich eines Besseren belehrt, das Muschelfleisch, dass ich probieren durfte, war schön zart und lecker. Mit der Tomatensoße schmeckte das wirklich richtig gut.

Linguini mit Muscheln
Linguini mit Muscheln

Nicht bestellt hatte ich die Nachspeise, denn eigentlich war ich satt. Aber wir sollten noch eine Nachspeise probieren, irgendwas mit Pistazien und Feigen. Hammergut, aber glücklicherweise nur ein Gläschen zu zweit.

Nachtisch: Irgendwas mit Pistazien.
Nachtisch: Irgendwas mit Pistazien und Feigen.

Klar bin ich etwas befangen mit meinem Urteil, da ich die Besitzer des Porta Nova gut kenne. Aber trotzdem habe ich ganz normal gezahlt — gut 50 Euro zu zweit inklusive Wein — und fand das Geld wirklich sehr gut angelegt, weitaus besser als bei manchem Durchschnitts-Italiener in Würzburg. Ich kann jedem empfehlen, das Porta Nova auf jeden Fall mal auszuprobieren. 🙂

O Ringpark, dich muss man mögen

Ja, das Ringparkfest ist nicht das am besten organisierte Fest in Würzburg. Da steht man schon mal gerne eine halbe Stunde in der Schlange, um an Glas Wein zu kommen.

Konzert;Kultur;Musik;Ringparkfest;Würzburg
Abendstimmung beim Ringparkfest

Sei es drum! Es ist auch mit Abstand das schönste Fest in Würzburg. Mitten im Park, kann man an den Bänken sitzen und Wein hören, im Gras herumlümmeln und den vielen Bands zuhören, eine Menge Leute treffen und kennenlernen und sogar die Kinder — falls vorhanden — so für eine Zeit abschieben, dass so sogar Spaß daran haben.

Ja, es war wieder schön am Ringparktfest. Das Wetter war perfekt, nicht zu heiß — im letzten Jahr — und auch nicht zu nass — wie in dem meisten Jahren davor. Die Band waren gut, besonders hat mir gefallen, dass ich Birgit Süss’ Lieder ihrer neuen CD mal hören durfte, da waren schon ein paar sehr nette Sachen dabei. 🙂

 

Der vergessene Biergarten

Heute war ich mal im Biergarten an der Residenz. Den habe ich immer gar nicht so auf den Schirm. In manchen Jahres gab es den gar nicht, dann mal wieder sporadisch.

Noch nicht viel los im Residenzbiergarten aka B. Neunmann.
Noch nicht viel los im Residenzbiergarten aka B. Neunmann. 

Seit einem Jahr heißt die Gaststätte an der Residenz B. Neumann, nicht zu verwechseln mit Alfred E. Neumann. Über den Winter ist auch der Außenbereich ein wenig auf Vordermann gebracht worden und seit ein paar Wochen ist auch wieder der Biergarten geöffnet.

An einem einigermaßen schicken Container kann man sich zu Trinken und zu Essen holen — Selbstbedienung ist da angesagt. Da der Biergarten noch nicht so bekannt ist, war auch trotz Feiertag und wundervollem Wetter am Fronleichnamnachmittag nicht so irrsinnig viel los. Aber gemütlich sitzen kann man dort schon, so einen Biergarten mit Bäumen gibt es im Bereich der Würzburger Innenstadt nicht so wahnsinnig viele. Also — zumindest sollte man den Biergarten wieder auf dem Ausgeh-Schirm haben.