Archiv der Kategorie: Zeuch

Neuer Podcast: Die Rufbereitschaft der Notaufnahmeschwester

Beim Bloggertreffen am Weihnachtsmarkt haben wir noch darüber gequatscht, die Notaufnahmeschwester hat nicht lange gefackelt mit ihren eigenen Podcast gleich mal den ersten Vorsatz für das neue Jahr umgesetzt.

Schön, dass es einen weiteren Podcast in Würzburg gibt. Hau rein, Schwesti! 🙂

Eine interessante und unterhaltsame erste Folge der Rufbereitschaft hat die Notaufnahmeschwester da produziert, mit der wundervollen Hebamme Yasmin als Gast.

In der Schlangengruber

Samstagsvormittags laufe ich über den Würzburger Marktplatz. Die Buden des Weihnachtsmarkts hatten noch nicht geöffnet, die Marktleute bereiteten sie aber schon so langsam auf den langen Tag vor.

Für einen Adventssamstag war nicht so viel los auf dem Marktplatz. Bis ich vom Unteren Markt am Schönborn entlang auf den Oberen Markt gehe. In der Gasse vor mir, zwischen Häuserwand und der ersten Budenreihe, sehe ich weiter vorne eine Menschentraube.

“Ah”, denke ich mir, “da wir wohl der erste Glühweinstand schon geöffnet haben.” Ich gehe ein Stück weiter und erkenne, dass das keine Menschentraube, sondern eine Menschenschlange ist.  Und zwar ein lange Schlange. Wird am Ende irgendwo auf dem Weihnachtsmarkt richtig guter Glühwein ausgeschenkt?

Anstehen für Karten für Monika Gruber im CCW – nur ein Ausschnitt der langen Schlange.

Mittlerweile ist mir das Ausmaß der Schlange klar geworden. Sie reicht vom Falkenhaus quer über den Marktplatz bis etwas zu Apotheke, dann senkrecht hoch bis zu den Straßebahnschienen, an denen sie noch etwa zehn Meter weiter weiter Richtung Dom reicht — und dort immer weiter wuchs.

Jetzt musste ich doch mal eine Frau in der Schlange fragen, warum sie dort ansteht. “In der Touristeninformation werden ab 10 Uhr Karten für Monika Gruber verkauft.”

Aha. Monika Gruber. Die Kabarettistin. Nicht dass ich etwas gegen Monika Gruber hätte. Genauso wenig, wie ich für Monika Gruber habe. Aber ich muss wohl etwas Entscheidendes in Frau Grubers Karriere verpasst haben. Zumindest den Teil, wie sie es auf einmal geschafft hat, mehrere hunderte Menschen dazu zu bringen, sich an einem Samstagvormittag bei einer Saukälte ewig lange für Karten für ihre Vorstellung im CCW anzustellen.

Die Theorie mit dem richtig guten Glühwein fand ich irgendwie besser.

 

Würzblog Podcast #14 / Podcast über Podcasts bei der SMBL

Am Dienstag war ich zur Social Media Business Lounge in Würzburg eingeladen. Etwas kurzfristig, da jemand abgesagt hatte. Und da habe ich mich an der Wahnsinnsaufgabe versucht, etwas über Podcasts im Allgemeinen und meine beiden eigenen zu erzählen.

Das Garten Fräulein erzählt etwas von ihrem Weg von der Hobbybloggerin zum Profi.
Das Garten Fräulein erzählt etwas bei der SMBL von ihrem Weg von der Hobbybloggerin zum Profi.

Meine Vorbereitungszeit auf diesen Vortrag war kürzer als geplant, und so konnte ich noch so schnell reden — mehr als ganz, ganz grob anreißen konnte ich das alles nicht. Leider ist darum vieles sehr verkürzt, viele Halbwahrheit die genauerer Erklärung bedürften und viele inhaltliche Lücken. War leider nicht zu ändern, das Garten Fräulein als zweite Referentin ruckelte — völlig zu recht — schon unruhig auf ihrem Stuhl in der ersten Reihe vor mir herum. 😀

Ich hätte den Gästen gewünscht, sie hätten währenddessen in meinen Kopf schauen können — parallel zu reden habe ich ständig überlegt, was ich noch erwähne, was ich weg lasse und alles ständig umgeworfen. Dafür war es gar nicht so schlecht! 😉

Einige spannende Themen musste ich ganz streichen, doch auf ein paar davon habe ich dann noch mit den Besucher nach dem den zweiten Vortrag vom wundervollen Garten Fräulein quatschen können.

Und natürlich gibt es auch einen Podcast zur SMBL-Session über Podcasts, so richtig “Meta”! 😀 Ganz podcast-konform war mein Kurzvortrag nicht, ich habe vor allem zu den Zuschauern in Raum gesprochen und auf einer kleinen Präsentation in paar Dinge gezeigt, die jetzt vielleicht im Audiopodcast nicht so rüber kommen. Sorry. 🙂

Dauer der Episode: 0:24:37

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Shownotes

… werden nachgereicht, muss erst mal zur Arbeit 🙂

Danke an das Garten Fräulein für das Bild von mir. 🙂

Therapeutischer Besuch auf dem Mars

Wie es aussieht, hab ich gerade nur noch Zeit zum Fotografieren, wenn es mit der Gesundheit bergab geht.  Am Sonntag hab ich mit Bronchitis und bösen Nebenhöhlen einen Ausflug zum Steinbruch nach Geroldshausen — das ist im Landkreis Würzburg, hinter Reichenberg — gemacht. Ich dachte, ein wenig Bewegung, Sonne und Tapetenwechsel würden dem Körper gut tun.

Stachliges

Das stimmte auch, wobei ich selbst nach dem nur kleinen Fußmarsch völlig erschöpft und durchgeschwitzt war — ob von der ungewohnten Oktoberhitze oder irgendwelchen fiebrigen Aktionen meines Körper, weiß ich nicht.

So ein Steinbruch ist schon faszinierend. Die verschiedenen Gesteinsarten mit ihren Strukturen, die ganz eigene Pflanzenwelt, die interessante Tierwelt … Moment! Welche Tierwelt? Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass bei der Wärme auf allen Steinen Eidechsen zum Sonne liegen, oder zumindest mit ihren Handtüchern die Plätze reserviert hätte. Aber Pustekuchen.

Flauschiges

Abgesehen von den Pfanzen und ein oder zwei Vögelchen war der Steinbruch sehr unbelebt, das unterstrich aber nur noch seine Exotik. Wenn irgendwann mal die Mars-Landung gefälscht werden soll — hier in Geroldshausen werden dann bestimmt die Filmaufnahmen gemacht. 🙂

Zumindest konnte ich dort niemanden anstecken — von meiner zauberhaften Begleitung mal abgesehen, bei der es schon zu spät war. 😉

Einsames
Kartographisches
Matschiges
Vertrocknetes
Steinblumiges
Gegenlichtiges
Mysteriöses
Winkiges

Zwei hoch fünf Immerhin: Beatabend-Abend und Frei-Apostrophe für alle

Das altehrwürdige Immerhin feiert mal wieder ein binäres Jubiläum. 25 Jahres ist es nun alt. Die kleinste Konzertbühne in Würzburg, das skurrilste Team, die gesündeste Leckt-uns-am-Arsch-wir-machen-unser-Ding-Einstellung und die flippigsten Partys: Das Immerhin begleitet mich schon seit 23 Jahren, wo immer es gerade zu finden war.

Und darum werde ich wohl auch heute zum Jubiläums-Beatabend-Abend gehen und würdig auf das Immerhin anstoßen. Ausnahmsweise  mal ein Zitat aus der Einladung:

“Die Special’s werde’n atemberaubend’s! Apostrophen bis zum Abwinken, landläufige Drinks, mehrere Biersorten inkl. Pax-Bräu, klassische Turnhallendeko und Classic Rock plus ein paar Ausflüge in Bad-Taste-Regionen. Guter Bad-Taste versteht sich. Ausnahmsweise gibts hier nicht DJs, sondern SUPER DJ’S!
Wie immer bei unseren Motto-Parties seid ihr ein Teil des Events! Also sind alle Outfits willkommen. Wer seine Jugend auf Beatabenden verbringen musste, weiß – Trainingsjacken/Anzüge mit Sportvereinbeflockung! TSV IMMERHIN! Oder schlechte Kirmesjacken mit schwarzen Panthern drauf. Oder Stone-washed Jeans/Jacken/Overalls. Mit Glitzersteinchen-Blumen auf einem Hosenbein. Dieselpullis oder Chiemseepullis und so. Und dann eingehüllt in eine Wolke Pitralon. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Einlass 21 Uhr, Eintritt’s frei, IMMER IMMERHIN!”

 

Fotografisch angeherbstet

Ich hatte so einen langen und guten Lauf — doch diese Woche hat es mich wieder gerissen und ich lag mit Grippe und Mandelentzündung im Bett. Langsam geht es wieder besser und heute hab ich mich bei dem schönen Wetter mal auf einen kleinen therapeutischen Spaziergang durch Würzburg gemacht — mit Foto.

Grasflasche

Ein wenig überrascht war ich. Ich dachte, es ist draußen viel herbstlicher und ich hatte mich wie bei der Fotosafari damals mit Hazamel auf eine Orgie in Rot, Braun und Orange eingestellt (das war aber auch viel später im Jahr). Aber irgendwie sah es unten am Main noch vorwiegend grün aus, bunte Herbstfarben musst ich fast schon suchen, da hab ich jahreszeitlich wohl einfach verschätzt.

Lensflares!

Aber egal. Das Wetter war gut zum Fotografieren und mit einer kleinen Pause — der Kreislauf ist nach den paar Tagen Dauerruhe noch nicht so in Schwung — kamen doch ein paar nette Bilder zusammen.

Schattenspiel am Sebastian-Kneipp-Steg in Schwarzweiß (nachbearbeitet)