U&D sucht dringend Abbauhelfer

Das Umsonst & Draussen gab am Montagmittag einen Hilferuf ab. Wegen der Hitze brauchen sie noch mehr Helfer beim Abbau. Die Arbeit ist zwar draußen, aber nicht umsonst. 9,19 Euro gibt es pro Stunde, dazu Essen und Trinken “und gaaaaaanz viel Fame&Love”. Also, wenn ihr nicht völlig ungeschickt seid, gebt euch einen Ruck und helft mit.

Wer interessiert ist, kann sich beim U&D über den Facebook Messenger oder per Telefon melden. Die Nummer steht in dem verlinktem Facebook-Post.

 

Die Biennale der kleinen Häuser

Bei der 5. Fin-Ger-Biennale geht es um ein Würzburger Thema: Wohnraum. Der Berliner Architekt Van Bo Le-Mentzel erklärt das Konzept der Tiny Houses, der Würzburger Blogger Ralf Thees moderiert und verlost zwei Karten für die Veranstaltung.

Die Fin-Ger Biennale, ihr erinnert? Das Mini-Architekturfestival, das der verrückte Finne Juhani Karanka und der nicht minder verrückte Deutsche Matthias Braun jedes Jahr veranstalten und im Wechsel finnische und deutsche Architekten einladen und mit einem goldenen Mittelfinger beschenken.

Es ist wieder soweit, Aufschlag: Deutschland, am Montag 24. Juni 2019. Und es geht — unter anderem — um ein Thema, dass eigentlich jeden Würzburger Bürger interessieren müsste, nämlich Wohnraum. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Zu Gast ist der Berliner Architekt Van Bo Le-Mentzel, der zum Beispiel bekannt wurde durch Projekte wie die Hartz-IV-Möbel oder eben die Tiny Houses. Diese Kleinst-Wohnungen wie Le-Mentzels “100-Euro-Wohnung” (6.4 Quadratmeter) könnten dem Architekten nach eine neue Ära von Städtebau einläuten: “Wir brauchen keine Megacities, sondern ein ‘Internet Of Spaces'”.

Am Montag startet die Biennale um 19 Uhr mit einem Vortrag von Van Bo Le-Mentzel im Kinosaal 1 des Central Programmkinos auf dem Bürgerbräu Würzburg. Danach gibt es eine Podiumsdiskussion mit dem Architekten, moderiert von … ach, schau an … vom “Journalisten und Blogger Ralf Thees”, also von mir! 😜

Dann geht es rüber zur Sektkellerei Höfer, bei Sekt (Überraschung! 😉) und Fin-Ger-Food (Wortwitz 😉) kann man noch quatschen und die dann eröffnete Tiny-House-Ausstellung anschauen — das originale Tiny100-House von Le-Mentzel steht auf dem Bürgerbräugelände.

Karten für den Biennale gibt es für 15 Euro im Fin-Ger-Conceptstore auf dem Bürgerbräu und in der Buchhandlung Knodt in der Textorstraße.

Zweimal eine Karten für das Fin-Ger-Biennale gewinnen

Update-Update: Ein Gewinner hat sich im Tag vertan. Wer jetzt noch die Antwort in die Kommentare schreibt, bekommt die Karte. 🙂

Update: Gewinner  (Chris und Frauke) haben die richtige Antwort per Mail an mich geschickt. Das war’s also mit den Karten. Die richtige Antwort übrigens: Get ’em out by Friday. In der Geschichte des Songs wurden übrigens Menschen genetisch klein gezüchtet, damit mehr Mieter in die Häuser passen. Im Interesse der Menschheit. Oder doch der Vermieter?

Wer den Grips und das musikalische Grundwissen hat, kann auch kostenlos an Karten kommen. Im Würzblog verlose ich zweimal eine Karte für die Fin-Ger-Biennale 2019. Ihr müsst nur eine Frage beantworten:

Auf dem Album “Foxtrot” aus dem Jahr 1972 thematisierte die britische Prog-Rock-Band Genesis das Thema Wohnraum und Mietkapitalismus auf fast schon zynische Art. Wie heißt dieses Lied?

Die Antwort schreibt ihr in die Kommentare, gebt dabei auch eure Mailadresse an (die sehe nur ich). Viel Erfolg (Rechtsweg und so – vergesst es ;-))

Ch-Ch-Ch-Changes – Der entflixte 14. Geblogstag

Zweimal sieben Jahre Würzblog. Viel passiert in der Zeit. Und aktuell gibt es wieder extrem einschneidende Erlebnisse, die alles verändern. Aber ein Grund zum Feiern ist der Geblogstag allemal.

Am Donnerstag, 6. Juni 2019, wird das Würzblog 14 Jahre alt. Seit vielen, viele Jahren ziehe ich an diesem Tag Krone und auch mal den Umhang an — obwohl das mit dem “Bloggerkönig” im Grunde nach wie vor völliger Quatsch ist.

Die Plüschkrone, die mir vor Jahren verliehen wurde, fand ich in der untersten Schublade meines Schreibtischs in der Redaktion der Main-Post in Marktheidenfeld.  Keine Ahnung mehr, wie sie dahin gelangte.

Es war unbeabsichtigt ein symbolischer Akt, dass ich die Bloggerkrone aus dem Redaktionsschreibtisch gezogen habe. Denn meine Tage bei der Main-Post sind nach acht Jahren dort in der Redaktion gezählt. Sehr gezählt. Es war meine Entscheidung. Zehn Arbeitstage (und etliche freie Tage) noch, dann werde ich nicht mehr für die Main-Post schreiben, sondern nur noch in meinen Blogs. Vorerst zumindest, wie es beruflich mit mir weitergeht, werde ich sehen. 🙂

Der Geblogstag ist für mich natürlich wie immer ein willkommener Anlass, mit anderen Bloggern zu feiern. Das stand bis Dienstagmittag noch auf der Kippe, denn ebenfalls stand in meinem Redaktionskalender noch eine Stadtratssitzung in Marktheidenfeld. Aber ein Kollege hat den Termin übernommen, Danke dafür Roland. 🙂

Aber das doppelsiebte Jahr macht es mir nicht zu einfach. Denn für Donnerstag ist Regen gemeldet, es soll auch wieder etwas kühler werden. Andererseits passiert gerne mal, wenn Regen gemeldet wird, in Würzburg Folgendes: Nichts. Der Kessel hält irgendwie einiges von der Stadt ab. Darum habe ich diesen abenteuerlichen Plan geschmiedet. Ich bin ab 18.30 Uhr am Stadtstrand in Würzburg. Wenn es doch nicht regnet und so kalt wird, kann man da noch schön chillen. Falls es doch regnet, können wir uns unter die Pavillons setzen — dann aber eine Jacke mitnehmen. Ich war neulich bei strömenden Regen und Kälte die halbe Nacht dort, wenn man die richtigen Klamotten an hat, kann man das gut aushalten. 🙂

Ein verflixtes siebtes Jahr und noch ein verflixtes siebtes Jahr — das hebt sich bestimmt zu einem entflixten siebten Jahr auf und alles wird gut. 🙂

Update am 6.6.19: Ok. Hoch gepokert, halb verloren. Es regnet heute, Donnerstag, zwar nicht, aber es ist schon ordentlich kühler geworden. Aber mir ist das jetzt wurscht! Ich bin heute Abend am Stadtstrand, wenn es sein muss in Winterjacke und Handschuhen. Ich stell mir einfach vor, ich feiere in Hamburg und erfreue mich an diesem angenehmen Tag. 😀

Regenglanz und Schirmlicht

Wenn man aus tierischen Gründen den Abend in der Außerngastronomie verbringen muss, kann man das auch bei strömenden Regen am Stadtstrand machen. Und hat gleich schöne Fotomotive inklusive.

Am Samstag hab ich mich mit meinem Brüderchen getroffen. Wer sich erinnert — in Würzburg war an dem Abend Pisswetter. Wo also mit Brüderchen und vor allem mit seinem Hündchen hin?

Es gibt ja den Stadtstrand in Würzburg. Klar war überhaupt kein Wetter, um in den Liegestühlen zu lümmeln und die Füße in den Sand zu stecken. Aber was man oft vergisst — der Stadtstrand hat auch bei Pisswetter bis 23 Uhr auf, schließlich muss gewährleistet sein, dass Fußgänger am Main entlang das Gelände durchqueren können. Und wenn eh Personal da sein muss, kann der auch gleich was den Gästen ausschenken.

Also saß ich in eine Decke gemummelt in einem der Pavillons, der Regen prasselt um mich herum. Ich konnte nicht nur den Spielen der Stadtstrandbeleuchtung mit den Regentropfen zuschauen, ich habe sie auch fotografiert. Und dazu noch ein wenig an der Langzeitbelichtung rumgefummelt.

Ein Schiff “rast” am Stadtstrand vorbei.

Gratiscomictag beim Comicdealer

Am 11. Mai gibt es deutschlandweit gratis Comics. Und in Würzburg gibt es nur einen würdigen Ort, diesen Tag zu begehen, seiner Comic-Leidenschaft zu frönen oder sich anfixen zu lassen,

In Berlin versucht man die Drogendealer in auf den Boden gesprayte rosa Rechtecke zu bannen. In Würzburg ist der Comicdealer auch in einem dafür vorgesehen Areal zu finden, im Erdgeschoss des Gebäudes in der Valentin-Becker-Straße 1a, Hermkes Romanboutique.

Dass Berlin auch noch einen Tag einführt, an dem man kostenlos Drogen bekommt … ich glaube eher nicht. Bei den Comics gibt es das allerdings, und zwar wieder an diesem Samstag, 11. Mai. Da ist Gratiscomictag in Deutschland, und in Würzburg macht Hermkes Romanboutique auch wieder mit. Ein treffend gewählter Name für die Veranstaltung, denn an diesem Tag gibt es gratis Comics. Die Verlage wollen damit die Fans auf so manche kommende Veröffentlichung hinweisen und dafür Werbung machen. Und ja — hier rutschen wir wieder in die Drogenmetaphern –, es geht natürlich auch darum, Noch-nicht-Comic-Leser anzufixen. Und lasst euch sagen: Es gibt Schlimmeres! 😁

Mit dabei bei Hermkes Romanboutique an Gratiscomictag: Das künstlerlische Allzweckwerkzeug Erik Staub (hat mal bei Alien-Schöpfer H. R. Gieger gearbeitet, wie cool!),  Cosplayer bei der Arbeit, Würstchen vom Grill, Comics von der Kilowaage, Nerds von jeglicher Spezies und viel von Spaß.

Ach ja, ich will es nicht verheimlichen. Hermkes Romanboutique ist nicht das einzige Geschäft, dass in Würzburg am Gratiscomictag dabei ist. Die Hugendubel-Filiale macht da auch mit. Und nicht dass ich etwas gegen Hugendubel habe — ok, ich kaufe dort fast nie etwas –, aber aus meiner Sicht gibt es nur einen Ort, wo man in Würzburg würdig den Gratiscomictag begehen kann. Nämlich der Ort, wo auch an den anderen 364 Tagen im Jahr Comics nicht nur verkauft, sondern auch gelebt werden — und das ist einfach Hermkes Romanboutique.

Instawalk durch den Treffpunkt Tower und den Cube

Die Stadtbücherei und das ZDI hatten am Sonntag zu einem Instawalk geladen. Da konnte ich trotz des schönen Wetters nicht wiederstehen und hab Handy und Foto eingepackt und mich wie halb Würzburg auf dem Weg zum Hubland gemacht.

Was war das für ein super Wetter am Sonntag. Wunderbar geeignet, in der Sonne auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände spazieren zu gehen. Natürlich kann man auch den Tag damit verbringen, dort am Hubland durch die Gebäude zu kriechen und Fotos zu machen.

Die Stadtbücherei und auch das Zentrum für Digitale Innovationen boten im Rahmen der Würzburg Web Week einen Instawalk an. Dabei laufen viele Menschen herum, bekommen ein bisschen was erklärt und posten Bilder auf der Instagram-Plattform. Da konnte ich nicht Nein sagen, habe meinen Foto und mein von den Autofokus-Toten auferstandenes Smartphone eingepackt, den Hazamel gleich mit dazu, und bin hoch zum Hubland gefahren.

Sowohl im Treffpunkt Tower als auch im Cube des ZDI war ich schon oft, aber jetzt hatte ich mal ein wenig mehr Zeit zum Fotografieren. Auch wenn es nicht einfach war, die Gebäude vor all den anderen Besuchern des Areals zu verteidigen. Jeder wollte auf Biegen und Brechen mal in den Tower schauen, obwohl wir da als “geschlossene Gesellschaft” dort waren.

Bilder von anderen Instawalk-Teilnehmern gibt es zum Beispiel bei Instagram unter den Tags #instabüwü oder #treffpunkttower.

#FckArtikel13: Spontane Demo gegen die Urheberrechtsreform

Für eine Spontan-Demo war der Protest heute gegen den Artikel 13 & Co der geplanten EU-Urheberrechtsreform ganz gut besucht. Und die große Demo kommt erst noch.

Irgendwie ging alles ganz schnell. So hektisch die Abstimmung über die geplante Urheberrechtsreform der Europäischen Union vorverlegt werden sollte (hat sich schon wieder erledigt) — zufälligerweise vor den geplanten europaweiten Protesttag am 23. März –, so hektisch wurde eine Demonstration in Würzburg organisiert.

Am Freitag wurde die Demo genehmigt, heute am Samstag fand sie statt. Dafür und für das eher eklige Wetter konnte sich die Zahl von rund 100 Teilnehmern sehen lassen.

Worum ging es bei der Demo? Nur ganz grob: Das Urheberrecht in der EU soll reformiert werden. Eine der Neuerungen dabei sieht im Artikel 13 vor, dass im Internet die Plattformen dafür verantwortlich sein sollen, dass hochgeladene Inhalte nicht gegen das Urheberrecht verstoßen — und das schon, bevor sie öffentlich zu sehen sind. Obwohl es so direkt nicht im Entwurf steht, ist sowas nur mit Uploadfiltern möglich, also Programmen, die versuchen zu erkennen, dass ein hochgeladener Inhalt rechtlich geschützt ist und ihn dann automatisch freischalten oder sperren. Bundesjustisministerin Katarina Barley — die sogar am  gleichen Tag bei der SPD in Würzburg warsieht keinen anderen Weg, den Artikel 13 ohne technische Lösungen wie Uploadfilter umzusetzen.

Das ist nicht leicht umzusetzen, sowas zumindest im Ansatz hinzubekommen, ist eine sehr teuere Investition, die sich wohl nur IT-Riesen wie Facebook oder Google leisten können. Und wie gut das funktionieren wird, muss sich zeigen. Kleine Blogs, Foren, etc können das vergessen. Die können sich dann nur so einen Service mieten (bestimmt teuer), Lizenzen erwerben (utopisch teuer) oder jeden hochgeladenen Inhalt von Hand prüfen und dann freischalten. Das  einigermaßen freie Netz, wie wir es kannten, gerät also durch diese enorme Hürde also in Gefahr. Digitalverbände wie Bitkom warnen vor der Einführung solcher Uploadfilter, ebenso wie der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber.

Das alles reißt die Problematik nur oberflächlich an. Zeit Online hat das Thema ganz gut zusammengefasst, auch das zweite Problemfeld Leistungsschutzrecht. Und diese Aktion mit der Vorverlegung der Abstimmung, um Proteste gar nicht erst groß aufkommen zu lassen, zeugt von einem Demokratieverständnis mancher Teile des Europaparlaments, das man nicht einfach so hinnehmen darf.

Tim und Fabio von 2SightBiking waren live bei der Demo in Würzburg dabei dabei

Würzburg Demo gegen Artikel 13 Livestream

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Verantwortlich für die Demo waren übrigens Die Linke, die Jusos, die Jungen Liberalen,  Die Partei, Nerd2Nerd, eine MUT-Fahne hab ich flattern sehen … hab ich jemanden vergessen?

Ich bin gespannt auf den 23. März 2019  um 15 Uhr am Bahnhofsplatz in Würzburg, ich rechne am Protesttag mit deutlich mehr Reformgegnern als die Hundert, die heute vom Hauptbahnhof zum Marktplatz gezogen sind. Aber das hat schon mal Mut gemacht.

Bloggerdreffen-Bause

Wer sich fragt, wo denn die Einladung zum März-Bloggertreffen am 3.3. ist — es gibt keine! Aus mehreren Gründen.

Klassischerweise würde das Bloggertreffen von Samstag auf Sonntag stattfinden. Es ist aber Faschingswochenende. Das Gehrings hat geschlossen, in einigen Kneipen der Innenstadt tobt der Fasching, in den anderen drängen sich die Faschingsbefreiten. Kein idealer Tag, um einen gemütlichen Abend in der Würzburger Innenstadt zu verbringen.

Außerdem: Ich muss mal gründlich über die Bloggertreffen nachdenken. Nicht dass ich ihnen überdrüssig bin. Allerdings wohl viele Blogger aus Würzburg schon. Um einen schönen Abend wie am 12.12. auf dem Weihnachtsmarkt mit Moggadodde und Sammelhamster zu verbringen, brauche ich kein Bloggertreffen. Und mehr kamen nicht, und die Treffen zuvor auch nicht unbedingt.

Keine Sorge, es wird weiterhin Bloggertreffen in Würzburg, dafür liegt mir das Medium zu sehr am Herzen. Aber an Art und Form der Treffen werde ich wohl mal schrauben müssen. Mal sehen, vielleicht nutze ich die Würzburg Web Week für einen Neustart. Es könnte ja am 4.4. sein. 🙂

Wie sieht es bei euch aus, liebe Blogger? Wie hättet ihr gerne Bloggertreffen?